10.10.2018, 15 Uhr – „Das freie Wort unter Druck? Selbstzensur in Deutschland“ Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse

V. l. n. r.: Journalist Günter Wallraff, Moderator Albrecht Kieser und Rechtsanwalt Ilias Uyar Foto:Privat

Günter Wallraff
Foto: © Privat

In Deutschland häufen sich Schlagzeilen über Hate Speech, Drohungen und sogar tätliche Angriffe gegenüber Schriftstellern und Journalisten. Führt das zu einer „Schere im Kopf“? Ausgehend von den Ergebnissen einer vom deutschen PEN und dem Medienforschungsinstitut der Universität Rostock durchgeführten Studie soll über die Einschränkung der Freiheit des Wortes und über Selbstzensur diskutiert werden.

Auf dem Podium:

Alexander Skipis Foto: © Claus Setzer

Alexander Skipis
Foto: © Claus Setzer

  • Prof. Dr. Elizabeth Prommer (Institut für Medienforschung Universität Rostock, Direktorin)
  • Alexander Skipis (Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Hauptgeschäftsführer)
  • Günter Wallraff (Journalist und Schriftsteller)

PEN-Generalsekretär Carlos Collado Seidel moderiert die Veranstaltung.

PEN-Generalsekretär Carlos Collado Seidel Foto: © Goethe-Institut Madrid

Carlos Collado Seidel
Foto: © David Sirvent

 

 

 

 

Eine Veranstaltung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland

 

Gioconda Belli und deutscher PEN zum Nicaragua-Konflikt. Einladung zur Pressekonferenz am 25. Mai in Frankfurt

Pressemitteilung, Darmstadt, 23. Mai 2018

Gioconda Belli und deutscher PEN beziehen Stellung zum Konflikt in Nicaragua

Einladung zur Pressekonferenz am 25. Mai um 10.30 Uhr im Haus des Buches in Frankfurt

Gioconda Belli, eine der bedeutendsten literarischen Stimmen Lateinamerikas sowie Präsidentin des nicaraguanischen PEN, und der Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums, Carlos Collado Seidel, werden am Freitag, den 25. Mai ab 10.30 Uhr im Haus des Buches in Frankfurt (Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt am Main) Stellung beziehen zum Konflikt in Nicaragua.

Die schweren Unruhen im mittelamerikanischen Land haben seit dem 18. April mehr als 60 Menschen das Leben gekostet, mehrheitlich Studentinnen und Studenten. Die Proteste richten sich gegen die autokratische Herrschaft von Daniel Ortega und die fortschreitende Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit. PEN Nicaragua und das PEN-Zentrum Deutschland treten uneingeschränkt für die Wahrung der Meinungsfreiheit als einem der höchsten Güter demokratischer Gesellschaftsordnungen ein und verfolgen mit großer Sorge den politischen Erosionsprozess in Nicaragua.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Felix Hille
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.