Kein Lebenszeichen seit 20 Jahren (18.9.2001) – PEN fordert Freilassung eritreischer Journalisten

Pressemitteilung, Darmstadt, 15. September 2021. Das PEN-Zentrum Deutschland ruft die Weltgemeinschaft und insbesondere die Europäische Union dazu auf, die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit in Eritrea nicht länger zu ignorieren. Seitdem dort am 18. September 2001 alle privaten Medien verboten wurden und kurz darauf eine beispiellose Verfolgung Oppositioneller und Vertreter unabhängiger Medien begann, fehlt von mindestens zwölf Journalisten immer noch jedes Lebenszeichen.

Ihre Namen: Idris Said Aba’Are, Said Abdelkadir, Yosuif Mohammed Ali, Amanuel Asrat, Medhanie Haile, Temesgen Ghebreyesus, Matheos Habteab, Dawit Habtemichael, Dawit Issak, Sahle Tsegezab, Seyoum Tsehaye und Fissehaye Yohannes.

„Es gibt kaum ein Land auf der Welt, das die Pressefreiheit so sehr einschränkt wie Eritrea. Die eritreischen Behörden müssen das Schicksal sämtlicher Personen aufklären, die verschwunden sind, sowie diejenigen unverzüglich und bedingungslos freilassen, die einzig aufgrund der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung seit Jahren inhaftiert sind,“, erklärt Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN.

Obere Reihe (v. l. n. r.): Fissehaye Yohannes, Said Abdelkadir, Sahle Tsegezab, Medhanie Haile Mittlere Reihe (v. l. n. r.): Idris Said Aba’Are, Amanuel Asrat, Dawit Habtemichael, Matheos Habteab Untere Reihe (v. l. n. r.): Dawit Isaak, Temesgen Ghebreyesus, Yosuif Mohammed Ali, Seyoum Tsehaye (Quelle: PEN Eritrea)

„Vor 20 Jahren, im September 2001, begann die eritreische Regierung damit, offen gegen die freie Presse vorzugehen und grundlegende Menschenrechte zu verletzen. Medienschaffende wurden verhaftet und es ist nicht bekannt, ob sie noch leben oder tot sind. Ihnen wurde nie ein ordentliches Verfahren gewährt und sie harren immer noch in Gefängnissen aus, da sie ihre Meinung geäußert haben“, betont Yirgalem Fisseha Mebrahtu.

Writers-In-Exile-Stipendiatin Yirgalem Fisseha Mebrahtu Foto: Stefanie Silber

Die eritreische Lyrikerin, Journalistin und Schriftstellerin musste bis zu ihrer Freilassung selbst sechs Jahre lang unter schlimmsten Bedingungen im Mai Swra Gefängnis ausharren, in das sie ohne offizielle Anklage oder Gerichtsverfahren gesperrt wurde. „Der September, insbesondere der 18. September, ist dem Gedenken aller politischen Gefangenen in Eritrea gewidmet. Zu diesem Anlass möchte ich an die internationale Gemeinschaft appellieren, das Schicksal der ‚eritreischen Helden der Meinungsfreiheit‘ nicht zu vergessen.“ Seit Dezember 2018 ist Mebrahtu Stipendiatin des Writers-in-Exile Programms des deutschen PEN, das von der Bundesregierung finanziert wird, und lebt in Deutschland.

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/62708 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

 

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

 

Hermann Kinder (1944-2021)

Es erreicht uns die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied Hermann Kinder am 27. August  verstorben ist.

Der promovierte Germanist,  Kunsthistoriker und Nederlandist hatte Lehraufträge an den Universitäten Konstanz, Klagenfurt und Shanghai.

Für sein literarisches Schaffen wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Alemannische Literaturpreis, der Literaturpreis der Stadt Stuttgart und zuletzt der Berthold-Auerbach-Preis.

Sein Werk war gekennzeichnet von einem tragikomischen Sarkasmus, wobei als Hauptthemen der schonungslose Umgang mit der „Vätergeneration“ und deren überkommene Wertvorstellungen, aber auch die Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Literaturkritik in Erscheinung traten. Kinders Hang zum Sarkasmus lässt sich bereits in den Titeln  einiger seiner Werke wiedererkennen: Der Schleiftrog; Vom Schweinemut der Zeit; Der Mensch, ich Arsch; oder Himmelhohes Krähengeschrei.

Sein markiger Sprachwitz wird uns in unserer tiefernsten Zeit fehlen.

