„Nicht die falschen Kämpfe gegeneinander ausfechten“

Flatrates, politische Trägheit & das missliche Verhältnis zwischen Autorenschaft und Verlagen – PEN-Präsidiumsmitglied Nina George liest den deutschen Verlegern in der aktuellen Ausgabe von Politik und Kultur die Leviten und plädiert für gemeinsames Engagement.

Nina George © Urban Zintel

Nina George © Urban Zintel

„Unsere Aufgabe ist es nicht, besonders marktgleitfähig zu sein. Unsere Aufgabe ist es: Wir müssen Widerspruchskünstler sein. Gesellschaftliche Nährfläche, auf der Kunst, Geist und Wissen gedeihen, Kritik und Widerstand, Avantgarde und politisches Bewusstsein. Verlage und ich stellen ein Produkt von Wert her. Der Wert ist nicht nur der Preis, sondern auch der Inhalt. Liebe Verlegerinnen und Verleger: Setzen Sie sich ein für diesen Wert. Denn: Gleichzeitig wird der Wert unserer gemeinsamen Arbeit immer weniger wert. Es wird so viel kopiert wie nie zu- vor. So viel gratis verschleudert. So viel geklaut. Mediatheken, Online-Archive, gratis Zeitschriftenartikel, nahezu voll- ständige Bücher bei Google, Geschenk- downloads, Piraterie, Flatrate-Abos, Mehrfachlizenzen: Immer mehr Men- schen nutzen immer mehr Kulturwerke, ohne oder ohne ausreichend für jede Nutzung zu bezahlen.“

Alles lesen in der Digitalen Ausgabe von Politik & Kultur 2/16 (Seite 29): ‚.((strlen(‚http://www.kulturrat.de/puk/puk02-16.pdf‘)>40) ? substr(‚http://www.kulturrat.de/puk/puk02-16.pdf‘,0,40).’…‘ : ‚http://www.kulturrat.de/puk/puk02-16.pdf‘).‘‚ – oder ab 1. März in der gedruckten Ausgabe am Kiosk.