19.10.2019 – „Meditationen nach dem Mord“ – Lesung und Gespräch mit Aleksei Bobrovnikov auf der Frankfurter Buchmesse

Aleksei Bobrovnikov
Foto: Stefanie Silber

Der ukrainische Autor und Investigativjournalist Aleksei Bobrovnikov liest aus verschiedenen Texten, in denen er seine Recherchen über Korruption, Schmuggel und Geldwäsche in den umkämpften Gebieten der Ostukraine literarisch aufarbeitet. In dieser „Grey Zone“, so auch der Titel seines Dokumentarromans, hatte Bobrovnikov 2015 die Beteiligung hochrangiger ukrainischer Militärs an Schmuggelgeschäften mit russischen Militärangehörigen und Separatisten aufgedeckt und musste nach dem Tod mehrerer seiner Informanten und auch ihm gegenüber öffentlich ausgesprochenen Morddrohungen die Ukraine 2016 fluchtartig verlassen. Seit Februar 2018 lebt er als Stipendiat des Writers-in-Exile Programms des deutschen PEN in München.

Die Veranstaltung moderiert Leander Sukov, Vizepräsident und Writers in Exile-Beauftragter des deutschen PEN.

Beginn:
19.10.2019 - 12 Uhr
Veranstaltungsort:
Stand des Hessischen Literaturrats e. V. (Halle 4.1 G 71), Messegelände Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main

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