Für das PEN-Zentrum Deutschland e.V.:

Jürgen Strasser

Deutscher PEN schreibt Lyrikpreis aus

Pressemitteilung, Darmstadt, 14. Juli 2021. Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2022 aus. Er wird alle zwei Jahre an eine/n Lyriker/in für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit € 4.000 dotiert. Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden sowie von Büchern in hessischer Mundart, die er teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustrierte, einen Namen gemacht hat. Kurt Sigel ist seit 1974 Mitglied im deutschen PEN.

Einsendeschluss für den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2022 ist der 15. Oktober 2021. Die Ausschreibungsbedingungen finden sich auf der Homepage des PEN unter www.bit.ly/3wEXLFM. Hierzu gehört als Voraussetzung, einen eigenen Gedichtband in einem Printverlag veröffentlicht zu haben (kein Self-Publishing, kein Kostenzuschussverlag).

Der Kurt Sigel-Lyrikpreis wurde 2016 im Rahmen der PEN-Jahrestagung in Bamberg erstmals an Daniel Falb verliehen. 2018 erhielt Dorothea Grünzweig diese Auszeichnung, 2020 ging sie an die Lyrikerin Claudia Gabler. Da diese Preisverleihung pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, werden auf der PEN-Jahrestagung in Gotha 2022 sowohl Claudia Gabler für 2020 als auch die neue Preisträgerin bzw. der neue Preisträger für 2022 geehrt.

Pressekontakt:

Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/62708 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

 

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

Kesten-Preis 2021 an Irena Brežná – Starke Stimme der Verfolgten

Pressemitteilung, Darmstadt / Wiesbaden, 17. August 2021.  Der Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums geht 2021 an die Autorin Irena Brežná. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Verleihung der Preise findet am 18. November um 18.30 Uhr im Staatstheater Darmstadt statt. Neben der aktuellen Kesten-Preisträgerin werden auch Günter Wallraff (Hermann Kesten-Preisträger 2020) sowie die Chefredakteurin Lina Attalah mit ihrer ägyptische Online-Zeitung „Mada Masr“ (Hermann Kesten-Förderpreis 2020) geehrt. Durch den Abend führt der Publizist und Philosoph Michel Friedman.

Ralf Nestmeyer, Vizepräsident des deutschen PEN-Zentrums: „Mit Irena Brežná ehren wir nicht nur eine Schriftstellerin, deren Werk durch die eigenen Migrationserfahrungen geprägt ist, sondern vor allem eine engagierte Autorin, die sich Zeit ihres Lebens unermüdlich für Gerechtigkeit und Freiheit eingesetzt und den Dissidenten und Verfolgten in Osteuropa eine Stimme gegeben hat. Mit ihren eigenen Texten kämpfte sie beharrlich gegen das Gebot des Schweigens und des Nichthandelns. Literatur als politisches Statement, sprachbewusst und sprachmächtig zugleich.“

Hessens Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn: „In Irena Brežnás Texten finden viele Kulturen zueinander, messen sich, vergleichen sich miteinander. Die Mitgliedschaft bei Amnesty International hat ihre Denk- und Schreibweise tief geprägt. Sie reist mit wachen Augen durch die Welt, sucht den Kontakt zu Überlebenskünstlerinnen, Kriegsopfern und Kriegsherren, prangert Unrecht an und gibt den Verfolgten in ihren Büchern und Artikeln eine Stimme. Sie schreibt gegen Ungerechtigkeit, Gewalt und das Vergessen an. Ihr Engagement beinhaltet mehr als das, was im journalistischen Beruf, auch im Kriegsjournalismus, üblich und alltäglich ist. Das macht sie zu einer sehr würdigen Hermann-Kesten-Preisträgerin – und zu einer Frau, von der wir lernen können, kritisch Stellung zu nehmen.“

© Luboš Pilc

Irena Brežná wurde 1950 in Bratislava geboren. Nach der Okkupation der Tschechoslowakei 1968 emigrierte sie mit den Eltern in die Schweiz und fand Zuflucht in einer neuen Sprache. An der Universität Basel schloss sie ihr Studium in Slawistik, Philosophie und Psychologie ab. Sie arbeitete als Journalistin für deutschsprachige Medien, als Kriegsreporterin und Schriftstellerin. Zudem war sie Psychologin, Dolmetscherin, Russischlehrerin, Menschenrechtlerin und humanitäre Helferin.

Brežná engagierte sich für die Solidarność-Bewegung in Polen. Im Rahmen von Amnesty International unterstützte sie Dissidenten im Ostblock, begann journalistisch zu arbeiten und erste Bücher zu veröffentlichen.

