CHINA: Erneut Razzia gegen Schriftsteller und Journalisten vor dem 25. Jahrestag der Tian‘anmen Demonstrationen

Die fünf prominenten chinesischen Schriftsteller Pu Zhiqiang, Hu Shigen, Hao Jian, Professor Xu Youyu und Liu Di wurden in der vergangenen Woche verhaftet, weil sie an Veranstaltungen zum Gedenken an die gewaltsame Niederschlagung der pro-demokratischen Proteste in Tiananmen von 1989 teilgenommen hatten. Zwei der Inhaftierten sind Mitglieder des unabhängigen chinesischen PEN Zentrums (Independent Chinese PEN Center – ICPC).

Quelle: PEN International

Quelle: PEN International

„In China ist es eine Straftat, an das zu erinnern, was 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens passierte“ sagte Marian Botsford Fraser, Vorsitzende des Writers in Prison Committees des internationalen PEN.

Der internationale PEN ruft die chinesischen Behörden dazu auf, die Sicherheit und Unversehrtheit aller fünf Inhaftierten zu gewährleisten und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freiheit.

Ebenfalls wird vermutet, dass die Journalistin Gao Yu inhaftiert wurde. Sie wird seit dem 23. April 2014 vermisst. Gao Yu arbeitet u.a. für die Deutsche Welle, am 23. April gab es zum letzten Mal Kontakt zur Redaktion. Auch sie ist Mitglied des chinesischen PEN Zentrums ICPC.

Der internationale PEN ruft die chinesischen Behörden dringend dazu auf, offenzulegen, ob Gao Yu festhalten wird oder nicht. Im Falle einer Inhaftierung muss ihr unverzüglich Kontakt zu ihrer Familie und zu einem Anwalt ihrer Wahl gestattet werden. zu erlauben. Wenn sie einzig wegen der friedlichen Ausübung ihres Rechts auf Meinungsfreiheit festgehalten wird, muss sie sofort und vorbehaltslosfrei gelassen werden.

Mehr dazu auf der Homepage des internationalen PEN unter:

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