Das PEN-Zentrum Deutschland auf der Frankfurter Buchmesse 2019 – Impressionen

Ist die Meinungsfreiheit in Spanien in Gefahr? Wie steht es um Eritrea? Was bedeutet das Exil für Schriftstellerinnen und Schriftsteller weltweit und wie können wir bedrohte Kolleginnen und Kollegen wirkungsvoll unterstützen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellten sich unsere Gäste, Mitglieder und Writers in Exile (WiE)-Stipendiatinnen und -Stipendiaten auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (16.-20.10.).

Impressionen

Writers in Exile (WiE)-Stipendiatin Şehbal Şenyurt Arınlı (li.) im Gespräch mit WiE-Projektmitarbeiterin Kerstin Martini (re.) auf dem PEN-Stand.
Şehbal Şenyurt Arınlı gilt als erste Frau hinter der Kamera in der Türkei, ist Journalistin und war aufgrund ihres politischen Engagements und ihrer Verbindungen zu kurdischen Medien 2017 festgenommen worden. Nur durch einen Zufall konnte sie nach Deutschland ausreisen.
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Writers in Exile Stipendiatin Şehbal Şenyurt Arınlı las aus ihren Tagebüchern aus dem Nürnberger Exil. Leander Sukov, Vizepräsident und Writers in Exile-Beauftragter des deutschen PEN, moderierte die Veranstaltung auf dem Stand des Hessischen Literaturrats. Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Der ukrainische Investigativjournalist und Writers in Exile-Stipendiat Aleksei Bobrovnikov las aus verschiedenen Texten, in denen er seine Recherchen über Korruption, Schmuggel und Geldwäsche in den umkämpften Gebieten der Ostukraine literarisch aufarbeitet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Leander Sukov, Vizepräsident und Writers in Exile-Beauftragter des deutschen PEN.
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Regula Venske, Präsidentin des deutschen PEN, und Ralf Nestmeyer, PEN-Vizepräsident und Writers in Prison-Beauftragter, mit dem ukrainischen Autor und Filmemacher Oleg Senzow, der kurzfristig zur Vorstellung seines Buches „Leben“ auf die Frankfurter Buchmesse kommen konnte.
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Präsentation von Oleg Senzows Buchs „Leben“ (deutsche Übersetzung) am Stand des PEN Ukraine
V. l. n. r.: Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland, Andrej Kurkow, Präsident des PEN Ukraine, Übersetzerin Christiane Körner sowie Autor und Filmemacher Oleg Senzow
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit und Solidarität: Wie können wir Betroffene von Zensur oder Verfolgung wirksam unterstützen?“ u. a. mit Jennifer Clement, Präsidentin des PEN International, sowie Journalist und Publizist Deniz Yücel
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Treffen am Stand des deutschen PEN
V. l. n. r.: PEN-Vizepräsident Ralf Nestmeyer (li.), Bezirkssprecherin von Amnesty Frankfurt Monika Wittkowsky und Vorsitzender von Transparency Deutschland Hartmut Bäumer
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Bestseller verzweifelt gesucht. Hauptsache, die Zahlen stimmen? Wie sich der deutsche Literaturbetrieb selbst zensiert“ des Netzwerks Autorenrechte
V. l. n. r.: Nina George, Präsidentin des European Writers‘ Council und ehemaliges PEN-Präsidiumsmitglied, Hans-Peter Übleis, ehemaliger Verleger des Droemer Knaur Verlages sowie Autoren- und Verlagsberater, und Janet Clark vom Netzwerk Autorenrechte
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Das Zweiklassen-Prinzip. Sichtbarkeit von Frauen und Männern im literarischen Rezensionsbetrieb“ des Netzwerks Autorenrechte
V. l. n. r.: Schriftstellerin Janet Clark, Leiterin „Literarische WELT“ Mara Delius und Carlos Collado Seidel, Historiker an der Unversität Marburg und ehemaliger Generalsekretär des deutschen PEN
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Writers in Exile-Stipendiatin Şehbal Şenyurt Arınlı (li.) im Gespräch mit den WiE-Projektmitarbeiterinnen Susann Franke, Kerstin Martini und Sandra Weires-Guia
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Mahnwache „Free the Words! Mit Regenschirmen für Meinungsfreiheit“ u. a. mit Jennifer Clement, Präsidentin des PEN International
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Der chinesische Exilschriftsteller Liao Yiwu während der Mahnwache „Free the Words! Mit Regenschirmen für Meinungsfreiheit“
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Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit und Pluralismus in Spanien in Gefahr?“ mit der spanischen Autorin Almudena Grandes, dem Historiker und ehemaligen PEN-Generalsekretär Carlos Collado Seidel sowie der Textchefin der Welt am Sonntag Annette Prosinger
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Writers in Exile Stipendiatin Yirgalem Fisseha Mebrahtu und Leander Sukov, Vizepräsident und Writers in Exile-Beauftragter des deutschen PEN
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Perspektive Hoffnung? Zur Situation der Menschenrechte in Eritrea“ des PEN-Clubs Österreich
V. l. n. r.: Bethlehem Isaak, Tochter Dawit Isaaks, Björn Tunbäck, Radio- und Fernsehjournalist, Yirgalem Fisseha Mebrahtu, Schriftstellerin und Writers in Exile-Stipendiatin des deutschen PEN, Wolfgang Martin Roth, Writers-In-Prison-Beauftragter des PEN-Clubs Österreich, und Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

 

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