In der nie endenden bernsteinfarbenen Nacht. Stimmen aus dem Exil

Die PEN-Anthologie „In der nie endenden bernsteinfarbenen Nacht“ versammelt Beiträge von Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Writers-in-Exile Programms, die aus dem Irak, aus Syrien und China, aus Russland und Afghanistan, aus der Ukraine und Kuba und aus vielen anderen Ländern nach Deutschland fliehen mussten.

  • Kursbuch Kulturstiftung
  • Mit Texten u.a. von Aslı Erdoğan, Volha Hapeyeva, Stella Nyanzi, Pınar Selek und Amir Valle.
  • 312 Seiten, gebunden
  • € 22 (D), € 22,60 (A), sFR 23,30 (CH)
  • ISBN: 978-3-96196-200-6
  • E-Book: € 14,99 (D)
  • E-Book ISBN: 978-3-96196-202-0
  • Erscheinungstermin: 19.10.2021

Gefördert von

Für die Freiheit des Wortes – 100 Jahre PEN International. Meinungsfreiheit ist Menschenrecht

Zum 100-jährigen Bestehen des internationalen PEN am 5.10.2021 ist eine reich illustrierte Jubiläumsausgabe im Elisabeth Sandmann Verlag erschienen. Der neue Band dokumentiert die bewegte Geschichte der Schriftstellervereinigung mit bisher unveröffentlichtem Material und verdeutlicht, warum es mehr denn je gilt, für die Freiheit des Wortes weltweit einzutreten.

  • Für die Freiheit des Wortes. 100 Jahre PEN International
  • Elisabeth Sandmann Verlag
  • Mit Beiträgen u.a. von Ginevra Avalle, Jennifer Clement, Peter McDonald, Rachel Potter, Carles Torner, Regula Venske, Laetitia Zecchini
  • Mit Stimmen von Juli Zeh, Ulla Hahn, Ulrich Wickert, Christoph Hein, Can Dündar, Bernhard Schlink, Nora Gomringer, Ilija Trojanow, Sten Nadolny, Gabriele von Arnim u.v.m.
  • Fester Einband
  • Erscheinungstermin: 11.9.2021
  • ISBN: 978-3-945543-91-7
  • Preis: € 58,-

Stimmen der Hoffnung. Aufzeichnungen, Gedichte und Texte der belarusischen Freiheitsbewegung

Stimmen der Hoffnung“ soll dazu beitragen, sowohl die Erfahrungen der belarusischen Bevölkerung als auch die Solidarität mit ihr zu dokumentieren und erfahrbar werden zu lassen. Darüber hinaus belegt der neue Band eindrücklich, wie Belarusinnen und Belarusen trotz brutaler Angriffe auf unabhängige Stimmen gegen autokratische Verhältnisse sowie für die Freiheit und die Demokratie in ihrem Heimatland eintreten.

  • „Stimmen der Hoffnung. Aufzeichnungen, Gedichte, Texte der belarusischen Freiheitsbewegung“
  • Verlag Das Kulturelle Gedächtnis
  • Zweisprachige Ausgabe
  • 14×21,5 cm, gebunden,
    mit Kopffarbschnitt, Prägung und Lesebändchen
  • ISBN: 978-3-946990-58-1
  • Erscheinungstermin: 9. August 2021
  • Preis: ca. 22,— € (D), 22,60 € (A)

Eine Publikation, die auch das PEN-Zentrum Deutschland mit seiner „Stiftung für die Freiheit des Wortes“ unterstützt.

 

Zwei Autorinnen im Transit. Ein Dialog.

Im Rahmen der literarischen Reihe des Writers in Exile-Programms des deutschen PEN-Zentrums ist ein Briefwechsel der besonderen Art entstanden. Terézia Mora, seit kurzem Büchner-Preisträgerin, und Şehbal Şenyurt Arınlı, Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin und Stipendiatin des PEN-Exilprogramms, schreiben über Verluste, Einsamkeit, Außenseitertum, bedrohte Existenz. Sie schreiben von Privatem, Politischem und Gesellschaftlichem aus sehr persönlicher Sicht, hie und da scheren sie aus in die Historie ihrer Herkunftsländer: Türkei und Ungarn.

