Daniel Kehlmann, Karen Köhler und Juan Moreno als neue PEN-Mitglieder zugewählt

Pressemitteilung, Darmstadt, 9. Dezember 2020. Mit den Zuwahlen neuer PEN-Mitglieder wurde die Mitgliederversammlung, die dieses Jahr digital stattfand, am Dienstag beschlossen. 41 Autorinnen und Autoren wurden – vorbehaltlich ihrer Unterzeichnung der Charta des internationalen PEN – neu in das PEN-Zentrum Deutschland aufgenommen, darunter die mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN 2020 ausgezeichnete Dichterin Claudia Gabler, der Schriftsteller und Literaturkritiker Daniel Kehlmann, die Schriftstellerin, Dramatikerin und Schauspielerin Karen Köhler, der Journalist Juan Moreno, welcher den Fälschungsskandal beim Magazin „DER SPIEGEL“ aufgedeckt hat, der Schriftsteller Frank Schätzing sowie die Kulturjournalistin Cornelia Zetzsche.

„Wir haben im vergangenen Jahr um manchen verstorbenen PEN-Freund und Weggefährten getrauert, darunter der langjährige Generalsekretär Wilfried F. Schoeller und der ehemalige PEN-Präsident Karl Otto Conrady, Günter de Bruyn und Guntram Vesper. Unser Verein lebt vom Renommee und dem Einsatz unserer Mitglieder. Ich freue mich, so viele großartige Kolleginnen und Kollegen neu im deutschen PEN begrüßen zu dürfen, und hoffe auf einen regen Austausch und gute Begegnungen, spätestens bei unserer Jahrestagung Anfang Juli in Hamburg – dann hoffentlich auch wieder ganz altmodisch analog“, so PEN-Präsidentin Regula Venske.

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

 

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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