19.03.2022, 16.45 Uhr – buchmesse_popup in Leipzig: Writers-in-Prison-Lesung

Mitglieder des PEN lesen aus Texten inhaftierter Autoren, um auf das Schicksal ihrer Kolleginnen und Kollegen aufmerksam zu machen.

Begrüßung: Ralf Nestmeyer, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN

Es lesen Nina George, Präsidentin des European Writers‘ Council und Mitglied des PEN, PEN-Präsidiumsmitglied Christoph Links und PEN-Präsident Deniz Yücel.

Texte aus  „1000 Peitschenhiebe“ von Raif Badawi, „Morgengrauen“ von Selahattin Demirtaş und „Der Fall Julian Assange“ von Nils Melzer

Die buchmesse_popup ist eine Initiative der beiden Verleger Gunnar Cynybulk (Kanon Verlag) und Leif Greinus (Voland & Quist). Unterstützt werden sie unter anderem von den Aufbau Verlagen, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Klett-Cotta, Suhrkamp/Insel, Verbrecher Verlag und Wagenbach, die auch auf der buchmesse_popup vertreten sein werden.

Die über 60 Veranstaltungen finden vom 18. bis 20. März 2022 statt – in den Cammerspielen und der Halle D des Werk 2 sowie in der Suedbrause.

Lesungsprogramm und Informationen zum Kartenverkauf der buchmesse_popup

buchmesse_popup in Leipzig: Start Ticketverkauf Lesungsprogramm + Buchmesse

Das Lesungsprogramm der buchmesse_popup steht: www.buchmesse-popup.de/programm/. Die über 60 Veranstaltungen finden vom 18. bis 20. März 2022 statt – in den Cammerspielen und der Halle D des Werk 2 sowie in der Suedbrause. Tickets sind ab sofort zum Preis von 3 Euro pro halbstündiger Lesung erhältlich.

Parallel zum Veranstaltungsprogramm stellen vom 18. bis 20. März 2022 über 60 Verlage ihre Bücher aus, in der Halle A des Werk 2. Der Eintritt kostet 6 Euro. Mit dem Ticket ist es möglich, zwei Stunden in der Messehalle zu verweilen.

Lesen werden u. a. Philipp Winkler, Sabine Rennefanz, Alexander Osang, Fatma Aydemir, Ursula Krechel, Bov Bjerg, Andreas Bernard, Uljana Wolf, Tomer Gardi, Vladimir Vertlib, Ulrike Almut Sandig, Heike Geißler und Teresa Präauer.

Am Samstagabend (19.3.21, 19 Uhr, Halle D des Werk 2) findet ein Ukraine-Podium statt, das gemeinsam mit dem PEN entwickelt wurde. Unter dem Titel „Nein zu Putins Krieg“ sprechen die Autor*innen Marjana Gaponenko (Ukraine), Michail Schischkin (Russland), Volha Hapeyeva (Belarus) und Karl Schlögel (Historiker, Deutschland). Die Moderation übernimmt Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk). Zur Veranstaltung begrüßt Deniz Yücel (Präsident des PEN-Zentrums Deutschland).

Ebenfalls am Samstag werden ausgewählte Veranstaltungen, darunter das Ukraine-Podium, live gestreamt – in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin via literaturkanal.tv.

Die buchmesse_popup ist eine Verkaufsmesse. Die Bücher können während der gesamten Messezeit an den Ständen der Verlage erworben werden. Auf dem Veranstaltungsgelände im Werk 2 wird es darüber hinaus einen Bücherstand geben, der von den Leipziger Buchhandlungen „el libro“ und Buchhandlung Südvorstadt gestaltet wird. Dort signieren die Autor*innen, die lesen werden, gern auch ihre Bücher.

Die buchmesse_popup ist eine Initiative der beiden Verleger Gunnar Cynybulk (Kanon Verlag) und Leif Greinus (Voland & Quist). Unterstützt werden sie unter anderem von den Aufbau Verlagen, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Klett-Cotta, Suhrkamp/Insel, Verbrecher Verlag und Wagenbach, die auch auf der buchmesse_popup vertreten sein werden.

buchmesse_popup + Lesungsprogramm
Ort: Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig
Öffnungszeiten: 18.3.22, 12 bis 18 Uhr; 19. + 20.3.22, 10 bis 18 Uhr
Weitere Lesungen finden in der „Suedbrause – bei Freunden“ (Karl-Liebknecht-Straße 154, 04277 Leipzig) statt.

Tickets für die halbstündigen Lesungen in den Cammerspielen und der Halle D (Werk 2) sowie der Suedbrause kosten 3 Euro pro Veranstaltung.

Tickets für die Messe zum Preis von 6 Euro erhältlich. Sie berechtigen zu einem zweistündigen Aufenthalt in der Messehalle.

Der Eintritt erfolgt nach der 2G+-Regel. Ein Corona-Testzentrum ist am Veranstaltungsort vorhanden. Es wird dringend empfohlen, sich auch an anderen Orten in Leipzig testen zu lassen, damit keine zu langen Wartezeiten entstehen.