  • Zwei Autorinnen im Transit (Şehbal Şenyurt Arınlı, Terézia Mora)
  • Aus dem Türkischen von Sabine Adatepe, aus dem Deutschen von Cemal Ener
  • binooki Verlag
  • Erscheinungstermin: Oktober 2019
  • ISBN 978-3943562682
  • Preis: € 18,- (D)

PEN Lexikon der Autorinnen und Autoren 2020/21

„Literatur kennt keine Landesgrenzen und muss auch in Zeiten innerpolitischer oder internationaler Erschütterungen eine allen Menschen gemeinsame Währung bleiben.“ – Aus der Charta des Internationalen PEN.

Mit über 700 Adressen, Telefon- und E-Mail-Kontakten deutschsprachiger Autoren und deren Biobibliografien ist das neue PEN-Autorenlexikon bzw. das Handbuch des deutschen PEN-Zentrums 2020/21 eine einzigartige Informationsquelle für Leser, Literaturveranstalter, Journalisten, Verleger, Buchhändler und Bibliotheken. Zugleich ist es ein Kompendium des internationalen PEN mit über 100 weiteren Adressen und einer ausführlichen Geschichte dieser großen weltweiten Schriftstellervereinigung.

  • PEN Lexikon der Autorinnen und Autoren 2020/21
  • Klöpfer, Narr Verlag
  • Erscheinungstermin: April 2020
  • Hardcover mit Lesebändchen
  • ISBN 978-3-7496-1028-0
  • Preis: € 25,- (D)

Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren

  • Josef Haslinger / Franziska Sperr (Hrsg.)
  • Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren
  • Das Writers-in-Exile Prgramm des PEN
  • Texte von Najet Adouani, Adam Guzuev, Yamen Hussein, Maynat Kurbanova, Enoh Meyomesse u.a.
  • S. Fischer Verlag
  • ISBN 978-3-596-29800-6
  • Preis: € 9,99 (D)

Die Anthologie versammelt zwanzig Beiträge aktueller und ehemaliger Writers-in-Exile Stipendiaten. Die Autoren mussten aus China und Vietnam, aus Tschetschenien und dem Iran, aus Syrien und vielen anderen Ländern nach Deutschland fliehen.

Hinauf in das winzige Zelt von Blau. Writers in Prison/Writers at risk

wiPZusammengestellt von Sascha Feuchert, Hans Thill und Regula Venske

Reihe: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (Hg. von Jürgen Krätzer); Bd. 261, 61. Jahrgang

€ 16,50 (D) | € 17,00 (A)

Auch heute noch werden mehr Schriftsteller und Schriftstellerinnen inhaftiert oder ermordet als man in den westlichen Demokratien glauben mag.
Der Band widmet sich Autoren, die verfolgt, inhaftiert oder gar ermordet wurden und werden. Die »Case-List« des PEN verzeichnet derzeit 900 aktuelle Fälle. Vor allem in der Türkei und in China werden Menschen für literarisches Engagement hart bestraft. Doch nicht nur Staaten verfolgen Autoren: In Mexiko etwa wurden seit dem Jahr 2000 von Drogenkartellen knapp 100 Schreibende, vor allem Journalisten, ermordet oder verschleppt – die Aufklärungsrate liegt bei etwa 10%.

Sascha Feuchert, Hans Thill und Regula Venske haben einen Band zusammengestellt, in dem die Betroffenen selbst zu Wort kommen oder von bekannten Kollegen porträtiert werden. Ergänzt werden die Texte mit Grafiken bedrohter bildender Künstler.

Mit Beiträgen u.a. von Mohammed al-Adjami, Gioconda Belli, Sabine Kebir, Enoh Meyomesse, Roswitha Quadflieg, Johano Strasser, Ilija Trojanow und Liao Yiwu.

Russland: Kundgebungen in mehreren deutschen Städten gegen die drohende Zerschlagung von Memorial

MEMORIAL Deutschland, das PEN-Zentrum Deutschland und Amnesty International in Deutschland rufen angesichts der drohenden Auflösung von MEMORIAL in Russland zu einer Kundgebung am 13.12. vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin auf. Weiterlesen