1988 gelang ihr die Verschiffung von über 10.000 gesammelten Büchern aus der französisch-sprachigen Schweiz (Weltliteratur, Grammatiken, Geographie- und Geschichtsbücher etc.) nach Guinea, um dort für die Bevölkerung eine Bibliothek zu eröffnen. (siehe auch “Bibliothek für Mamou“ in: „Wie ich auf die Welt kam“)

Irena Brežná ist Autorin von zehn Büchern, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, und erhielt zwölf Preise für Publizistik und Literatur, in Deutschland, der Schweiz und der Slowakei, u.a. den „Zürcher Journalistenpreis“, zweimal den „EMMA-Journalistinnenpreis“ und den „Theodor-Wolff-Preis“. Für ihren kontrovers aufgenommenen Roman „Die undankbare Fremde“ über die eigene Emigrationserfahrung sowie die heutiger Flüchtlinge und Arbeitsmigranten wurde sie sowohl mit dem „Slowakischen Literaturpreis Dominik Tatarka“ wie auch 2012 mit dem „Schweizer Literaturpreis“ ausgezeichnet. Ihr letztes Buch „Wie ich auf die Welt kam. In der Sprache zu Hause“ erschien 2018 beim Rotpunktverlag in Zürich.

 

Informationen zu den Preisträgerinnen und Preisträgern 2020 finden Sie hier.

Der Hermann Kesten-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich im Sinne der Charta des internationalen PEN in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalistinnen einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören Günter Grass, Anna Politkowskaja, Liu Xiaobo, Can Dündar und Erdem Gül, Gioconda Belli sowie Philippe Lançon. Erstmals im Jahre 2000 stiftete das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Der Hermann Kesten-Förderpreis, welcher alle zwei Jahre verliehen wird, ist mit 3.000 Euro dotiert, die ebenfalls vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bereitgestellt werden. Weitere Informationen: www.pen-deutschland.de/de/kesten-preis/

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

Pressekontakt:
Susann Franke
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 26; Fax.: 06151/293414
E-Mail: s.franke [at] pen-deutschland [dot] de

Ein Jahr nach Wahlen in Belarus: Neue PEN-Stiftung unterstützt Publikation belarusischer Texte

Pressemitteilung, Darmstadt, 4. August 2021. Ein Jahr nach den Präsidentschaftswahlen in Belarus erscheinen am 9.8. im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis unter dem Titel „Stimmen der Hoffnung“ Aufzeichnungen, Gedichte und Texte der belarusischen Freiheitsbewegung, deren Publikation auch das PEN-Zentrum Deutschland mit seiner neugegründeten „Stiftung für die Freiheit des Wortes“ unterstützt.

„Seit den manipulierten Präsidentschaftswahlen vom 9. August 2020 versucht sich Alexander Lukaschenko mit allen Mitteln an der Macht zu halten. Die Spirale der Gewalt und Unterdrückung hat in Belarus bis heute leider kein Ende gefunden. Mit aufrichtiger Bewunderung erklärt sich das deutsche PEN-Zentrum erneut mit allen Mitgliedern der Demokratiebewegung solidarisch und fordert ein sofortiges Ende der Repressionen in Belarus sowie die Freilassung aller inhaftierten politischen Gefangenen. Angesichts des Jahrestages ist es umso wichtiger, dass die ‚Stimmen der Hoffnung‘ auf einen friedlichen Machtwechsel nicht verstummen“, so Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN.

„Stimmen der Hoffnung“ soll dazu beitragen, sowohl die Erfahrungen der belarusischen Bevölkerung als auch die Solidarität mit ihr zu dokumentieren und erfahrbar werden zu lassen. Darüber hinaus belegt der neue Band eindrücklich, wie Belarusinnen und Belarusen trotz brutaler Angriffe auf unabhängige Stimmen gegen autokratische Verhältnisse sowie für die Freiheit und die Demokratie in ihrem Heimatland eintreten.

Weitere Informationen auf www.daskulturellegedaechtnis.de/work/belarus/

Ab dem 9. August 2021 ist die zweisprachige Ausgabe im Buchhandel und online erhältlich. 2,- € pro verkauftem Exemplar gehen an gemeinnützige belarusische Organisationen. Das eingebundene Cover darf zum Zwecke der Berichterstattung honorarfrei weiterverwendet werden.

Das Buch wird unterstützt vom belarusischen Media-Projekt „August 2020“, vom deutschen PEN-Zentrum und weiteren Partnern.

Die „Stiftung für die Freiheit des Wortes“ wurde geschaffen, um verfolgten und gefährdeten Autorinnen und Autoren rasch und unbürokratisch Hilfe zu leisten sowie ihre literarischen Werke zu fördern. Sie ist beim PEN-Zentrum Deutschland e.V. angesiedelt.

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/62708 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.