PEN protestiert gegen USA-Einreiseverbot für KD Wolff

Das PEN-Zentrum Deutschland nimmt mit Befremden und unter Protest zur Kenntnis, dass KD Wolff, dem Verleger Friedrich Hölderlins und Heinrich von Kleists in New York die Einreise und damit die Teilnahme an einer Konferenz über Bürgerrechte verweigert wurde. Während sich die Welt noch über das Ausreiseverbot für den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu empört, sprechen Behörden der USA ein Einreiseverbot für das Mitglied des deutschen PEN KD Wolff aus, weil dieser vor dreißig Jahren Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes und Gründer des „Black Panther Solidaritätskomitees“ gewesen ist. Der Vorgang ist skandalös und muss als Beschneidung der Menschenrechte interpretiert werden.

Für das PEN-Zentrum Deutschland
Herbert Wiesner
Generalsekretär

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