12.04.2016 – „Der Knast ist nicht das Lebensende“ – Lesung mit Enoh Meyomesse in Kiel

Enoh Meyomesse © PEN-Zentrum Deutschland

Enoh Meyomesse © PEN-Zentrum Deutschland

Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat Enoh Meyomesse ist in Kamerun und Frankreich aufgewachsen. Der Journalist, Politologe, Schriftsteller, Menschenrechtsaktivist und Politiker war 2011 bei den Präsidentenwahlen in Kamerun als Gegenkandidat zum amtierenden Staatspräsidenten Paul Biya angetreten. Wenige Wochen danach wurde er bei der Rückkehr aus einem Auslandsaufenthalt verhaftet und unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten.

Enoh Meyomesse berichtet in Kiel über seine Erfahrungen während seiner 40-monatigen Haft im Zentralgefängnis von Kondengui in Kamerun. Er wird dabei aus französischen Texten vortragen, die während der Haft und unmittelbar nach der Freilassung entstanden sind. Auszüge aus Romanen zur deutsch-kamerunischen Geschichte, an denen er gerade arbeitet, runden das literarische Portrait ab und machen deutlich, weshalb er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „Multitalent” bezeichnet wird.

Jürgen Strasser mit Enoh Meyomesse  © PEN-Zentrum Deutschland

Jürgen Strasser und Enoh Meyomesse © PEN-Zentrum Deutschland

Alle Texte werden unmittelbar von dem Literaturwissenschaftler Dr. Jürgen Strasser ins Deutsche übersetzt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Veranstaltungsprogramm der Hermann Ehlers Akademie finden Sie auf deren Internetpräsenz.

Beginn:
12.04.2016 - 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Hermann Ehlers Akademie, Niemannsweg 78, 24105 Kiel

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