Weitere Informationen: www.buchmesse-popup.de

Pressekontakt:
presse [at] buchmesse-popup [dot] de
c/o Literaturtest
Mathias Voigt
Tel. +49 (0)30-531 40 70-10
Mobil +49 (0)176-24 03 26 31
Alte Jakobstraße 87/88, 10179 Berlin

17.10.2020, 17 Uhr – Vom Sinn und Unsinn kultureller Boykotte – Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

Auch die kulturelle Sphäre (nicht nur) in Europa wird von Abschottungs- und Säuberungsbewegungen erfasst. Wo die gesellschaftliche Kluft größer wird, nehmen Befindlichkeiten, Gefühle und Angst überhand und bedrohen Kunst- und Meinungsfreiheit. Mit dem Internet verstärken sich neue Normen, alte Verletzungen und historische Aufrechnungen, so dass liberale Werte an Bedeutung, an Geltungskraft verlieren. Wohin führen Boykotte im Kunst- und Kulturbereich, wen schwächen sie, wann sind sie legitim und welche Diagnosen bieten sich an?

Mit:

  • Lizzie Doron, israelische Schriftstellerin
  • Jennifer Clement, Autorin und Präsidentin des PEN International
  • Hanno Rauterberg, Journalist (DIE ZEIT) und Autor
  • Barbara Wahlster, Journalistin

Eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse in Kooperation dem PEN-Zentrum Deutschland

Die Diskussion wird auf www.buchmesse.de/weltempfang sowie auf dem YouTube-Kanal der Frankfurter Buchmesse auf Deutsch und Englisch ausgestrahlt.

Zum kompletten Live-Programm des Weltempfangs

Deutscher PEN auf Frankfurter Buchmesse: Lesungen und Diskussionen mit Zaza Burchuladze, Aslı Erdoğan, Günter Wallraff, Deniz Yücel und weiteren Gästen

Presseeinladung, Darmstadt, 18. September 2018

Deutscher PEN auf Frankfurter Buchmesse: Lesungen und Diskussionen mit Zaza Burchuladze, Aslı Erdoğan, Günter Wallraff, Deniz Yücel und weiteren Gästen       

Der Countdown zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse (10.-14. Oktober) läuft. Sie finden den PEN-Stand in Halle 4.1, Stand D 92.

Podiumsdiskussion „Das freie Wort unter Druck? Selbstzensur in Deutschland“

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeiten: Mittwoch, 10.10., 15 Uhr
Mit: Elizabeth Prommer, Alexander Skipis und Günter Wallraff

Moderation: Carlos Collado Seidel

Lesung und Gespräch „Tagebuch eines afrikanischen Illegalen“

Ort: Stand des Hessischen Literaturrats e. V. (Halle 4.1 G 71)
Zeiten: Donnerstag, 11.10., 11 Uhr
Mit: Enoh Meyomesse und Franziska Sperr

Lesung und Gespräch „Der aufblasbare Engel“

Ort: Stand des Hessischen Literaturrats e. V. (Halle 4.1 G 71)
Zeiten: Donnerstag, 11.10., 14 Uhr
Mit: Zaza Burchuladze und Ilija Trojanow

Podiumsdiskussion „Quo vadis Polen?“

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeiten: Freitag, 12.10., 12 Uhr
Mit: Pawel Machcewicz, Martin Schulze Wessel und Aleksandra Rybińska

Moderation: Thomas Urban

Podiumsdiskussion „Pressefreiheit in der Türkei“

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeiten: Samstag, 13.10., 13.30 Uhr
Mit:  Michael Roth, Regula Venske und Deniz Yücel

Moderation: Stephan Lohr

Weitere Veranstaltungen unter Beteiligung des deutschen PEN

Podiumsdiskussion „Bilder bauen Welten: die Macht des (un)sichtbaren Narrativs“ des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), der BücherFrauen und des Netzwerks Autorenrechte

Ort: Salon des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeiten: Mittwoch, 10.10., 13 Uhr
Mit:  Nina George, Maren Kroymann und Elizabeth Prommer

Moderation: Valeska Henze

„Readers Corner – Für das Wort und die Freiheit“

Filmvorführung „pics4peace – 85 Jahre Bücherverbrennung – FÜR DAS WORT UND DIE FREIHEIT“ und Diskussion mit jungen Erwachsenen

Ort: Bühne am Azubistro (Halle 4.1 A 86)
Zeiten: Mittwoch, 10.10., 13 Uhr
Mit: Winfried Muthesius und Tanja Kinkel

Diskussion „Exil – Hoffnungen und Hindernisse” des International Cities of Refuge Networks (ICORN)

Ort: Bühne des Weltempfangs (Halle 4.1 B 81)
Zeiten: Freitag, 12.10., 13.30 Uhr
Mit:  Aslı Erdoğan, Pegah Ahmadi und Şehbal Şenyurt Arınlı

Moderation: Regula Venske

Medienvertreter sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Interviewwünsche gerne vorab per E-Mail an presse [at] pen-deutschland [dot] de.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.