Leipziger Buchmesse 2018 – Impressionen

Auch 2018 war das PEN-Zentrum Deutschland auf dem Gemeinschaftsstand mit dem VS-Verband deutscher Schriftsteller und dem Deutschen Literaturfonds auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Unter Moderation von PEN-Präsidiumsmitglied Tanja Kinkel lasen am Messedonnerstag Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers in Prison Lesung Dirk Uwe Becker las Gedichte des syrischen Dichters Faraj Bayrakdar. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung
Schriftsteller Dirk-Uwe Becker trug Gedichte des syrischen Dichters Faraj Bayrakdar vor.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung Klaus W. Hoffmann las den die Kurzgeschichte „Die Vergessenen" des kubanischen Schriftstellers Angel Santiesteban. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Der Autor Klaus W. Hoffmann las die Kurzgeschichte „Die Vergessenen“ des kubanischen Schriftstellers Angel Santiesteban.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidiumsmitglied Tanja Kinkel moderierte die Writes-in-Prison Lesung am Donnerstag. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidiumsmitglied Tanja Kinkel während der Writers-in-Prison Lesung am Donnerstag
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Mitglied Christoph Schmitz-Scholemann las das Gedicht „Die Ursurpatoren" des irakischen Schriftstellers Fadel Al-Azzawi, der seit den 1970er-Jahren in Deutschland lebt. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Der Autor Christoph Schmitz-Scholemann las das Gedicht „Die Ursurpatoren“ des irakischen Schriftstellers Fadel Al-Azzawi, der seit den 1970er-Jahren in Deutschland lebt.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Heinrich Peuckmann, Uwe-Karsten Heye und Regula Venske vor der Writers-in-Prison Lesung am Messefreitag Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Die PEN-Mitglieder Heinrich Peuckmann, Uwe-Karsten Heye und Regula Venske
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung PEN-Mitglied Matthias Biskupek las den Essay „Ich werde die Welt nie wiedersehen" des inhaftierten türkischen Journalisten Ahmet Altan, den dieser in seiner Zelle in der Strafvollzugsanstalt Silivri westlich von Istanbul geschrieben hat. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Der Schriftsteller Matthias Biskupek las den Essay „Ich werde die Welt nie wiedersehen“ des inhaftierten türkischen Journalisten Ahmet Altan, den dieser in seiner Zelle in der Strafvollzugsanstalt Silivri westlich von Istanbul geschrieben hat.
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V. l. n. r.: PEN-Präsidiumsmitglied Tanja Kinkel, PEN-Präsidentin Regula Venske und tibetischer Mönch und Menschenrechtsaktivist Golog Jigme Gyatso vor der Writers-in-Prison Lesung am Messefreitag Foto: PEN-Zentrum Deutschland

V. l. n. r.: PEN-Präsidiumsmitglied Tanja Kinkel, PEN-Präsidentin Regula Venske und der tibetische Mönch und Menschenrechtsaktivist Golog Jigme Gyatso
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung PEN-Mitglied Horst Eckert las „Meine Flucht" des ehemaligen chinesischen Writers-in-Exile Stipendiaten Liu Dejun. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Schriftsteller Horst Eckert während der Writers-in-Prison Lesung am Messefreitag
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidentin Regula Venske las das Gedicht „2. Juni 1989“ der chinesischen Lyrikerin Liu Xia, das diese ihrem verstorbenen Ehemann Liu Xiaobo gewidmet hat. PEN-Mitglied Uwe-Karsten Heye trug „Ein Brief von Liu Xiaobo an Liao Yiwu" vor. Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidentin Regula Venske trug das Gedicht „2. Juni 1989“ der chinesischen Lyrikerin Liu Xia vor, das diese ihrem verstorbenen Ehemann Liu Xiaobo gewidmet hat. Schriftsteller Uwe-Karsten Heye trug „Ein Brief von Liu Xiaobo an Liao Yiwu“ vor.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Elke Bannach las „Ein Kassiber aus dem Gefängnis“ des türkischen Journalisten und ehemaligen Chefredakteurs der oppositionellen Zeitung Cumhuriyet Can Dündar.

