Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe in Oldenburg mit Migrationsbeauftragter Doris Schröder-Köpf und PEN-Präsidentin Regula Venske

Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe in Oldenburg

Mit Migrationsbeauftragter Doris Schröder-Köpf und PEN-Präsidentin Regula Venske

Pressemitteilung, Darmstadt, 9. Januar 2020. Am Donnerstag, den 16. Januar, findet um 18.00 Uhr im Café IBIS in Oldenburg der Neujahrsempfang der UNO-Flüchtlingshilfe statt. Bereits zum vierzehnten Mal lädt Prof. Dr. Reinhold Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, zu der traditionellen Veranstaltung ein.

Auch in diesem Jahr steht der Empfang thematisch im Zusammenhang mit den weltweiten Flüchtlingsbewegungen und der Arbeit des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, dessen nationaler Partner die UNO-Flüchtlingshilfe ist. Nach einem Grußwort von Uwe Erbel, Geschäftsführer der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V., wird Ehrengast Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte des Landes Niedersachsen für Migration und Teilhabe, ein Grußwort halten. Die Landesbeauftragte setzt sich als Fürsprecherin dafür ein, dass die Interessen von Menschen mit Migrationshintergrund angemessen berücksichtigt werden. Anschließend leitet Friedl mit einem kurzen Beitrag über aktuelle Aspekte der Flüchtlingssituation in die Thematik ein.

Weiterer Ehrengast ist die Schriftstellerin Dr. Regula Venske. Sie ist Präsidentin des Schriftstellerverbandes PEN-Zentrum Deutschland und Präsidiumsmitglied von PEN International, in dem 146 Schriftstellerverbände in über 100 Ländern organisiert sind. Venske wird über die Arbeit von PEN berichten, u.a. über die PEN-Programme „Writers in Exile“ und „Writers in Prison“. Der PEN setzt sich seit Jahrzehnten für verfolgte, unterdrückte und zur Flucht gezwungene Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Journalisten und Verleger ein. PEN International ist beratendes Mitglied in der UN-Kommission für Menschenrechte und der UNESCO. Neben anderen literarischen Auszeichnungen ist Regula Venske mit dem Deutschen Krimipreis und dem Oldenburger Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden.

Eckdaten der Veranstaltung
16. Januar 2020, 18 Uhr Café IBIS und IBIS Halle
Klävemannstr. 14/16 (Nähe Bahnhof), 26122 Oldenburg
Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten von IBIS und UNO-Flüchtlingshilfe sind möglich.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Chor der Vielfalt, in dem Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam singen. Anschließend können bei Suppe und Getränken Gespräche geführt werden.

Kontakt:
Hon. Prof. Dr. Reinhold Friedl, 0441-88 52 444 u. 0160-15 71 118, reinhold-friedl [at] t-online [dot] de

Weitere Informationen auch bei der Pressestelle der UNO-Flüchtlingshilfe:
Marius Tünte, Tel. 0228-90 90 86-47, tuente [at] uno-fluechtlingshilfe [dot] de

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Felix Hille
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 627 08 23
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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