Gemeinsamer Appell „Julian Assange aus der Haft entlassen!“

Investigativjournalist und PEN-Mitglied Günter Wallraff hat zusammen mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum den Aufruf „Julian Assange aus der Haft entlassen!“ initiiert, zu dessen Erstunterzeichnern das Präsidium des deutschen PEN gehört. Mehr als 130 Personen des öffentlichen Lebens aus Politik, Kultur, Medien und Wissenschaft, unter ihnen Sibylle Berg, Nora Bossong, Elfriede Jelinek, Daniel Kehlmann, Eva Menasse, Eugen Ruge, Meşale Tolu und Ilija Trojanow, haben den Aufruf bislang unterzeichnet.

Die Unterstützung des Appells durch weitere Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ist über folgende Homepage möglich www.assange-helfen.de

PEN-Zentrum und Wissenschaftsstadt Darmstadt stellen Stipendiaten aus Nordmazedonien vor

 

Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat Tomislav Kezharovski stellt sich am 25. Februar 2020 im Darmstädter Literaturhaus der Öffentlichkeit vor

Pressemitteilung, Darmstadt, 5. Februar 2020. Das PEN-Zentrum Deutschland lädt für Dienstag, den 25. Februar, um 19 Uhr, gemeinsam mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu Lesung und Gespräch mit dem neuen Elsbeth-Wolffheim-Stipendiaten Tomislav Kezharovski in das Darmstädter Literaturhaus, Kasinostraße 3, ein. Kezharovski ist Gründer und Chefredakteur zweier Wochenzeitungen in Nordmazedonien. Brutal verfolgt wurde er in der Republik Mazedonien zum Symbol der Rede- und Meinungsfreiheit.

Tomislav Kezharovski
Foto: © Stefanie Silber

Kezharovski recherchierte als investigativer Journalist zu Korruption und organisierter Kriminalität in Regierungskreisen und fiel der mazedonischen Justizwillkür zum Opfer. In seiner Heimat Mazedonien galt er als einziger politischer Gefangener Südosteuropas. Er wurde 2013 zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, auf internationalen Druck konnte er bereits nach der Hälfte der Zeit freikommen. Ihm wurde vorgeworfen, die Identität eines geschützten Zeugen in einem Strafprozess aufgedeckt zu haben. Einer groß angelegten Kampagne für seine Freilassung ist es zu verdanken, dass er nach zwei Jahren freikam. In seinem Buch „Life in the box“ (englische Übersetzung) verarbeitet er die Zeit im Gefängnis – unter anderem die skandalösen Zustände sowie die unmenschliche Behandlung.

Zur Begrüßung Tomislav Kezharovskis stellt der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, den Gästen das Elsbeth-Wolffheim-Stipendium vor. „Es ist uns als weltoffener Wissenschaftsstadt ein besonderes Anliegen mit dem Elsbeth-Wolffheim-Literaturstipendium unseren Beitrag zum Erhalt der Freiheit des Wortes und des Rechtes auf freie Meinungsäußerung zu leisten “, betont das Stadtoberhaupt. „Wir freuen uns sehr, dass Tomislav Kezharovski, der wegen seiner Arbeit für diese Ziele seine persönliche Freiheit für eine lange Zeit einbüßte, nun hier bei uns sein und seiner wertvollen Arbeit weiter nachgehen kann.“

Leander Sukov, Vizepräsident und Beauftragter für Writers in Exile, stellt anschließend das Programm des PEN-Zentrums vor. Im Wechsel mit Kezharovski liest er aus dem autobiografischen Buch des Nordmazedoniers. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde mit Tomislav Kezharovski, Jochen Partsch und Leander Sukov über die gegenwärtige Lage verfolgter Autorinnen und Autoren im Exil statt.

Fortwährend bedrohen und beleidigen hochrangige Regierungsvertreter in Nordmazedonien Medienschaffende. Doch eine langjährige Kultur der Straflosigkeit kommt zum Ausdruck: Lediglich zu einem Bruchteil der Übergriffe der vergangenen Jahre wurden Ermittlungen eingeleitet, die Täterinnen und Täter zur Rechenschaft gezogen und gegen sie Ermittlungen eingeleitet. Auch diesem Thema widmen sich in der anschließenden Gesprächsrunde Jochen Partsch, Leander Sukov und Tomislav Kezharovski, der darüber hinaus über die Situation in seiner Heimat, seine Zeit in Haft sowie sein Leben im Exil berichtet.

Die eingebundene Bilddatei steht Ihnen kostenlos zum Download zur Verfügung und darf ohne weitere Genehmigung im Kontext der Veranstaltung mit Tomislav Kezharovski im Literaturhaus Darmstadt unter Angabe des Copyrights abgedruckt werden. Auf Anfrage stellen wir sie Ihnen gerne separat und in hoher Auflösung zur Verfügung.

Pressekontakt:

Susann Franke
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/ 62 708 26; Fax.: 06151/293414
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

 

 

Claudia Gabler erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN

Claudia Gabler erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN

Pressemitteilung, Darmstadt, 4. Februar 2020. Der deutsche PEN zeichnet die Autorin Claudia Gabler mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. „Auf einmalige und frappante Weise gelingt Claudia Gabler in ihrem Gedichtzyklus Glaziale Reste eine Neuschöpfung und Komposition der äußeren und inneren Wirklichkeiten. Ihre Sprache ist zugleich streng und anarchistisch, die stets überraschenden und faszinierenden Bilder erzeugen eine komplexe, eindrückliche Welt aus oszillierenden Seinszuständen. Perspektiven der Wahrnehmung und des Bewusstseins durchdringen und überlagern sich, heutige Sprechakte werden gekonnt umspielt und reflektiert, der Literaturkanon schwingt leise und wie selbstverständlich mit. Die Verse sind beseelt von feiner Ironie und einem bisweilen robusten, bodenständigen Humor“, so die Einschätzung der Jury, der Uta-Maria Heim, Barbara Krohn und Hans Thill angehören.

Claudia Gabler
Foto: © Barbara Ruda

Stifter des mit 4.000 € dotierten Preises, den der deutsche PEN alle zwei Jahre ausschreibt, ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden und von Büchern in hessischer Mundart, teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustriert, einen Namen gemacht hat. Der Preis wird am 7. Mai 2020 im Rahmen der PEN-Jahrestagung in Tübingen verliehen. Die Laudatio hält die Schriftstellerin und Hörspieldramaturgin Uta-Maria Heim.

In der Begründung der Jury heißt es weiterhin: „Diese Poesie ist gescheit und hellwach. Sie folgt einer ästhetischen Selbstbeschränkung und bildhaften Bescheidenheit, die sie ganz groß werden lässt: Da wird viel mehr eingelöst als versprochen.“

Bislang wurden Daniel Falb (2016) und Dorothea Grünzweig (2018) mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis ausgezeichnet.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Heinrich Peuckmann
Generalsekretär

Die vollständige Begründung der Jury können Sie auf der Internetseite des deutschen PEN nachlesen unter bit.ly/3bbUpQO. Die eingebundene Bilddatei steht Ihnen kostenlos zum Download zur Verfügung und darf ohne weitere Genehmigung im Kontext des Kurt Sigel-Lyrikpreises 2020 unter Angabe des Copyrights abgedruckt werden.

Pressekontakt:

Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

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Türkische Justizfarce um Aslı Erdoğan – Deutscher PEN stellt sich hinter seine Writers-in-Exile-Stipendiatin und fordert ihren Freispruch

Türkische Justizfarce um Aslı Erdoğan – Deutscher PEN stellt sich hinter seine Writers-in-Exile-Stipendiatin und fordert ihren Freispruch

Pressemitteilung, Darmstadt, 30. Januar 2020. Das deutsche PEN-Zentrum protestiert gegen die Entscheidung der türkischen Staatsanwaltschaft, Aslı Erdoğan, Writers-in-Exile (WiE)-Stipendiatin des PEN-Zentrums Deutschland, unter dem absurden Vorwurf der „Terrorpropaganda“ anzuklagen. Mit der staatsanwaltlichen Forderung nach einer Haftstrafe von insgesamt neun Jahren und vier Monaten, die sich einzig gegen literarische Texte Erdoğans richten, hat die türkische Justiz wiederholt jedes Maß verloren. Die Autorin ist von sämtlichen Anklagepunkten freizusprechen.

Aslı Erdoğan
Foto: © Carole Parodi

Die Anklage stützt sich auf vier Artikel, die bereits 2016 in der Türkei veröffentlicht wurden, ohne dass sie Gegenstand einer Untersuchung oder Anklage gewesen wären. Zu ihnen zählt ein Essay, der 2017 im Knaus Verlag als Teil des Bandes „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“ erschienen ist. Die Essaysammlung wurde vielfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Der Urteilsspruch wird für den 14.2.2020 erwartet.

„Erneut offenbart das türkische Justizsystem, dass es seine Unabhängigkeit verloren hat und der politischen Willkür eines Despoten unterworfen ist“, so Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN.

Aslı Erdoğan ist Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie war Kolumnistin der Tageszeitung Özgür Gündem. Nach dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 verhaftete die Istanbuler Polizei sie wegen Störung der nationalen Einheit. Ende 2016 wurde Erdoğan unter Auflagen freigelassen. 2017 durfte sie ausreisen und kam nach Deutschland. Seit Oktober 2019 ist sie WiE-Stipendiatin des deutschen PEN.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Leander Sukov
Vizepräsident und Writers-in-Exile-Beauftragter

Die eingebundene Bilddatei darf ohne weitere Genehmigung mit dem Vermerk „Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Penguin Verlages, © Carole Parodi“ unentgeltlich verwendet werden.

