Pressemitteilung zum 02.08.2007 – Rodolfo-Walsh-Preis für Amir Valle

Presseerklärung zu Amir Valle

Amir Valles Buch „Jineteras“ über die Prostitution auf Kuba ist als bestes Sachbuch 2006 in spanischer Sprache mit dem Internationalen Rodolfo-Walsh-Preis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung, die nach einem berühmten, 1977 erschossenen Gegner der argentinischen Diktatur, Autor und Linksperonisten benannt ist, wird an einen kubanischen Autor verliehen, der wegen seiner regimekritischen Haltung im deutschen Exil lebt. Amir Valle, 1967 in Guantanamo geboren, absolvierte in Santiago und in Havanna ein Publizistikstudium. Wegen seiner erotischen Romane, seiner Kurzgeschichten und seiner publizistischen Kritik wurde er in Kuba mit Publikationsverbot belegt. Amir Valle ist gegenwärtig Stipendiat des „Writers-in-Exile“-Programms, das der deutsche PEN mit Hilfe der Bundesregierung für verfolgte Autoren eingerichtet hat. Amir Valles Werk wird in Deutschland von der Edition Köln vertreten.

Wir bitten um Veröffentlichung.

Mit freundlichen Grüßen
Ursula Setzer Geschäftsführerin

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