21.02.2017 – Lesereihe „PEN – Dem freien Wort verpflichtet“ – Josef Haslinger liest aus „Jáchymov“ in Dortmund

Josef Haslinger, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland, liest aus seinem Buch „Jáchymov“ im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. PEN-Präsidiumsmitglied Heinrich Peuckmann moderiert die Veranstaltung.

Der Eintritt ist frei.

Josef Haslinger, Präsident des PEN-Zentrums Deutschland, begrüßte die Gäste in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln zur Veranstaltung Poesie und Krieg „Als der Tod kam in meine Stadt“ (Amer Matar). Foto: Ralf Juergens

Josef Haslinger
Foto: Ralf Juergens

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl/Niederösterreich, lebt in Wien und Leipzig. Seit 1996 lehrt er als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit Mai 2013 ist er Präsident des deutschen PEN.

In seinem Buch „Jáchymov“ erzählt er eine hierzulande unbekannte Episode aus der Stalin-Zeit in der damaligen CSSR, die Geschichte eines Eishockey-Nationalspielers, der als Landesverräter zu Zwangsarbeit im Arbeitslager Jáchymov verurteilt wurde, wo er Uran-Erz mit bloßen Händen aufsammeln musste. Nach vorzeitiger Entlassung starb er an Verstrahlung.

Vor der nächsten PEN-Jahrestagung vom 27. April bis 30. April 2017 in Dortmund lesen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „PEN – Dem freien Wort verpflichtet“ PEN-Ehrenpräsident Christoph Hein (8. November 2016), der PEN-Präsident Josef Haslinger (21. Februar 2017) und die aus Bergkamen stammende PEN-Autorin Petra Reski (14. März 2017) im Dortmunder LWL-Industriemuseum Zeche Zollern.

Eine Veranstaltungsreihe der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und des Fritz-Hüser-Instituts

Beginn:
21.02.2017 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund

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