17.10.2019 – 20 Jahre Exilprogramm „Writers in Exile“ – Grütters trifft sich mit Exilkünstlern

Seit 1999 unterstützt das Stipendienprogramm „Writers in Exile“ des PEN-Zentrums Deutschland geflüchtete Schriftstellerinnen und Schriftsteller – von Beginn an zu 100 Prozent vom Bund finanziert. Anlässlich eines Empfangs am 8. Oktober zu 20 Jahren „Writers in Exile“ im Bundeskanzleramt sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Gerade Deutschland trägt aufgrund seiner Vergangenheit eine große Verantwortung dafür, die Freiheit der Kunst zu schützen. Deshalb helfen wir verfolgten Künstlerinnen und Künstlern, damit sie bei uns in Freiheit arbeiten können und mit ihrer Stimme Gehör finden – in Deutschland, in ihren Heimatländern und weltweit.“

20 Exil-Programm mit Pen-Präsidentin Regula Venske, Staatsministerin Monika Gruetters, der ehemaligen Writers in Exile-Beauftragten Franziska Sperr (v.l.n.r.) und dem aktuellen Beauftragtem und Vize-Präsident Leander Sukov (hinten). Foto: Bundesregierung: Köhler

Das Programm „Writers in Exile“ bietet geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern finanzielle Unterstützung, Orientierungshilfe im Alltag sowie Kontakte zu anderen Autorinnen und Autoren. In Hinblick auf das 20-jährige Jubiläum des Programms sprach Monika Grütters von einer „vorbildlichen Erfolgsgeschichte“.
Bei dem Empfang stellte Monika Grütters zudem die Studie „Exil in der Bundesrepublik Deutschland“ der Universität Osnabrück vor. Die Untersuchung hatte die Kulturstaatsministerin zu Jahresbeginn in Auftrag gegeben, um sich ein genaueres Bild über die Lebenssituation verfolgter Schriftstellerinnen und Schriftsteller hierzulande zu machen, denn ein Leben im Exil ist immer Chance und Herausforderung zugleich.
Wie nicht anders zu erwarten, sind viele Exilantinnen und Exilanten beindruckt vom hohen Stellenwert der künstlerischen Freiheit, die sie in Deutschland genießen. Zudem bietet Deutschland viele erfolgreiche Förderungsmöglichkeiten für geflüchtete Künstlerinnen und Künstler, in der Studie werden allein 65 Kulturprojekte dargestellt, die sich speziell an Exilkünstler richten.

Die Studie unterbreitet darüber hinaus verschiedene Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation von Exilkünstlern. So sei es zum Beispiel notwendig, die Visaverfahren zu erleichtern. Auch in Hinblick auf Diversität im deutschen Kulturbetrieb gibt es nach wie vor Verbesserungsbedarf, etwa bei der Besetzung von Jurys. Zudem wird empfohlen, Anlaufstellen einzurichten, die über die Besonderheiten der deutschen Kulturförderung informieren.

17.10.2019, 13.30 Uhr – Mit Regenschirmen für die Meinungsfreiheit #FreeGuiMinhai #FreeHongKong #FreeTheWords – Mahnwache auf der Frankfurter Buchmesse:

Während in Hongkong und weltweit Menschen für Freiheitsrechte kämpfen, ist der schwedisch-hongkonger Autor, Verleger und Buchhändler Gui Minhai seit vier Jahren willkürlich in China in Haft. Unter dem Motto #FreeGuiMinhai #FreeHongKong #FreeTheWords rufen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Amnesty International, der European and International Booksellers Federation (EIBF), der International Publishers Association (IPA), dem PEN-Zentrum Deutschland und PEN International dazu auf, Solidarität zu zeigen, und mit aufgespanntem Regenschirm, dem Symbol der Hongkonger Freiheitsbewegung, ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen.

Mit:

  • Jennifer Clement (PEN International)
  • Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels)
  • Lam Wing Kee (Hongkonger Buchhändler im Exil)
  • Liao Yiwu (Chinesischer Autor im Exil und Friedenspreisträger).

