Auch heute keine Peitschenhiebe für Badawi – von norwegischen Abgeordneten für Nobelpreis nominiert

badawiDie dritte Woche in Folge blieb Raif Badawi heute von Schlägen verschont. Die Gründe sind bislang unklar. Das höchste Gericht des Königreichs Saudi-Arabien soll den Fall des zu 1000 Stockschlägen verurteilten islamkritischen Bloggers Raif Badawi an eine Strafkammer zurückverwiesen haben, berichtete die Deutsche Welle heute. Badawis Ehefrau Ensaf Haidar hat der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass sie entsprechende Informationen erhalten habe. Sie wisse aber nicht, was dieser Schritt zu bedeuten habe. Raif Badawi wurde jetzt auch für den Friedensnobelpreis nominiert, teilte „derStandard.at“ außerdem mit. Zwei norwegische Abgeordnete schlugen Badawi dem Komitee vor, das im Herbst den Friedensnobelpreisgewinner bekanntgeben wird. Die Frist für die Nominierung von Kandidaten für den Friedensnobelpreis endete am Sonntagabend. „Ohne Menschenrechte und Meinungsfreiheit ist keine friedliche Lösung für Konflikte möglich“, begründete die Abgeordnete Karin Andersen von der norwegischen Sozialistischen Linkspartei ihre Entscheidung. (cm/sf).