TTIP: Deutscher PEN fordert kapitelübergreifende Generalklausel zum ausdrücklichen Schutz von Kultur, Medien und Urheberrecht und unterzeichnet 5-Punkte-Papier

Pressemitteilung, Darmstadt, 21. Mai 2015

TTIP: Deutscher PEN fordert kapitelübergreifende Generalklausel zum ausdrücklichen Schutz von Kultur, Medien und Urheberrecht und unterzeichnet 5-Punkte-Papier

Keine transatlantischen Handels- und Investitions-Abkommen auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards, Subsidiarität und kultureller Vielfalt!

Am heutigen internationalen Tag der kulturellen Vielfalt beteiligt sich das PEN-Zentrum Deutschland am Kultur-Tag gegen TTIP und  bekräftigt seine Forderung nach einer kapitelübergreifenden Generalklausel in den geplanten Freihandelsabkommen zum ausdrücklichen Schutz von Kultur, Medien und Urheberrecht.

Das PEN-Zentrum Deutschland ist jüngster Mitunterzeichner des 5-Punkte-Papiers, das von verschiedenen Verbänden und Mitgliedern im TTIP-Beirat (u. a. Deutscher Kulturrat, Akademie der Künste, ver.di und Transparency International Deutschland e.V.) vorgelegt wurde.

Den genauen  Wortlaut des 5-Punkte-Papiers „Für eine Handelspolitik im Interesse der Menschen und der Umwelt“ entnehmen Sie bitte hier.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Regula Venske
Generalsekretärin

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

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