Informationen zum Gesamtprogramm des deutschen PEN auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse können Sie hier entnehmen.

16.10.2019, 13.30 Uhr – „Bestseller verzweifelt gesucht. Hauptsache, die Zahlen stimmen?“ – Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

Der Buchmarkt am finanziellen Tropf von Hyperbestsellern: Steht die schriftstellerische Vielfalt vor dem Ende?

Liest man Bestsellerlisten und gehypte Neuerscheinungen zur Messezeit, tauchen verlässlich stets die gleichen Namen auf. Einerseits finanziert die lukrative Bestsellermaschinerie den Buchmarkt, andererseits entscheiden sich immer mehr Programm-MacherInnen für das Verkaufspotential anstatt für vermeintlich unsichere Debüts, Nischen oder gar Experimente.

Nina George Foto: © Helmut Henkensiefken / FinePic München

Nina George
Foto: © Helmut Henkensiefken / FinePic München

Wohin führt die inzwischen weit offen stehende Schere zwischen jenen Werken, die als E-Book-Only zum Dumpingpreis in den immer schnelleren Markt gepresst werden – und jenen von Hypersellern, die für Millionen vermarktet werden? Wie steht es um die Vielfalt auf dem Buchmarkt, wenn der verlegerische Wagemut schwindet, Nachwuchs-AutorInnen zielsicher demotiviert werden und diverse Stimmen ungehört verschwinden? Was hat die Krise des Buchmarkts mit diesen kaufmännischen Entscheidungen zu tun, und wohin führt die Strategie, auf Marken statt auf Inhalte zu setzen? Darüber debattieren BestsellerautorInnen, Verlegende und das Netzwerk Autorenrechte.

Janet Clark Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Janet Clark
Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Teilnehmer und Teilnehmerinnen:

  • Nina George (Bestsellerautorin, Präsidentin des European Writers‘ Council, Mitglied des deutschen PEN)
  • Hans-Peter Übleis (ehem. Verleger des Droemer Knaur Verlages, Holtzbrinckgruppe, heute Autoren- und Verlagsberater)

Moderation: Janet Clark (Netzwerk Autorenrechte)

Eine Veranstaltung des Netzwerks Autorenrechte

Informationen zum Gesamtprogramm des deutschen PEN auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse können Sie hier entnehmen.

16.10.2019, 15:30 Uhr – „Das Zweiklassen-Prinzip. Sichtbarkeit von Frauen und Männern im literarischen Rezensionsbetrieb“ – Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

Die Initiative #frauenzählen zeigte mit ihrer 2018 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellten Studie gravierende Unterschiede in der Sichtbarkeit von Frauen und Männern im Literaturbetrieb auf: Nur jede dritte Rezension würdigte eine Frau, im Krimigenre sogar nur jede sechste. Männer schreiben überwiegend über Männer, und ihnen steht ein deutlich größerer Raum für Kritiken zur Verfügung.

Janet Clark Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Janet Clark
Foto: Marc Zrenner © Loewe Verlag GmbH

Gefühlt scheint sich im letzten Jahr etwas getan zu haben. Auf der Longlist für den diesjährigen Deutschen Buchpreis stehen erstmals mehr Frauen als Männer, und Programme, die überwiegend Autoren veröffentlichen, müssen sich öffentlicher Kritik stellen. Die Branche zeigt sich zumindest mündlich selbstkritisch. Doch finden derzeit tatsächlich strukturelle Veränderungen statt – und wo verstärken sich Roll-Backs? Darüber diskutieren die #frauenzählen-Forschungsteam-Mitglieder Janet Clark und Carlos Collado Seidel mit der Kritik-Szene.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Janet Clark (Schriftstellerin, Netzwerk Autorenrechte)
  • N.N. (Deutsches Feuilleton)
Carlos Collado Seidel Foto: © Goethe-Institut Madrid

Carlos Collado Seidel
Foto: © David Sirvent

Moderation: Carlos Collado Seidel (Historiker an der Universität Marburg, ehem. Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland)

Anschließend Gespräch mit Interessierten in der Frankfurt Authors Signing Area, 16.00-16.30 Uhr

Eine Veranstaltung des Netzwerks Autorenrechte

Informationen zum Gesamtprogramm des deutschen PEN auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse können Sie hier entnehmen.

