29.09.2016 – Lesung und Gespräch mit Erik Arellana Bautista im literaturhaus.dortmund

Der Staat Kolumbien kommt in unseren Medien kaum vor. Im Augenblick befindet sich das Land im Umbruch. Über die Friedensverhandlungen zwischen Regierung und der Guerrilla FARC berichtet der kolumbianische Writers in Exile-Stipendiat Erik Arellana Bautista im literaturhaus.dortmund, liest ausgewählte Gedichte und spricht über sein Leben sowie den Kampf für Gerechtigkeit und Wahrheit.

Erik Arellana Bautista © Olaf Malzahn

Erik Arellana Bautista Foto: Olaf Malzahn

Erik Arellana Bautista, geboren 1974 in Bogotá, kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor. Er gründete eine Stiftung, die nach seiner Mutter Nydia Erika Bautista benannt ist und arbeitet unermüdlich gegen das Vergessen der im bewaffneten kolumbianischen Konflikt Verschleppten und Verschwundenen. Arellana Bautistas Mutter, die in den achtziger Jahren politisch im Untergrund arbeitete, wurde 1987 durch kolumbianische Paramilitärs entführt und ermordet. Aufgrund seines Engagements wurde auch er verfolgt und bedroht. Seit Juni 2014 ist er Stipendiat im Writers in Exile-Programm des PEN und lebt in Hamburg.

Eintritt: 7,-€

Das Gesamtprogramm sowie eine Wegbeschreibung finden Sie auf der Internetpräsenz des literaturhaus.dortmund.

Beginn:
29.09.2016 - 19:30 Uhr
Ende:
21:00 Uhr
Veranstaltungsort:
literaturhaus.dortmund, Neuer Graben 78, Dortmund

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.