Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt PEN-Zentrum saniertes Haus auf der Mathildenhöhe zur Verfügung

Pressemitteilung, Darmstadt, 22. April 2021. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat dem deutschen PEN-Zentrum neue Räumlichkeiten für die Geschäftsstelle auf der Darmstädter Mathildenhöhe zur Verfügung gestellt. Ab sofort befindet sich die Geschäftsstelle im Fiedlerweg 20.

Die neue PEN-Geschäftsstelle
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

„Mit dem Darmstädter PEN-Zentrum bereichert künftig eine weitere Institution unsere Darmstädter Stadtkrone“, erklärt dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Nach vielen guten Gesprächen, mit dem Ziel einen neuen Standort auszumachen, konnten wir auf der Mathildenhöhe mit dem städtischen Haus Fiedlerweg 20 für beide Seiten eine gute Lösung finden. Für das PEN-Zentrum bietet der neue Standort zahlreiche neue Möglichkeiten vor allem für die weitere Ausgestaltung literarisch-kultureller Aktivitäten innerhalb der Stadtgesellschaft. Die Wissenschafts- und Literaturstadt Darmstadt festigt derweil ihre Bedeutung bei der weltweiten Verteidigung der Freiheit des Wortes und der Unterstützung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern zur Ausübung ihrer Arbeit ohne Repressalien.“

Jochen Partsch (li.), Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, und Ralf Nestmeyer (re.), Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN, vor dem neuen PEN-Geschäftssitz am 22.4.21.
© PEN-Zentrum Deutschland

„Wir sind der Stadt Darmstadt sehr dankbar für das schöne Domizil, das sie uns zur Verfügung stellt. Es ist ein Beleg für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem PEN, die nun schon seit vielen Jahren besteht. Wir werden von dort aus nicht nur die Geschicke unserer Organisation lenken, sondern wir werden die Räume auch mit literarischen Aktivitäten füllen, mit Lesungen, Diskussionen und Begegnungen zwischen Literaturbegeisterten. Wir hoffen sehr, dass das schon bald der Fall sein kann. Die großzügigen Räumlichkeiten bieten uns die Chance, die Literatur noch stärker zur Geltung zu bringen und ihre gesellschaftliche Bedeutung herauszustellen“, betont PEN-Generalsekretär Heinrich Peuckmann.

Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Das Gedicht „avenidas“ von Eugen Gomringer, Lyriker und Mitglied des deutschen PEN, hat an der Hauswand der neuen PEN-Geschäftsstelle eine neue Bleibe gefunden. 2016 hatte die Berliner Alice Salomon Hochschule entschieden, es von ihrer Fassade zu entfernen, woraufhin sich auch das deutsche PEN-Zentrum eingeschaltet und diesen Beschluss kritisiert hatte (www.bit.ly/3tdE6vz). Mit dem Schriftzug an ihrem Geschäftssitz möchte die Schriftstellervereinigung ein Zeichen für die Sichtbarkeit der Dichtung im öffentlichen Raum setzen.

„Mit dem Umzug des PEN aus dem Literaturhaus, dem bisherigen Sitz des PEN“, so ergänzt Oberbürgermeister Partsch, „bietet sich uns nun auch die Möglichkeit, im Nachrückverfahren dem dortigen Kunstarchiv eine deutlich vergrößerte Wirkungsfläche für Ausstellungen und den wachsenden Archivbestand zu geben.“

„Darmstadt lebt von der Kultur“, betonte der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch während der Vorstellung der neuen PEN-Geschäftsstelle.
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Vizepräsident Ralf Nestmeyer sprach über das Writers-in-Exile-Programm und schilderte die neuen Möglichkeiten, die die Räumlichkeiten dem PEN bieten.
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Die eingebundenen Pressefotos der neuen PEN-Geschäftsstelle dürfen unter Angabe des Copyrights (© PEN-Zentrum Deutschland) unentgeltlich verwendet werden.

Kontakte für die Medien:

PEN-Zentrum Deutschland e.V.
Felix Hille
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
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Mobil: 0157 313 826 37
Telefax: (06151) 293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

Wissenschaftsstadt Darmstadt
Der Magistrat
Pressestelle
Luisenplatz 5 A
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Telefax: (06151) 13-2024
E-Mail:pressestelle [at] darmstadt [dot] de

 

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

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