PEN-Veranstaltung am 10.4.2014 in der Romanfabrik Frankfurt

Pressemitteilung, Darmstadt, 3. April 2014

„Schreiben heißt, unverbrauchte Luft zu atmen“(Qassim Haddad),Veranstaltung des PEN am 10. April 2014 um 20 Uhr in der Romanfabrik Frankfurt – Impressionen aus Syrien und Gedichte aus Bahrain

Die beiden in München lebenden Writers-in-Exile-Stipendiaten Qassim Haddad aus Bahrain und Amer Matar aus Syrien werden ab 20 Uhr in der Romanfabrik/Frankfurt vorgestellt. Anschließend diskutieren Josef Haslinger, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland, Sigfrid Gauch und Olga Martynova unter Moderation von Alf Mentzer über
die Situation verfolgter Autoren, Blogger und Journalisten im Internetzeitalter.

Seit 15 Jahren betreibt das deutsche PEN-Zentrum ein Writers-in-Exile-Programm, das mit Unterstützung der Bundesregierung weiter ausgebaut werden konnte und mittlerweile weltweit zu den ambitioniertesten Hilfsprogrammen für verfolgte Autoren gehört. In fünf Städten betreut das deutsche PEN-Zentrum Wohnungen für Schriftsteller, Journalisten
und Verleger, die auf Grund ihrer Veröffentlichungen ihre Heimatländer verlassen müssen und hier in Deutschland Schutz finden. Mit Qassim Haddad aus Bahrein und Amer Matar aus Syrien stellen wir zwei Autoren vor, die in den Turbulenzen des Arabischen Frühlings zur Flucht genötigt wurden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Zwei weitere Veranstaltung mit Amer Matar und Qassim Haddad finden am 11.4.
im Literaturhaus Darmstadt und am 12.4. im Gutenberg-Museum in Mainz statt.
Das Programm entnehmen Sie bitte der Anlage.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Josef Haslinger
Präsident

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftsteller-vereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

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