PEN fordert Beteiligung von Autoren und Übersetzern an E-Book-Erlösen

Im Zusammenhang mit der Einführung neuer E-Book-Lesegeräte wird derzeit lebhaft über die sich daraus ergebenden Fragen des Schutzes und der Rechte von Urhebern diskutiert. Der PEN verfolgt diese – nicht nur das Feuilleton beschäftigende – Diskussion sehr aufmerksam. Wir finden es wichtig, dass auch im Download-Zeitalter neben den Interessen der Leser ebenso die wirtschaftlichen Belange der Verlage gewahrt bleiben. Nicht weniger wichtig aber ist die Wahrung der Interessen der Urheber, also der Autoren und Übersetzer. Der PEN fordert darum, dass in der Diskussion um E-Books und andere neue Verwertungsformen das Problem der Beteiligung der eigentlichen Urheber an den daraus erzielten Erlösen in gebührender Weise berücksichtigt wird.

für das PEN-Zentrum Deutschland
Chista Schuenke

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.