08.11.2016 – Lesereihe „PEN – Dem freien Wort verpflichtet“ – Christoph Hein spricht über Bergleute und andere Deutsche

Vor der PEN-Jahrestagung 2017 vom 27. April bis 30. April in Dortmund lesen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „PEN – Dem freien Wort verpflichtet“ PEN-Ehrenpräsident Christoph Hein (8. November 2016), der derzeitige PEN Präsidenten Josef Haslinger (21. Februar 2017) und die aus Bergkamen stammende PEN-Autorin Petra Reski (14. März 2017).

Die Lesung mit Christoph Hein wird moderiert von Walter Grünzweig (Fakultät Kulturwissenschaften, TU Dortmund).

Christoph Hein Foto: © Simone Ahrend, sah-photo

Christoph Hein
Foto: © Simone Ahrend, sah-photo

Christoph Hein wurde 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Als Pfarrerssohn konnte er in der DDR das Abitur nicht ablegen. Er besuchte deshalb – vor dem Mauerbau – ein Gymnasium in Berlin (West). Nach dem Mauerbau arbeitete er in verschiedenen Berufen. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.

Von 1998 bis 2000 war Christoph Hein erster Präsident des gesamtdeutschen PEN-Clubs, dessen Ehrenpräsident er seit Mai 2014 ist.

Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, vom Heinrich–Mann Preis 1982 bis zum Internationalen Stefan-Heym-Preis 2013.

Weiterführende Informationen zur Lesereihe entnehmen Sie der Internetpräsenz der Fritz Hüser Gesellschaft. Den Flyer erhalten Sie hier.

Beginn:
08.11.2016 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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