16.10.2019 - 20.10.2019 – Das PEN-Zentrum Deutschland auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.1 D 92

Ist die Meinungsfreiheit in Spanien in Gefahr? Wie steht es um Eritrea? Was bedeutet das Exil für Schriftstellerinnen und Schriftsteller weltweit und wie können wir bedrohte Kolleginnen und Kollegen wirkungsvoll unterstützen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich unsere Gäste, Mitglieder und Writers in Exile (WiE)-Stipendiatinnen und -Stipendiaten auf der Frankfurter Buchmesse (16.-20.10.).

Sie finden den PEN-Stand in Halle 4.1, Stand D 92, wo wir Sie gerne über das Writers in Exile-Programm und die Writers-in-Prison-Arbeit informieren.

Bitte beachten Sie folgende Termine:

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit und Pluralismus in Spanien in Gefahr?“ des Instituto Cervantes Frankfurt und des PEN-Zentrums Deutschland

Almudena Grandes
Foto: © Ivan Giménez / Tusquets Editores

Im Konflikt um Katalonien wird die Einschränkung der Meinungsfreiheit beklagt. Die Songpassage eines Rappers führte zu einer Haftstrafe. Ebenso Tweets, die sich über einen Mord im Jahr 1973 lustig machten. Der Europäische Gerichtshof verwarf ein Urteil wegen Majestätsbeleidigung. Feminismus wird von Rechts massiv diffamiert. Steht das Land vor einer Entwicklung wie jenen in Ungarn und Polen?

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeit: Donnerstag, 17.10.,13.30 Uhr
Mit: Almudena Grandes (spanische Schriftstellerin), Annette Prosinger (Textchefin der Welt am Sonntag), Carlos Collado Seidel (Historiker an der Universität Marburg, ehem. Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland)

Lesung und Gespräch „Leben aus dem Koffer“

Şehbal Şenyurt Arınlı ist eine türkische Dokumentarfilmerin, Menschenrechtsaktivistin, Journalistin und seit 2017 Writers-in-Exile Stipendiatin des deutschen PEN. Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Şehbal Şenyurt Arınlı
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Die seit 2017 in Deutschland lebende türkische Dokumentarfilmerin und Menschenrechtsaktivistin Şehbal Şenyurt Arınlı liest aus ihren Tagebüchern aus dem Nürnberger Exil. Darin schildert Arınlı die existentielle Verlorenheit in der Fremde, die Sehnsucht nach der ihr nun versperrten Heimat und die mühevollen Versuche, Ordnung in die aus den Fugen geratene Existenz zu bringen. In der Türkei hatte sich Arınlı als Berichterstatterin und Produzentin für internationale Fernsehsender insbesondere auf die Belange der kurdischen und anderer Minderheiten sowie auf geschichtliche und soziale Fragen konzentriert. Aufgrund ihres politischen Engagements und ihrer Verbindungen zu kurdischen Medien war sie 2017 festgenommen worden, und konnte nur durch einen Zufall nach Deutschland ausreisen, wo sie heute als Stipendiatin im Writers-in-Exile Programm des deutschen PEN lebt und arbeitet.

