10.07.2017 – Chroniken von Exil und Heimat – Lesung mit Yamen Hussein in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Im Rahmen des Literatursymposiums  „Writing (in) Exile/ Exil (Be) Schreiben“  sind der syrische Writers-in-Exile Stipendiat Yamen Hussein, der Autor Assaf Alassaf sowie die beiden Lyrikerinnen Lina Atfeh und Maha Becker zu Gast in der Heinrich-Böll-Stiftung und lesen aus ihren Texten.

Das Symposium widmet sich am 10. und 11. Juli dem Verhältnis zwischen dem Akt des Schreibens und der gelebten Erfahrung von Migration, Umsiedlung, Vertreibung und Exil in der arabischen Literatur und den Gastkulturen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Sie wird auf arabisch, deutsch und englisch mit Simultanübersetzungen stattfinden.

Yamen Hussein
Foto: © Roland Baege

Der syrische Dichter und Journalist Yamen Hussein wurde 1984 in Homs geboren. Er verfasste zahlreiche regimekritische Artikel, durch die er schon früh ins Visier der syrischen Sicherheitsbehörden geriet. Wiederholt protestierte er gegen die Missachtung der Menschenrechte während des Bürgerkrieges. Er musste die Universität verlassen, wurde schließlich vom syrischen Geheimdienst verfolgt, bedroht und mehrmals verhaftet. Seit Dezember 2014 lebt er als Stipendiat des Writers-in-Exile Programms in München.

Weitere Informationen zur Lesung sowie das Gesamtprogramm des Literatursymposiums „Writing (in) Exile/ Exil (Be) Schreiben“ können Sie der Internetpräsenz der Heinrich-Böll-Stiftung entnehmen.

Organisiert vom Arab Fund for Arts and Culture (AFAC) in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Forschungsprogamm am Forum Transregionale Studien »Europa im Nahen Osten – Der Nahe Osten in Europa (EUME)«
Beginn:
10.07.2017 - 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.