24.05.2017 – stimmen afrikas: Literarische Erinnerungskulturen aus dem frankophonen Afrika

Die neue Reihe von „stimmen afrikas“ wird mit Enoh Meyomesse, Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, eröffnet. Der kamerunische Autor liest aus seinem Roman „Anschluss Kamerun“ und trägt Gedichte u.a. aus seinem Lyriband „Blumen der Freiheit“ im Allerweltshaus Köln vor.

Enoh Meyomesse [Foto: © Simone Ahrend, sah-photo]

Enoh Meyomesse
Foto: © Simone Ahrend, sah-photo

Enoh Meyomesse, geb. 1954 in Kamerun, ist Lyriker, Romanautor, Dramatiker, Historiker und politischer Aktivist. Er studierte in Straßburg und Paris Politikwissenschaften und veröffentlichte in Kamerun zahlreiche Gedichte, Romane, Theaterstücke sowie politische Essays. Zudem arbeitet Meyomesse an einem umfassenden Geschichtswerk über Kamerun. Seine regierungskritische Haltung führte 2011 zu einer dauerhaften Inhaftierung. 2015 kam der Autor, insbesondere durch das Engagement des PEN-Zentrums Deutschland, aus seiner Haft frei und ist Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter der Betreuung des deutschen PEN.

Lesung und Gespräch werden moderiert von Dr. Mustapha Diallo, die deutschen Texte liest Carmen Plate.

Eintritt: 7€/ 5€ erm.

Weiterführende Informationen können Sie der Internetpräsenz von AFRICA live entnehmen.

Beginn:
24.05.2017 - 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Allerwelthaus Köln, Körnerstraße 77-79, 50823 Köln

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.