Elke Bannach las „Ein Kassiber aus dem Gefängnis“ des türkischen Journalisten und ehemaligen Chefredakteurs der oppositionellen Zeitung Cumhuriyet Can Dündar.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidiumsmitglied Heinrich Peuckmann moderierte die Writers-in-Prison Lesung am Messesamstag Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidiumsmitglied Heinrich Peuckmann moderierte die Writers-in-Prison Lesung am Messesamstag
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Mitglied Simone Trieder während der Writers-in-Prison Lesung am Messesamstag Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Schriftstellerin Simone Trieder während der Writers-in-Prison Lesung am Messesamstag
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“ V. l. n. r.: Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), PEN-Mitglied Christoph Links, PEN-Präsidentin Regula Venske Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und der Kulturjournalist Florian Kessler Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“
V. l. n. r.: Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), Verleger Christoph Links, PEN-Präsidentin Regula Venske Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und der Kulturjournalist Florian Kessler
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Mitglied Hans Thill während der Writers-in-Prison Lesung am Samstag Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Lyriker Hans Thill während der Writers-in-Prison Lesung am Samstag
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung PEN-Generalsekretär Carlos Collado Seidel las das Gedicht „Der Mond" des kubanischen Schriftstellers Ángel Santiesteban Foto: PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Generalsekretär Carlos Collado Seidel las das Gedicht „Der Mond“ des kubanischen Schriftstellers Ángel Santiesteban.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung mit PEN-Präsidentin Regula Venske und PEN-Mitglied Andreas Rumler Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Writers-in-Prison Lesung mit PEN-Präsidentin Regula Venske und PEN-Mitglied Andreas Rumler
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

15.03.2018 - 18.03.2018 – Leipziger Buchmesse

Standnummer: Halle 4 C 212

Auch 2018 ist das PEN-Zentrum Deutschland auf dem Gemeinschaftsstand mit dem VS-Verband deutscher Schriftsteller und dem Deutschen Literaturfonds auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Die Terminübersicht können Sie hier herunterladen.

Donnerstag, den 15.3.2018

13.30-14 Uhr Writers-in-Prison Lesung

Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

Es lesen:

  • Dirk Uwe Becker
  • Klaus W. Hoffmann
  • Kathrin Groß-Striffler
  • Christoph Schmitz-Scholemann
  • Matthias Biskupek

Moderation: Tanja Kinkel

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501

Freitag, den 16.3.2018

13.30-14 Uhr Writers-in-Prison Lesung

Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

Es lesen:

  • Uwe-Karsten Heye
  • Elke Bannach
  • Andreas Rumler
  • Horst Eckert
  • Regula Venske

Moderation: Regula Venske

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501

15 Uhr Podiumsdiskussion „Europa und die Meinungsfreiheit“ der Interessengruppe (IG) Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Mit: Kristenn Einarsson (IPA Freedom to Publish Committee), Christoph Links (Ch. Links Verlag/IG Meinungsfreiheit) und Dr. Tamás Miklós (Atlantisz-Verlag, Ungarn)                 Moderation: Stephan Ozsváth (RBB Inforadio)

Ort: Glashalle, obere Ebene, Stand 11

Samstag, den 17.3.2018

13-14 Uhr Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“

Mit: PEN-Präsidentin Regula Venske, Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und Florian Kessler                                                                 Moderation: Anja Goerz

Ort: Forum Literatur, Halle 5

#verlagegegenrechts-Veranstaltung unter Beteiligung des PEN

13.30-14 Uhr Writers-in-Prison Lesung

Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

Es lesen:

  • Simone Trieder
  • Carlos Collado Seidel
  • Astrid Vehstedt
  • Hans Thill
  • Ulrike Almut Sandig

Moderation: Heinrich Peuckmann

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501

Sonntag, den 18.3.2018

10.30-11.30 Uhr Podiumsdiskussion „Erinnern ohne Zeitzeug*innen? Herausforderungen an eine deutsche Gedenkkultur“

Mit: Journalistin Michaela Maria Müller, Sascha Feuchert (Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN), Jutta Weduwen (Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen), Eva Leipprand (Bundesvorsitzende VS) und und Sebastian Pirling (Heyne)

Ort: Forum Politik & Medienbildung, Halle 2

#verlagegegenrechts-Veranstaltung unter Beteiligung des PEN

Leipziger Buchmesse 2018 (15.-18. März)

Pressemitteilung, Darmstadt, 8. März 2018

Leipziger Buchmesse 2018 (15.-18. März)                                                                                                                      

