Deutschsprachige PEN-Zentren und ungarischer PEN erfolgreich mit Resolution zu Ungarn

Pressemitteilung, Darmstadt 12. September 2013

Einstimmig bei einer Enthaltung wurde die von den deutschsprachigen PEN-Zentren mit dem ungarischen PEN eingebrachte Resolution zu ausländerfeindlichen, antisemitischen und antiziganistischen Vorfällen in Ungarn durch die Mitgliederversammlung des 79. Internationalen PEN-Kongresses verabschiedet.

Resolution:
„Resolution on Hungary submitted by PEN Austria, Swiss-German PEN, German PEN and Hungarian PEN

The Assembly of Delegates of PEN International, meeting at its 79th World Congress in Reykjavik, Iceland, September 9th to September 12th 2013

As PEN International, a global Writers‘ Organisation fighting for freedom of expression around the world, we regret and condemn xenophobic, antisemitic, racist and anti-Roma events in Hungary and Europe in general.

We express our solidarity with all Hungarian writers whatever their politics and cultural roots, who are unjustly attacked, such as Nobel laureate Imre Kertész, Péter Nádas, Péter Esterházy and the former President of PEN International, György Konrád.

We urge the Hungarian public and administration to do their utmost to stop these developments and protect all civil rights“.

Für das PEN-Zentrum Deutschland
Die Delegierten

Josef Haslinger     Regula Venske            Sascha Feuchert
Präsident             Generalsekretärin        Vizepräsident und Writers-in-Prison Beauftragter

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists.
Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

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