Mord an kongolesischen Kolumnisten

Anläßlich der Verleihung der Hermann Kesten-Medaille 2005 an die Initiative „Journaliste en danger“, Kinshasa, DRK, haben die Preisträger und der Deutsche PEN ihr Entsetzen über den Mord an dem politischem Kolumnisten der Zeitung „La Référence Plus“, Franck Ngyke Kangundu und seiner Frau Hélène Mpaka geäußert.

Drei maskierte Auftragskiller drangen am 3. November in die Wohnung des Ehepaares ein, töteten die beiden vor den Augen ihrer 5 Kinder, von denen eines angeschossen wurde.

Bedrohungen, Entführungen und Ermordungen von Journalisten sind in der DRK keine Seltenheit. Wir bitten die kongolesischen Behörden dringend, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, dass sich alle Kongolesen frei und ohne Angst ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung bedienen können.

Donat M’Baya Thsimanga, Präsident, Jounaliste en danger
Tshivis Tshivuadi, Generalsekretär, Journaliste en danger
Johano Strasser, Präsident, PEN-Zentrum Deutschland
Karin Clark, Vorsitz WiPC, PEN-Zentrum Deutschland und International PEN, London

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