16.10.2019 – „Das Zweiklassen-Prinzip. Sichtbarkeit von Frauen und Männern im literarischen Rezensionsbetrieb“ – Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

Die Initiative #frauenzählen zeigte mit ihrer 2018 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellten Studie gravierende Unterschiede in der Sichtbarkeit von Frauen und Männern im Literaturbetrieb auf: Nur jede dritte Rezension würdigte eine Frau, im Krimigenre sogar nur jede sechste. Männer schreiben überwiegend über Männer, und ihnen steht ein deutlich größerer Raum für Kritiken zur Verfügung.

Janet Clark Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Janet Clark
Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Gefühlt scheint sich im letzten Jahr etwas getan zu haben. Auf der Longlist für den diesjährigen Deutschen Buchpreis stehen erstmals mehr Frauen als Männer, und Programme, die überwiegend Autoren veröffentlichen, müssen sich öffentlicher Kritik stellen. Die Branche zeigt sich zumindest mündlich selbstkritisch. Doch finden derzeit tatsächlich strukturelle Veränderungen statt – und wo verstärken sich Roll-Backs? Darüber diskutieren die #frauenzählen-Forschungsteam-Mitglieder Janet Clark und Carlos Collado Seidel mit der Kritik-Szene.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Janet Clark (Schriftstellerin, Netzwerk Autorenrechte)
  • N.N. (Deutsches Feuilleton)
Carlos Collado Seidel Foto: © Goethe-Institut Madrid

Carlos Collado Seidel
Foto: © David Sirvent

Moderation: Carlos Collado Seidel (Historiker an der Universität Marburg, ehem. Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland)

Anschließend Gespräch mit Interessierten in der Frankfurt Authors Signing Area, 16.00-16.30 Uhr

Eine Veranstaltung des Netzwerks Autorenrechte

Informationen zum Gesamtprogramm des deutschen PEN auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse können Sie hier entnehmen.

Beginn:
16.10.2019 - 15:30 Uhr
Ende:
16 Uhr
Veranstaltungsort:
Frankfurt Authors Stage (Halle 3.0 K 15), Messegelände Ludwig-Erhard-Anlage 1 60327 Frankfurt am Main

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