13.05.2015 – Vortrag mit Erik Arellana Bautista: Sexualisierte Gewalt und Verschwindenlassen als Kriegstrategien in Kolumbien

[Foto: Privat]

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Ziviler Widerstand und Friedensförderung als Antwort

Die Menschenrechtlerin Gloria Cala und der Journalist und Autor Erik Arellana Bautista berichten über den seit mehr als 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt kolumbianischer paramilitärischer Gruppen und Guerillas gegen Frauen, Indigene, Afro-KolumbianerInnen, Jugendliche, Lesben, Homosexuelle, Lehrer und Menschenrechtsaktivisten.

Immer noch verschwinden jährlich ca. 81.000 Menschen, davon zählen 19.500 Fälle als gewaltsam Verschwundene. Fast die Hälfte sind Kinder und Frauen. Es ist davon auszugehen, dass sie unter verschiedenen Formen sexueller Gewalt zu leiden hatten. Vor allem nationale und internationale Frauenorganisationen für Menschenrechte setzen sich für die Opfer ein, verlangen eine Bestrafung der Täter und Rechte der Opfer auf eine emotionale, seelische und soziale Gesundung.

Der Vortrag zielt darauf ab, die Not sichtbar zu machen und den mutigen und phantasievollen Kampf von Tausenden von kolumbianischen Frauen zu veröffentlichen.

Zum Programm

Ort: Hochschule Ravensburg-Weingarten, Doggenriedstraße, Hauptgebäude, Hörsaal H002.
Zeit: Die Vorträge mit Diskussion finden jeweils von 18.00 bis ca. 19.30 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei.

Beginn:
13.05.2015 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Hochschule Ravensburg-Weingarten, Doggenriedstraße, Hauptgebäude, Hörsaal H002.

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