Im Musiktheater über Kriege und Krisen nachdenken

Astrid Vehstedt
Foto: Claudia Gudrian

In vielen Ländern bringt die politische Lage Autorinnen und Autoren in Gefahr und zwingt sie, ihre Heimat zu verlassen. Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin des deutschen PEN und zuständig für das „Writers in Exile“ Programm des PEN-Zentrums Deutschland, berichtete im rbb-Kultur-Gespräch über ihre Arbeit und den Einsatz des PEN für bedrohte Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf der ganzen Welt.

Das Writers-in-Exile-Programm ist ein Stipendienprogramm für verfolgte Autorinnen und Autoren, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert wird. Seit 1999 sind mehr als sechzig Literatinnen und Literaten Stipendiaten dieses Exil-Programmes gewesen. Bis zu drei Jahre stellt das deutsche PEN-Zentrum verfolgten Autorinnen und Autoren eine möblierte Wohnung zur Verfügung, dazu ein monatliches Stipendium. Die Kolleginnen und Kollegen vom deutschen PEN bringen sie in Kontakt mit Verlegerinnen und Verlegern in ihrer Umgebung.