Ort: Stand des Hessischen Literaturrats e. V. (Halle 4.1 G 71)
Zeit: Freitag, 18.10., 13 Uhr
Mit: Şehbal Şenyurt Arınlı (Journalistin und WiE-Stipendiatin)
Moderation: Heinrich Peuckmann (PEN-Generalsekretär)

Lesung und Gespräch „Meditationen nach dem Mord“

Aleksei Bobrovnikov
Foto: Stefanie Silber

Der ukrainische Autor und Investigativjournalist Aleksei Bobrovnikov liest aus verschiedenen Texten, in denen er seine Recherchen über Korruption, Schmuggel und Geldwäsche in den umkämpften Gebieten der Ostukraine literarisch aufarbeitet. In dieser „Grey Zone“, so auch der Titel seines Dokumentarromans, hatte Bobrovnikov 2015 die Beteiligung hochrangiger ukrainischer Militärs an Schmuggelgeschäften mit russischen Militärangehörigen und Separatisten aufgedeckt und musste nach dem Tod mehrerer seiner Informanten und auch ihm gegenüber öffentlich ausgesprochenen Morddrohungen die Ukraine 2016 fluchtartig verlassen. Seit Februar 2018 lebt er als Stipendiat des Writers-in-Exile Programms des deutschen PEN in München.

Ort: Stand des Hessischen Literaturrats e. V. (Halle 4.1 G 71)
Zeit: Samstag, 19.10., 12 Uhr
Mit: Aleksei Bobrovnikov (Investigativjournalist und WiE- Stipendiat)
Moderation: Leander Sukov (Vizepräsident und Writers in Exile-Beauftragter des deutschen PEN)

Weitere Veranstaltungen unter Beteiligung des PEN

Podiumsdiskussion „Bestseller verzweifelt gesucht. Hauptsache, die Zahlen stimmen? Wie sich der deutsche Literaturbetrieb selbst zensiert“ des Netzwerks Autorenrechte (NAR)

Der Buchmarkt am finanziellen Tropf von Hyperbestsellern: Steht die schriftstellerische Vielfalt vor dem Ende?

Ort: Frankfurt Authors Stage (Halle 3.0 K 15)
Zeit: Mittwoch, 16.10., 13.30 Uhr
Mit: Nina George (Bestsellerautorin, Präsidentin des European Writers‘ Council und Mitglied des deutschen PEN), Hans-Peter Übleis (ehem. Verleger des Droemer Knaur Verlages, Holtzbrinckgruppe, heute Autoren- und  Verlagsberater)
Moderation: Janet Clark (Netzwerk Autorenrechte)

Podiumsdiskussion „Das Zweiklassen-Prinzip. Sichtbarkeit von Frauen und Männern im literarischen Rezensionsbetrieb“ des Netzwerks Autorenrechte (NAR)

#frauenzählen bewies 2018: Männer dominieren den Rezensionsbetrieb. Was hat sich seitdem getan?

Ort: Frankfurt Authors Stage (Halle 3.0 K 15)
Zeit: Mittwoch, 16.10., 15.30 Uhr
Mit: Janet Clark (Schriftstellerin, Netzwerk Autorenrechte), N.N. (Deutsches Feuilleton)
Moderation: Carlos Collado Seidel (Historiker an der Universität Marburg, ehem. Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland)

Anschließend Gespräch mit Interessierten in der Frankfurt Authors Signing Area, 16-16.30 Uhr

Archivbild Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Mahnwache Free the Words! Mit Regenschirmen für Meinungsfreiheit“

Während in Hongkong und weltweit Menschen für Freiheitsrechte kämpfen, ist der schwedisch-hongkonger Autor, Verleger und Buchhändler Gui Minhai seit vier Jahren willkürlich in China in Haft. Unter dem Motto #FreeGuiMinhai #FreeHongKong #FreeTheWords rufen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Partner dazu auf, Solidarität zu zeigen und mit aufgespanntem Regenschirm, dem Symbol der Hongkonger Freiheitsbewegung, ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen.

Ort: Agora
Zeit: Donnerstag, 17.10., 13.30 Uhr
Mit: Jennifer Clement (Präsidentin des PEN International), Lam Wing Kee (Hongkonger Buchhändler und Dissident im taiwanesischen Exil), Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), Liao Yiwu (chinesischer Autor im Exil und Friedenspreisträger)

Gespräch „Geschichte schreiben“ des Litprom e.V. in Kooperation mit dem Frankfurt Pavilion – Frankfurter Buchmesse

Hermann Kesten-Preisträgerin Gioconda Belli Foto: © PEN-Zentrum Deutschland e. V.

