Svenja Leiber – Beisitzerin


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Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, verbrachte vorübergehend einige Zeit mit der Familie in Saudi-Arabien, studierte in Berlin Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, schreibt Essays und Prosa, veröffentlichte bisher den Erzählungsband „Büchsenlicht“ (Ammann, 2005), sowie die Romane „Schipino“ (Schöffling, 2010), „Das letzte Land“ (Suhrkamp, 2014) „Staub“ (Suhrkamp, 2018) und „Kazimira“ (Suhrkamp, 2021). Lese- und Recherchereisen führten sie u.a. in die Ukraine, nach Russland, Kuba, Kanada, Syrien, Jordanien und Israel. Sie ist Mutter zweier erwachsener Töchter und mit dem Künstler Ulf Aminde verheiratet, mit dem sie auch künstlerisch zusammenarbeitet und u.a. das Mahnmal für die Opfer des NSU in Köln und (zusammen mit Manuel Gogos) das transnationale Denkmal der Migration, „Straße der Arbeit“ mitkonzipierte. Leiber ist Teil von „weiterschreiben“, einem Portal für literarische Zusammenarbeit mit geflüchteten Autor*innen und Teil des Kollektivs „Writing with Care/Rage“.