NEW VOICES AWARD / Deutscher PEN nominiert junge Autoren für internationalen Literaturförderpreis

Pressemitteilung, Darmstadt, 27. Mai 2015

[Foto: Privat]

[Foto: Privat]

[Foto: © Sebastian Schütz]

[Foto: © Sebastian Schütz]

NEW VOICES AWARD für Nachwuchsautoren / Deutscher PEN nominiert junge Autoren für internationalen Literaturförderpreis

Wie auch schon im vergangenen Jahr schickt der deutsche PEN wieder zwei deutsche Beiträge beim NEW VOICES AWARD des internationalen PEN ins Rennen. Die diesjährigen Wettbewerbssieger sind Lea Sauer aus Siegen (Jg.1987) mit der Erzählung „Nichts kurz vor der Rue Saint Blaise“ und Boris Matić aus Leipzig (Jg.1990) mit dem Prosatext „ANA“. Beteiligen konnten sich junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 bis 29 Jahren mit einem kurzen Prosatext oder Gedichten.

Jurysprecher Hans Thill lobte das hohe Niveau der Einsendungen und das „phantastische Selbstvertrauen zahlreicher Bewerber“: „Diese Hoffnung, mit einem kleinen Text die Welt aus den Angeln zu heben, hat etwas Magisches“, so Hans Thill. Die beiden ausgewählten Texte zeichneten sich durch ihre Welthaltigkeit aus ebenso wie durch die jeweils eigene Form und Sprache, mit der sie von Problemen in Bosnien (Matic) bzw. Paris (Sauer) erzählen.

Der Jury gehörten außerdem Sascha Feuchert und Heinrich Peuckmann an.
Aus allen internationalen Einsendungen wählt nun eine Jury des Internationalen PEN zunächst sechs, dann die drei besten aus. Die internationalen Gewinner werden im Oktober auf der diesjährigen Jahrestagung des internationalen PEN in Quebec bekanntgegeben.


Für das PEN-Zentrum Deutschland

Josef Haslinger                                          Regula  Venske Präsident                                                   Generalsekretärin

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine der weltweit über 140 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International vereint sind. Die drei Buchstaben stehen für die Wörter Poets, Essayists, Novelists. Der PEN wurde 1921 in England als literarischer Freundeskreis gegründet. Schnell hat er sich über die Länder der Erde ausgebreitet und sich als Anwalt des freien Wortes etabliert – er gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.