24.09.2021 – Festival der Sprache mit Volha Hapeyeva in Stuttgart

Autorinnen und Autoren sowie andere Intellektuelle nehmen in Prozessen gesellschaftlicher Umbrüche oftmals eine wichtige Funktion ein und sind zugleich oft selbst gefährdet und Repressionen ausgesetzt.
Beim Festival der Sprache bringt Volha Hapeyeva, belarusische Lyrikerin, Übersetzerin und Linguistin, ihren neuen Text „Camel Travel“ zu Gehör. Der fünfte LOSGESAGT!-Abend am 24. September im Stuttgarter Literaturhaus verhandelt Fragen der Sprachmacht insbesondere in Texten und Tönen aus Belarus und der Ukraine.
Gemeinsam mit Viktor Martinowitsch und Sasha Filipenko tauscht sich Hapeyeva, seit Mai 2021 Writers-in-Exile-Stipendiatin des PEN, über die derzeitige Situation in ihrem Heimatland aus. Moderiert wird die Veranstaltung von Volker Weichsel.
Die Lyrikerin, promovierte Linguistin und Übersetzerin Volha Hapeyeva wurde 1982 in Minsk (Belarus) geboren. Sie widmet sich in ihrer Arbeit den politischen Verhältnissen in ihrem Heimatland. Durch ihre regierungskritische Sicht geriet sie schnell ins Visier des Geheimdienstes KGB und lebt nun unter der ständigen Angst festgenommen zu werden. Hapeyeva ist seit Mai 2021 Stipendiatin des Writers-in-Exile-Programms.

© Helmut Lunghammer

Beginn:
24.09.2021 - 18:00 Uhr
Ende:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

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