12.03.2020 - 15.03.2020 – Leipziger Buchmesse

Standnummer: Halle 4  A 206

Auch 2020 ist das PEN-Zentrum Deutschland auf dem Gemeinschaftsstand mit dem VS-Verband deutscher Schriftsteller und dem Deutschen Literaturfonds auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Writers-in-Prison-Lesungen. Mitglieder des PEN lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um auf das Schicksal ihrer Kolleginnen und Kollegen aufmerksam zu machen.

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501
Zeit: Donnerstag, den 12.3., 13.30–14 Uhr
Mit: Barbara Krohn, Simone Trieder und Astrid Vehstedt lesen Texte inhaftierter und verfolgter Autorinnen und Autoren aus Eritrea und dem Nahen Osten
Moderation: Heinrich Peuckmann

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501
Zeit: Freitag, den 13.3., 13.30–14 Uhr
Mit: Tanja Kinkel, Christoph Links und Andreas Tretner lesen Texte inhaftierter und verfolgter Autorinnen und Autoren aus der Türkei
Moderation: Ralf Nestmeyer

Ort: Forum Literatur + Hörbuch: Halle 3, Stand B 501
Zeit: Samstag, den 14.3., 13.30–14 Uhr
Mit: Tienchi Martin-Liao, Leander Sukov und Regula Venske lesen Texte inhaftierter und verfolgter Autorinnen und Autoren aus China und Hongkong
Moderation: Regula Venske

Diskussion „Kultur und Kulturkampf“

Flucht. Bleiben. Widerstand. Wie Diktaturen wirken. Die Freiheit des Wortes ist bedroht. Auch bei uns. Offener Hass, Hetze, Gewaltandrohungen und Gewalt selbst sind auf dem Weg alltäglich zu werden.

Ort: Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig Zentrum
Zeit: Freitag, den 13.3., 20 Uhr
Mit: Şehbal Şenyurt Arınlı, Simone Barrientos, Michel Friedman und Leander Sukov
Moderation: Regula Venske

Gespräch „Der VS – Gewerkschaft der AutorInnen“ des Netzwerks Autorenrechte (NAR)

Ort: Forum autoren@leipzig, Halle 5, Stand D 600
Zeit: Samstag, den 14.3., 15 Uhr
Mit: Sven J. Olsson und Lena Falkenhagen
Moderation: Jens J. Kramer 

Diskussionsrunde „Wo ich herkomme ist, wo ich bin“ über Feminismus, Unterdrückung, Verfolgung, Bedrohung

Ort: Cammerspiele, Kochstraße 132 (Werk 2), 04277 Leipzig Süd
Zeit: Samstag, den 14.3., 19 Uhr
Mit: Yirgalem Fisseha Mebrahtu, Fatuma Nurye Yimam, Leander Sukov u.a.

Lesung, Gespräche und Lieder am Tag der politischen Gefangenen

Ort: Literaturhaus Leipzig, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig
Zeit: Mittwoch, den 18.3., 19.30 Uhr
Mit: Stephan Krawczyk, Utz Rachowski und Gabriele Stötzer
Moderation: Ralph Grüneberger
Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und des Literaturhauses Leipzig in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland

Zwei Autorinnen im Transit – Lesung eines literarischen Briefwechsels zwischen Terézia Mora und PEN-Stipendiatin Şehbal Şenyurt Arınlı

Pressemitteilung, Darmstadt, 5. November 2019. Im Rahmen der literarischen Reihe des Writers in Exile-Programms des deutschen PEN-Zentrums ist ein Briefwechsel der besonderen Art entstanden. Zwei Schriftstellerinnen korrespondieren über Wochen und stehen sich zum ersten Mal kurz vor der Abschlusslesung ihrer Briefe gegenüber: Terézia Mora, seit kurzem Büchner-Preisträgerin, und Şehbal Şenyurt Arınlı, Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin und Stipendiatin des PEN-Exilprogramms. Zum dritten Mal wurde nun eine literarische Korrespondenz zwischen zwei AutorInnen durchgeführt. Die Initiatorin und Herausgeberin des Buches „Autorinnen im Transit“ ist Franziska Sperr (ehemalige Vizepräsidentin und WiE- Beauftragte). Die zweisprachige Publikation ist im binooki-Verlag, Berlin, erschienen.

Am 28. November 2019 in der Berliner Akademie der Künste werden sich die beiden Autorinnen zum ersten Mal gegenüber stehen, aus ihren Briefen lesen und sich vom ehemaligen PEN-Präsidenten, dem Schriftsteller Gert Heidenreich zu ihren Texten befragen lassen.

Obwohl sie sich nie begegnet sind, wissen sie viel übereinander: die bekannte, mit Literaturpreisen überhäufte Terézia Mora und die vor einem Jahr in Deutschland angekommene, in der deutschen Literaturszene noch unbekannte Şehbal Şenyurt Arınlı. Mehrere Wochen lang schickten sie einander Texte, in denen es um ihren Alltag geht, ihre Ängste und Verunsicherungen, ihre Träume und Visionen für die Zukunft.

Terézia Mora ist hier seit Jahren sehr bekannt. Ihre Briefpartnerin steht erst am Anfang ihrer schriftstellerischen Existenz in Deutschland. Sie wurde 2017 wegen ihres Engagements für die kurdische Minderheit in der Türkei festgenommen und konnte nur durch einen Zufall fliehen und bei uns Zuflucht finden.

Trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Lebensläufe kreisen die Briefe nicht nur um das Thema Schreiben, sondern auch um Verluste, Einsamkeit, Außenseitertum, bedrohte Existenz. Sie schreiben von Privatem, Politischem und Gesellschaftlichem aus sehr persönlicher Sicht, hie und da scheren sie aus in die Historie ihrer Herkunftsländer: Türkei und Ungarn.

28. November 2019, „Autorinnen im Transit – Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Terézia Mora und Şehbal Şenyurt Arınlı“

in der Akademie der Künste, Pariser Platz in Berlin, 19 Uhr

 mit:

  • Şehbal Şenyurt Arınlı, Writers in Exile-Stipendiatin, Dokumentarfilmerin, Menschenrechtsaktivistin und Journalistin
  • Terézia Mora, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin
  • Gert Heidenreich, Schriftsteller und Journalist, ehem. PEN-Präsident
  • Franziska Sperr, Autorin, ehem. Writers in Exile-Beauftragte und Vizepräsidentin des deutschen PEN-Zentrums
  • Helene Grass, Schauspielerin
  • Die Lyrischen Saiten (Musik)
  • Elif Amberg (Dolmetscherin)

 

Presseexemplare sind auf Anfrage beim binooki Verlag [presse [at] binooki [dot] com] erhältlich. Gerne stellen wir Ihnen auch die Druckfahnen für Ihre Berichterstattung zur Verfügung. Weitere Informationen und Interviewanfragen gerne per E-Mail an presse [at] pen-deutschland [dot] de.

 

Pressekontakt:

Susann Franke
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 26; Fax.: 06151/293414
E-Mail: s.franke [at] pen-deutschland [dot] de

Leipziger Buchmesse 2018 (15.-18. März)

Pressemitteilung, Darmstadt, 8. März 2018

Leipziger Buchmesse 2018 (15.-18. März)                                                                                                                      

Der Countdown zur Leipziger Buchmesse läuft. Sie finden unseren PEN-Stand in Halle 4, Stand C 212. Bitte beachten Sie auch folgende Termine:

Writers-in-Prison-Lesungen. Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

Ort: Forum Literatur und Hörbuch, Halle 3, Stand B 501
Zeiten: Donnerstag, 15.3., Freitag, 16.3., und Samstag, 17.3., täglich 13.30-14 Uhr
Mit: Elke Bannach, Dirk Uwe Becker, Matthias Biskupek, Thomas Böhme, Carlos Collado Seidel, Horst Eckert, Kathrin Groß-Striffler, Uwe-Karsten Heye, Klaus W. Hoffmann, Tanja Kinkel, Heinrich Peuckmann, Andreas Rumler, Ulrike Almut Sandig, Christoph Schmitz-Scholemann, Jenny Schon, Hans Thill, Simone Trieder, Astrid Vehstedt und Regula Venske

Podiumsdiskussion „Europa und die Meinungsfreiheit“ der Interessengruppe (IG) Meinungsfreiheit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Ort: Glashalle, obere Ebene, Stand 11
Zeiten: Freitag, 16.3., 15 Uhr
Mit: Kristenn Einarsson (IPA Freedom to Publish Committee), Christoph Links (Ch. Links Verlag/IG Meinungsfreiheit) und Dr. Tamás Miklós (Atlantisz-Verlag, Ungarn)                 Moderation: Stephan Ozsváth (RBB Inforadio)

Weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen der IG Meinungsfreiheit auf der Leipziger Buchmesse unter ‚.((strlen(‚http://bit.ly/2CL9NRK‘)>40) ? substr(‚http://bit.ly/2CL9NRK‘,0,40).’…‘ : ‚http://bit.ly/2CL9NRK‘).‘

#verlagegegenrechts-Veranstaltungen unter Beteiligung des PEN

Podiumsdiskussion „Meinungsfreiheit als Kampfbegriff“

Ort: Forum Literatur, Halle 5
Zeit: Samstag, 17.3., 13-14 Uhr
Mit: PEN-Präsidentin Regula Venske, Katja Böhne (Frankfurter Buchmesse), Steffen Ille (Kurt-Tucholsky-Gesellschaft) und Florian Kessler                                                                 Moderation: Anja Goerz

Podiumsdiskussion „Erinnern ohne Zeitzeug*innen? Herausforderungen an eine deutsche Gedenkkultur“

Ort: Forum Politik & Medienbildung, Halle 2
Zeit: Sonntag, 18.3., 10.30-11.30 Uhr
Mit: Journalistin Michaela Maria Müller, Sascha Feuchert (Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN), Jutta Weduwen (Geschäftsführerin Aktion Sühnezeichen), Eva Leipprand (Bundesvorsitzende VS) und und Sebastian Pirling (Heyne)

Zum Gesamtprogramm der Initiative #verlagegegenrechts auf der Leipziger Buchmesse ‚.((strlen(‚http://bit.ly/2EMuCld‘)>40) ? substr(‚http://bit.ly/2EMuCld‘,0,40).’…‘ : ‚http://bit.ly/2EMuCld‘).‘

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Felix Hille
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

16.03.2018, 13:30 Uhr – Leipziger Buchmesse 2018: Writers-in-Prison Lesung von PEN-Autoren

Mitglieder des PEN und des PEN-Freundeskreises lesen unter Moderation von Regula Venske aus Texten verfolgter und inhaftierter Autoren, um so auf das Schicksal ihrer Kollegen aufmerksam zu machen.

  • Uwe-Karsten Heye
  • Elke Bannach
  • Andreas Rumler
  • Horst Eckert
  • Regula Venske