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Felix Hille
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Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.

Freiheit für Osman Kavala!

Freiheit für Osman Kavala!

Pressemitteilung, Darmstadt, 28. Januar 2020. Heute entschied die 30. Große Strafkammer zu Istanbul, dass der türkische Verleger und Kulturmäzen Osman Kavala auch nach mehr als zwei Jahren weiter in Untersuchungshaft bleiben muss. Damit ignorieren die türkischen Behörden weiterhin die bindende Forderung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom Dezember nach einer sofortigen Freilassung. Amnesty International in Deutschland, die Akademie der Künste, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di, das KulturForum TürkeiDeutschland, das PEN-Zentrum Deutschland und Reporter ohne Grenzen kritisieren diese Haltung vehement und fordern eine sofortige Freilassung von Osman Kavala. Die deutsche Bundesregierung soll sich konsequent dafür einsetzen, dass Osman Kavala und alle anderen Kultur- und Medienschaffenden in der Türkei frei und ohne Repressalien arbeiten können.

Osman Kavala Foto honorarfrei von „Anadolu Kültür“

Das Gericht tagte auf dem Gelände des Hochsicherheitsgefängnisses in Silivri, in dem der 62-jährige Gründer der „Kulturstiftung Anadolu“ seit dem 1. November 2017 festgehalten wird. Die Staatsanwaltschaft wirft Kavala und 15 weiteren Angeklagten des sogenannten „Gezi-Prozesses“ einen Umsturzversuch im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten von 2013 vor. Bei den 15 Mitangeklagten handelt es sich um Akademiker, Architekten und Schauspieler, die mittlerweile auf freiem Fuß sind. Unter ihnen ist auch der Journalist Can Dündar, der zurzeit in Deutschland lebt. Der Prozess wurde auf den 18. Februar 2020 vertagt.

Kavala wird beschuldigt, die Gezi-Proteste mit ausländischer Hilfe finanziert zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Der EGMR hatte in seiner Entscheidung am 10. Dezember festgestellt, dass dafür keinerlei Beweise vorgelegt worden seien, die Inhaftierung vielmehr der Einschüchterung diene.

Das Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in Deutschland hatte auch Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, sich direkt bei Präsident Erdoğan gemäß dem EGMR-Urteil für die sofortige und bedingungslose Freilassung von Osman Kavala einzusetzen. Ebenso fordert das Bündnis die Freilassung des Schriftstellers Ahmet Altan und des Politikers und Autors Selahattin Demirtaş, die immer noch inhaftiert sind, obwohl auch in ihren Fällen namhafte internationale Juristen-Organisationen ihre Freilassung fordern. Die deutsche Bundesregierung sollte sich auf allen Ebenen für die Freilassung aller politischen Gefangenen einsetzen und auf die Wahrung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten in der Türkei drängen.

Osman Kavala hat sein Leben der Förderung von Zivilgesellschaft und Kultur in der Türkei gewidmet. In den vergangenen 30 Jahren hat er zahlreiche unabhängige Menschenrechtsorganisationen unterstützt und eine Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verlagen mitgegründet, unter anderem die Helsinki Citizens’ Assembly (heute Citizens’ Assembly genannt) zur Förderung der Menschenrechte, Anadolu Kültür – eine der größten Kulturstiftungen des Landes zur Förderung der kulturellen Verständigung in der Türkei – und den İletişim Verlag, der Literatur und Sachbücher veröffentlicht, die sich häufig mit den Tabuthemen der türkischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Der Fall von Kavala und seinen Mitangeklagten ist nur ein Beispiel für das harte Vorgehen der türkischen Regierung gegen ihre Kritiker: Seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016 wurden etwa 1.500 Organisationen und Stiftungen geschlossen. Friedliche Proteste werden unterdrückt, wer sich kritisch über die Regierung äußert, muss damit rechnen, festgenommen zu werden. Aktuell sitzen mehr als 130 Medienschaffende im Gefängnis. Seit Juli 2016 wurde knapp 130.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wegen angeblicher „Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen“ gekündigt.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Ralf Nestmeyer
Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter

Pressekontakt:

Felix Hille
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E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

Das deutsche PEN-Zentrum ist mit seinem Geschäftssitz in Darmstadt eine von weltweit über 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der deutsche PEN begleitet mit Initiativen und Veranstaltungen das literarische Leben in der Bundesrepublik. Er bezieht Stellung, wenn er die Meinungsfreiheit, gleich wo, in Gefahr sieht. Er mischt sich ein, wenn im gesellschaftlichen Bereich gegen den Geist seiner Charta verstoßen wird.