Astrid Vehstedt – Beisitzerin


Astrid Vehstedt (Foto: © Jens Schumann)

Geboren in Hamburg. Preisträgerin von „jugend musiziert“ (Violine), Teilnahme am 1. Kammermusikfest Lockenhaus unter Leitung von Gidon Kremer. Regie-Studium an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Götz Friedrich, Diplomabschluss mit Auszeichnung. Germanistik bei Walter Höllerer, TU Berlin. Engagements am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel bei Gérard Mortier, dem Royal Opera House Covent Garden und dem Théâtre du Châtelet, Paris. 1989 Gründung und Leitung des ensemble interculturel für zeitgenössisches Musiktheater in Brüssel. Erstaufführung von Jakob Lenz (Wolfgang Rihm), TV-Aufzeichnung   BRTN. Uraufführung Missa e Combattimento –Scenes from a Holy War, vertont von Judith Weir (Chester Music) für die damalige Kulturhauptstadt Antwerpen. Arbeitete mit Walter Jens und Heiner Müller. Zusammenarbeit mit der Fondation Auschwitz, Brüssel.

Veröffentlichungen: zahlreiche Programmheftbeiträge, Essays, Libretti, der Kriminalroman Sonutarium Labyrinth oder, als Abstecher in die Reiseliteratur, Wo Berlin am schönsten ist (Ellert&Richter) Beiträge zu Anthologien u.a. beim VerlagBerlinBrandenburg und der Zeitschrift mare. Arbeitet international  als Schriftstellerin, Regisseurin und Bühnenbildnerin. Zu ihren gesamtkünstlerischen Arbeiten mit Text, Inszenierung und Bühnenbild zählen Missa e Combattimento, Spiel im Sand (Oper Halle 2017), Breaking News (Halle, Steintorvarieté 2018 IMPULS-Festival). Sie realisierte den Dokumentarfilm Bei uns nichts Neues gemeinsam mit Shimon Lev (Berlin-Tel Aviv 2014/2019). Seit 2017 Literatur- und Theaterarbeit in Bagdad und Basra (Irak).

www.astrid-vehstedt-neu.de, www.astrid-vehstedt.de