PEN-Mitglieder lesen literarische Texte in Zeiten der Pandemie

Leander Sukov liest Klaus Groths plattdeutsches Gedicht „Min Jehann“.

Literatur kann in diesen Zeiten Halt bieten. Weltweit fallen Auftrittsmöglichkeiten weg und so möchte das PEN-Zentrum Deutschland ein Zeichen gegen Einsamkeit und für die Freiheit des Wortes und die Literatur setzen.

Ganz gleich ob eigene Lyrik, Auszüge aus veröffentlichter oder bislang unveröffentlichter Literatur, Romane, Miniaturen oder Texte, die den PEN-Mitglieder in dieser schwierigen Zeit besonders am Herzen liegen: In den kommenden Wochen veröffentlicht das PEN-Zentrum Deutschland Lesungen, Videoclips und Audio-Aufnahmen seiner Mitglieder, die sie zu Zeiten der Pandemie in ihrer Wohnung, auf dem Balkon, im Garten oder freien Natur aufgenommen haben.

Neugierig geworden? Bleiben Sie gespannt, denn weitere Clips folgen!


Das PEN-Zentrum Deutschland organisiert Kampagnen für Autorinnen und Autoren, deren Gesundheit und Leben akut bedroht sind. Helfen Sie, damit wir helfen können!

Weitere Informationen über unsere Writers-in-Prison-Arbeit und wie Sie sie unterstützen können.

Machen Sie mit, solidarisieren Sie sich mit den Menschen, denen das freie Wort und die Literatur am Herzen liegen, und treten Sie dem Freundes- und Förderkreis des PEN-Zentrums Deutschland bei. Erfahren Sie hier mehr.

25.11.2017, 17:00 Uhr – Afrika-Tag – Lesung und Gespräch mit Enoh Meyomesse

Im Rahmen der elften Bonner Buchmesse Migration (23.-26.11.) ist der kamerunische Lyriker und Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat Enoh Meyomesse im Haus der Geschichte zu Gast und liest aus seinen Büchern „Tagebuch eines afrikanischen Illegalen“ und „Frühling in Deutschland“ sowie aus der PEN-Anthologie „Zuflucht in Deutschland. Texte verfolgter Autoren“. Im anschließenden Gespräch mit dem Publikum wird es auch um die Chancen eines demokratischen Wandels in Kamerun gehen.

Übersetzung ins Deutsche: Kathrin Kühn

Enoh Meyomesse
Foto: © Roland Baege

Enoh Meyomesse, mit bürgerlichem Namen Dieudonné Enoh, ist ein Lyriker, Romanautor, Dramatiker, Historiker und politischer Aktivist. Seine gesellschaftliche Analysen und Initiativen führten zu mehrmaligen Verhaftungen, 2011 schließlich zur dauerhaften Inhaftierung im Zentralgefängnis Kondengui, das in Kameruns Hauptstadt Yaoundé liegt. Am 27. April 2015 kam der Autor mithilfe der unermüdlichen Lobbyarbeit internationaler Verbände, insbesondere des PEN-Zentrums Deutschland, aus seiner Haft frei. Enoh Meyomesse ist seit Oktober 2015 Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Stadt Darmstadt unter der Betreuung des des deutschen PEN-Zentrums.

Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Informationen zum Afrika-Tag sowie das Gesamtprogramm der Bonner Buchmesse Migration können Sie hier nachlesen.