Gioconda Belli
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland e. V.

In Zeiten politischen Wandels verbreiten sich fake news und mit dem Aufstieg sozialer Netzwerke verliert die vierte Gewalt ihren Stellenwert. Nahezu jeder verkauft seine eigene Geschichte und nicht wenige schaffen es, ihre Stimmenzahl dadurch zu erhöhen. Geschichte wird neu geschrieben. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt ab und die neuen Generationen verlieren den Kontakt zu echten Referenzen. Welche Rolle spielen Autorinnen und Autoren in diesem Zusammenhang?  Inwieweit werden sie als Chronistinnen und Chronisten verstanden? Wer ist ihr Zielpublikum?

Ort: Frankfurt Pavilion (Agora)
Zeit: Donnerstag, 17.10., 14 Uhr
Mit: María Cecilia Barbetta (Autorin), Gioconda Belli (Autorin, Hermann Kesten-Preisträgerin des deutschen PEN 2018 und Präsidentin des PEN Nicaragua), María José Ferrada (Autorin), Luiz Ruffato (Autor)
Moderation: Lutz Kliche (Nicaragua-Experte, Übersetzer und Mitglied des deutschen PEN)

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit und Solidarität: Wie können wir Betroffene von Zensur oder Verfolgung wirksam unterstützen?“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. und der Allianz-Kulturstiftung

Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe Deniz Yücel
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Ort: Frankfurt Pavilion (Agora)
Zeit: Freitag, 18.10., 10 Uhr
Mit: Jennifer Clement (Präsidentin des PEN International), Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels), Deniz Yücel (Journalist und  Publizist)
Moderation: Esra Kücük (Geschäftsführerin der Allianz-Kulturstiftung)

 

 

Podiumsdiskussion „Populismus versus Demokratie – was ist los in Lateinamerika?“ des Litprom e.V.

Schriftstellerinnen und Schriftsteller diskutieren die aktuellen Entwicklungen in Lateinamerika

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeit: Samstag, 19.10., 14.30 Uhr
Mit: Gioconda Belli (Autorin, Hermann Kesten-Preisträgerin des deutschen PEN 2018 und Präsidentin des PEN Nicaragua), Carlos Franz (Journalist und Schriftsteller), Lutz Kliche (Nicaragua-Experte, Übersetzer und Mitglied des deutschen PEN), Luiz Ruffato (Schriftsteller)

Präsentation von Oleg Senzows Buch „Leben“ (deutsche Übersetzung)

Regula Venske Foto: © Michael Zapf

Regula Venske
Foto: © Michael Zapf

Ort: Stand des PEN Ukraine (Halle 5.0 C 129)
Zeit: Samstag, 19.10., 13 Uhr
Mit: Oleg Senzow (Autor und Filmemacher), Christiane Körner (Übersetzerin), Andrej Kurkow (Präsident des PEN Ukraine), Regula Venske (Präsidentin des deutschen PEN), Sebastian Wolter (Verleger des Verlages Voland & Quist)

 

 

Podiumsdiskussion „Perspektive Hoffnung? Zur Situation der Menschenrechte in Eritrea“ des PEN-Clubs Österreich

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)

Yirgalem Fisseha Mebrahtu Foto: Stefanie Silber


Zeit: Sonntag, 20.10., 10:30 Uhr
Mit: Yirgalem Fisseha Mebrahtu (Lyrikerin, Schriftstellerin und Journalistin, 2009-2015 inhaftiert, WiE-Stipendiatin), Bethlehem Isaak (Tochter Dawit Isaaks), Wolfgang Martin Roth (Writers-In-Prison-Beauftragter des PEN-Clubs Österreich), Björn Tunbäck (schwedischer Radio- und Fernsehjournalist, Menschenrechtsaktivist)
Moderation: Ralf Nestmeyer (Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN)