24.06.2016 – Georgische Nacht im Literarischen Colloquium Berlin: Lesung und Gespräch mit Zaza Burchuladze

Auf der Frankfurter Buchmesse 2018 wird Georgien Ehrengast sein. Es ist eine Kulturnation mit Wurzeln, die bis in die Frühzeit reichen und zum Erbe der Menschheit gehören, und gleichzeitig ein Transformationsland, das mit den postsowjetischen Gegebenheiten konfrontiert ist und sich auf den Weg nach Europa gemacht hat. „Die vergessene Mitte der Welt” nennt Autor und PEN-Mitglied Stephan Wackwitz seinen Essay über dieses Land an der Grenze zwischen Europa und Asien, fasziniert ist er vom Leben in einem „Schwellenland zwischen Mittelalter und Moderne”.

Zaza Burchuladze © Erik Arellana Bautista

Zaza Burchuladze © Erik Arellana Bautista

Als Einstimmung lädt das Literarische Colloquium Berlin (LCB) zu einer georgischen Nacht mit Literatur, Musik und georgischen Spezialitäten. Drei Autoren sind zu Gast: Aka Morchiladze, der mit „Santa Esperanza” (Pendo Verlag 2006) die grell leuchtende Chronik eines Fantasie-Georgien geschrieben hat; Tamta Melashvili, die für ihren aus der Perspektive einer Dreizehnjährigen erzählten Kriegsroman „Abzählen” (Unionsverlag 2012) mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, und schließlich Writers in Exile-Stipendiat des PEN-Zentrums Zaza Burchuladze, der mittlerweile in Berlin lebt und mit seinem Roman „Adibas” (Blumenbar Verlag, 2015) bereits Aufsehen erregte.

Es spielt das Giorgi Kiknadze Trio aus Hamburg, die Band des jungen georgischen Bassisten Giorgi Kiknadze, mit Rainer Böhm am Piano und Konrad Ullrich am Schlagzeug.

Moderation: Lasha Bakradze
Übersetzung und deutsche Texte: Anastasia Kamarauli
Musik: Giorgi Kiknadze Trio

Weiterführende Informationen zur Georgischen Nacht sowie das Veranstaltungsprogramm des LCB erhalten Sie auf dessen Internetpräsenz.

Beginn:
24.06.2016 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5 D-14109 Berlin

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