20.10.2016 – „Die Türkei und Europa: Wie steht es um die Meinungs- und Kunstfreiheit?“ Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

„Ins Gefängnis zu kommen ist für Autoren in der Türkei fast wie eine Stufe auf ihrer Karriereleiter …“, schrieb der türkische Journalist Can Dündar in einer Grußbotschaft anlässlich einer Solidaritätsveranstaltung für ihn und seinen Kollegen Erdem Gül, zu der der deutsche PEN gemeinsam mit dem Literatürk-Festival, der Gewerkschaft ver.di und dem Verband Deutscher Schriftsteller eingeladen hatte, im Januar 2016 aus dem Gefängnis. Auf der halbjährlich veröffentlichten Caselist des internationalen PEN sind derzeit etwa 40 Fälle in der Türkei verzeichnet; es sitzen dort noch immer mehr Autoren in Haft als anderswo, wobei sich die Lage von Tag zu Tag verschlimmert. Wie ist es um die freie Meinungsäußerung, um Presse- und Kunstfreiheit in der Türkei bestellt? Und was bedeutet das für Europa und den Schutz der Grund- und Menschenrechte hierzulande?

Josef Haslinger [Foto: © Simone Ahrend, sah-photo]

Josef Haslinger
[Foto: © Simone Ahrend, sah-photo]

Ein Grußwort spricht Jennifer Clement, Präsidentin des Internationalen PEN.

Regula Venske, Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland, moderiert die Veranstaltung

Auf dem Podium:

  • Josef Haslinger (Österreich), Schriftsteller und Präsident des PEN-Zentrums Deutschland
  • Regula Venske (Deutschland), Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland
  • Deniz Yücel (Deutschland/Türkei), Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe
  • sowie ein türkischer Journalist und Verleger
Veranstaltungsart: Diskussion
Themengebiet: Buchhandel, Politik
Sprachen der Veranstaltung: Deutsch/Englisch
Beginn:
20.10.2016 - 13:30 Uhr
Ende:
14:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Weltempfang Bühne (Halle 3.1 L 25), Messegelände Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main

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