PEN protestiert gegen Inhaftierungen von Schriftstellern und Journalisten im Iran

Um die Schicksale der Verfolgten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hat das deutsche PEN-Zentrum den Jahreswechsel zum Anlass genommen, um in einem Brief an den iranischen Botschafter in Berlin gegen Haft, Haftbedingungen und Gerichtsverfahren von 47 iranischen Schriftstellern und Journalisten zu protestieren. Wir senden Ihnen den Brief und die Liste der Betroffenen als Anregung für einen möglichen Rückblick auf die erregenden und beklemmenden Ereignisse im Iran. Die aufgelisteten Fälle können das Ausmaß der Unterdrückung nur andeuten. Denn den Anspruch auf Vollständigkeit kann unsere Liste nicht erheben, auch wenn sie sich auf die Quellen anderer Menschenrechtsorganisation stützt und mit Hilfe iranischer Freunde zusammengestellt wurde. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie dazu beitragen könnten, dass die unglücklichen Verfolgten, die zumeist in der Abteilung 209 des Teheraner Gefängnisses Evin eingesperrt sind, nicht in Vergessenheit geraten.

Für das PEN-Zentrum Deutschland
Dirk Sager 
Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter

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