Der Countdown zur Leipziger Buchmesse läuft. Sie finden unseren PEN-Stand in Halle 4, Stand C 212. Bitte beachten Sie auch folgende Termine:

Writers-in-Prison-Lesungen. Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

Ort: Forum Literatur und Hörbuch, Halle 3, Stand B 501
Zeiten: Donnerstag, 15.3., Freitag, 16.3., und Samstag, 17.3., täglich 13.30-14 Uhr
Mit: Elke Bannach, Dirk Uwe Becker, Matthias Biskupek, Thomas Böhme, Carlos Collado Seidel, Horst Eckert, Kathrin Groß-Striffler, Uwe-Karsten Heye, Klaus W. Hoffmann, Tanja Kinkel, Heinrich Peuckmann, Andreas Rumler, Ulrike Almut Sandig, Christoph Schmitz-Scholemann, Jenny Schon, Hans Thill, Simone Trieder, Astrid Vehstedt und Regula Venske

Podiumsdiskussion „Europa und die Meinungsfreiheit“ der Interessengruppe (IG) Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Ort: Glashalle, obere Ebene, Stand 11
Zeiten: Freitag, 16.3., 15 Uhr
Mit: Kristenn Einarsson (IPA Freedom to Publish Committee), Christoph Links (Ch. Links Verlag/IG Meinungsfreiheit) und Dr. Tamás Miklós (Atlantisz-Verlag, Ungarn)                 Moderation: Stephan Ozsváth (RBB Inforadio)

Weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen der IG Meinungsfreiheit auf der Leipziger Buchmesse unter ‚.((strlen(‚http://bit.ly/2CL9NRK‘)>40) ? substr(‚http://bit.ly/2CL9NRK‘,0,40).’…‘ : ‚http://bit.ly/2CL9NRK‘).‘

#verlagegegenrechts-Veranstaltungen unter Beteiligung des PEN

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“

Ort: Forum Literatur, Halle 5
Zeit: Samstag, 17.3., 13-14 Uhr
Mit: PEN-Präsidentin Regula Venske, Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und Florian Kessler                                                                 Moderation: Anja Goerz

Podiumsdiskussion „Erinnern ohne Zeitzeug*innen? Herausforderungen an eine deutsche Gedenkkultur“

Ort: Forum Politik & Medienbildung, Halle 2
Zeit: Sonntag, 18.3., 10.30-11.30 Uhr
Mit: Journalistin Michaela Maria Müller, Sascha Feuchert (Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN), Jutta Weduwen (Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen), Eva Leipprand (Bundesvorsitzende VS) und und Sebastian Pirling (Heyne)

Zum Gesamtprogramm der Initiative #verlagegegenrechts auf der Leipziger Buchmesse ‚.((strlen(‚http://bit.ly/2EMuCld‘)>40) ? substr(‚http://bit.ly/2EMuCld‘,0,40).’…‘ : ‚http://bit.ly/2EMuCld‘).‘

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Felix Hille
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

17.03.2018, 13 Uhr – „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“ – Podiumsdiskussion auf der Leipziger Buchmesse

Meinungsfreiheit ist oft Schutzbehauptung, wenn Kritik inhaltlich nicht mehr begegnet werden kann.

Regula Venske Foto: © Roland Baege

Regula Venske
Foto: © Roland Baege

Immer wieder wird behauptet, in Deutschland würde die Meinungsfreiheit nicht mehr gelten, man dürfe vieles nicht mehr sagen. Wie ist es dazu gekommen, dass sich einige in ihrem Recht, sich frei zu äußern, derart eingeschränkt sehen, wenn es faktisch gar nicht der Fall ist? Gleichzeitig muss stärker ausgelotet werden, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit sind. Hetze und Beleidigungen sind keine Meinungen, aber die andauernden Tabuverletzungen vom rechten Rand scheinen mehr und mehr die Grenzen des Erträglichen zu verwässern und bislang „Unerhörtes“ alltäglich zu machen. Wie verträgt sich außerdem die künstlerische Freiheit mit der Meinungsfreiheit, wie weit darf Literatur gehen? Wie ist die historische Entwicklung des Begriffs?

Es diskutieren PEN-Präsidentin Regula Venske, Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und Florian Kessler (Hanser) mit Moderatorin Anja Goerz.

Eine Veranstaltung des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts