PEN-Jahrestagung in Göttingen – Einladung zur Pressekonferenz und Ausstellungseröffnung am 24. April um 15 Uhr im Alten Rathaus

Pressemitteilung, Darmstadt, 10. April 2018

PEN-Jahrestagung in Göttingen – Einladung zur Pressekonferenz und Ausstellungseröffnung am 24. April um 15 Uhr im Alten Rathaus

Gemeinsam mit der Stadt Göttingen laden wir herzlich ein zur Pressekonferenz anlässlich der Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland sowie der Ausstellungseröffnung zur Geschichte und Bedeutung des PEN seit der Wiedergründung in Göttingen im Jahr 1948. Pressekonferenz und Ausstellungseröffnung finden statt im Alten Rathaus, Markt 9.

Ihre Anwesenheit haben zugesagt:

  • Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland,
  • Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen,
  • Petra Broistedt, Kultur- und Sozialdezernentin der Stadt Göttingen,
  • Claudia C. Krauße, Geschäftsführerin des PEN-Zentrums,
  • Hilmar Beck, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Göttingen.

Aus diesem Anlass kommt in dieser Stadt im Zeitraum zwischen dem 26. und 29. April der deutsche PEN zu seiner diesjährigen Tagung zusammen, in deren Verlauf ein vielfältiges Themenspektrum behandelt werden wird. Von besonderer Aktualität ist die Podiumsdiskussion mit dem Titel „Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Neue Rechte“ am Freitag, den 27. April, um 20 Uhr in der Paulinerkirche, Papendiek 14. Das vollständige Programm der öffentlichen Veranstaltungen kann unter www.bit.ly/2JmuwQC abgerufen werden. Pressefotos und Hintergrundinformationen werden auf Anfrage gerne per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Begleitend zur Jahrestagung kann vom 24. April bis zum 29. April im Alten Rathaus die Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung des PEN seit der Wiedergründung in Göttingen im Jahr 1948 besichtigt werden.

Eingebettet in die PEN-Jahrestagung ist die nichtöffentliche Mitgliederversammlung, zu der die Aussprache über die Berichte des Vorstands, die Debatte und Verabschiedung von Resolutionen sowie die Zuwahl neuer Mitglieder gehören. In diesem Jahr wird auch das Amt des Writers-in-Prison-Beauftragten neu besetzt werden. Über die Nachfolge von Sascha Feuchert, der dieses Amt seit 2012 innehatte, entscheidet die PEN-Mitgliedschaft am 27. April. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Mitgliederversammlung erfolgt eine gesonderte Mitteilung an die Presse.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Carlos Collado Seidel
Generalsekretär

Pressekontakt:

Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

26.04.2018, 19:30 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: Verleihung des Kurt Sigel-Lyrikpreises 2018 an Dorothea Grünzweig

Dorothea Grünzweig
(Foto: privat)

Der deutsche PEN zeichnet im Rahmen der diesjährigen PEN-Jahrestagung die Lyrikerin Dorothea Grünzweig mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. „Es ist die Unschärfe der Wirklichkeit, von der Dorothea Grünzweig in ihrer hochpoetischen, rhythmischen Sprache berichtet. Durch die Feinheit der Sprachbilder gelingt es ihr, uns Tod, Trauer, Verlassenheit und die wuchernde Natur neu sehen zu lassen“, so die Einschätzung der Jury, der Nora Bossong, Hans Thill und Herbert Wiesner angehören.

Stifter des mit 4.000 € dotierten Preises, den der deutsche PEN alle zwei Jahre ausschreibt, ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden und von Büchern in hessischer Mundart, teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustriert, einen Namen gemacht hat.

Die Laudatio hält der Literaturkritiker Herbert Wiesner.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

29.04.2018, 11 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: „Deutsche Meckerköppe – Lichtenbergs Erbe und Satire heute“

Frank Schäfer Foto: © Moritz-Thau

Frank Schäfer
Foto: © Moritz Thau

Im Rahmen der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Göttingen widmet sich die Matinee „Deutsche Meckerköppe – Lichtenbergs Erbe und Satire heute“ Georg Christoph Lichtenberg, dem Göttinger Ahnherrn von Aphorismus und Satire, und dessen Erbe. Frank Schäfer, Publizist von taz bis titanic, Herausgeber des „Rock-Lexikons“, aber auch Lichtenberg-Experte, gibt eine Einführung, die beiden Autorinnen Angela Krauß und Susanne Fischer stimmenein oder widersprechen. Die Moderation der Veranstaltung, die nicht nur zur Beruhigung beitragen soll, übernimmt der Schriftsteller Matthias Biskupek.

Susanne Fischer Foto: © Alexej Sorokins

Susanne Fischer
Foto: © Alexej Sorokins

Angela Krauß
Foto: Helfried Strauß

 

Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Foto von Matthias Biskupek

Matthias Biskupek
[Foto: © Anke Jacob]

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

 

 

26.04.2018, 19:30 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“

Arpita Roychoudhury Foto: Privat

Unter Gesprächsführung von hr2-Moderator Alf Mentzer findet im Rahmen der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Göttingen die Diskussionsrunde „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“ mit der Writers-in-Exile Beauftragten Franziska Sperr, den beiden Writers-in-Exile Stipendiaten Arpita Roychoudhury und Zobaen Sondhi sowie Dr. Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik statt. Der Autor und Sprecher Gert Heidenreich trägt die deutsche Übersetzung der bengalischen Texte vor.

Zobaen Sondhi
Foto: © Roland Baege

Direkt im Anschluss (ohne Pause) findet die Verleihung des Kurt Sigel-Lyrikpreises an die Dichterin Dorothea Grünzweig statt.

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Franziska Sperr
Foto: Brigitte Corell

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute:

Christian Wagner Foto: © Stiftung Wissenschaft und Politik

Christian Wagner
Foto: © Stiftung Wissenschaft und Politik

Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

 

 

 

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

 

27.04.2018, 20 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: „Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Neue Rechte“

Zoë Beck
Foto: © Victoria Tomaschko

Wo ist in den gegenwärtigen politischen Diskursen die freie Meinungsäußerung bedroht durch einen Anpassungsmechanismus, der gegensätzlichen Meinungen keinen Resonanzboden bietet?

Ulrich Greiner
Foto: Privat

Welche Denkverbote und Denktabus gelten auch im PEN, und wo gilt es, aus der Geschichte lernend „Wehret den Anfängen!“ zu rufen und die Grenzen der Meinungsfreiheit zu markieren? Darüber diskutieren im Rahmen der PEN-Jahrestagung in Göttingen die PEN-Mitglieder Zoë Beck und Ulrich Greiner sowie der Historiker Ulrich Sieg und PEN-Präsidentin Regula Venske.

Regula Venske
Foto: Erik Arellana Bautista

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von: