PEN-Veranstaltung am 11.4.2014 im Literaturhaus Darmstadt

Pressemitteilung, Darmstadt, 3. April 2014

„Schreiben heißt, unverbrauchte Luft zu atmen“ (Qassim Haddad),Veranstaltung des PEN am 11. April 2014 um 19 Uhr im Literaturhaus Darmstadt – Impressionen aus Syrien und Gedichte aus Bahrain

Die beiden in München lebenden Writers-in-Exile-Stipendiaten des PEN Qassim Haddad aus Bahrain und Amer Matar aus Syrien werden ab 19 Uhr im Literaturhaus Darmstadt vorgestellt. Anschließend diskutieren Josef Haslinger, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland mit der Autorin Katja Behrens und Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch unter Moderation von Heiner Boehncke über die Situation verfolgter Autoren, Blogger und Journalisten im Internetzeitalter.

Seit 15 Jahren betreibt das deutsche PEN-Zentrum ein Writers-in-Exile-Programm, das mit Unterstützung der Bundesregierung weiter ausgebaut werden konnte und mittlerweile weltweit zu den ambitioniertesten Hilfsprogrammen für verfolgte Autoren gehört. In fünf Städten betreut das deutsche PEN-Zentrum Wohnungen für Schriftsteller, Journalisten und Verleger, die auf Grund ihrer Veröffentlichungen ihre Heimatländer verlassen müssen und hier in Deutschland Schutz finden. Mit Qassim Haddad aus Bahrein und Amer Matar aus Syrien stellen wir zwei Autoren vor, die in den Turbulenzen des Arabischen Frühlings zur Flucht genötigt wurden.

Am 12. April findet eine weitere Veranstaltung mit Amer Matar und Qassim Haddad im Gutenberg-Museum in Mainz statt. Das Programm entnehmen Sie bitte der Anlage.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Josef Haslinger
Präsident

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftsteller-vereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

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