PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen – Impressionen

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto stand auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfand, und mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen ein vielfältiges Rahmenprogramm bot.

Ausstellung im Alten Rathaus zur Geschichte und Bedeutung des PEN seit der Wiedergründung in Göttingen 1948
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Mitglied Jürgen Strasser (li.) und der Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Wissenschaftsstadt Darmstadt Enoh Meyomesse (re.) während des Empfangs der Stadt Göttingen im Alten Rathaus
Foto: © Simone Ahrend sah-photo

V. l. n. r.: Regula Venske, Präsidentin des deutschen PEN, Rolf-Georg Köhler, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, und Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, während des Empfangs der Stadt Göttingen im Alten Rathaus
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Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland, Regula Venske, während ihrer Begrüßungsrede im Alten Rathaus Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidentin Regula Venske während ihrer Begrüßungsrede im Alten Rathaus
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PEN-Vizepräsidentin und Writers-in-Exile Beauftragte Franziska Sperr stellte das Exilprogramm des PEN-Zentrums vor. Über den gesamten Zeitraum der PEN-Jahrestagung repäsentierte ein leerer Stuhl auf der Bühne die seit 2010 unter Hausarrest stehende Dichterin Liu Xia Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Vizepräsidentin und Writers-in-Exile Beauftragte Franziska Sperr stellte das Exilprogramm des PEN-Zentrums vor.
Auf der PEN-Jahrestagung erinnerte ein leerer Stuhl an die seit 2010 unter Hausarrest stehende Dichterin Liu Xia
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Diskussionsrunde "Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch" im Alten Rathaus Foto: © Simone Ahrend sah-photo

Diskussionsrunde „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“ im Alten Rathaus
Foto: © Simone Ahrend sah-photo

Diskussionsrunde "Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch" im Alten Rathaus V. l. n. r.: Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Aktivistin Arpita Roychoudhury, Dolmetscher Shahabuddin Miah, Blogger Zobaen Sondhi und Moderator Alf Mentzer Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Diskussionsrunde „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“ im Alten Rathaus
V. l. n. r.: Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Aktivistin Arpita Roychoudhury, Dolmetscher Shahabuddin Miah, Blogger Zobaen Sondhi und Moderator Alf Mentzer
Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Diskussionsrunde "Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch" Aktivistin und Writers-in-Exile Stipendiatin Arpita Roychoudhury und Dolmetscher Shahabuddin Miah Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Aktivistin und Writers-in-Exile Stipendiatin Arpita Roychoudhury und Dolmetscher Shahabuddin Miah
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Diskussionsrunde "Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch" Writers-in-Exile Stipendiat Zobaen Sondhi im Gespräch mit Moderator Alf Mentzer Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Diskussionsrunde „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“
Writers-in-Exile Stipendiat Zobaen Sondhi (li.) im Gespräch mit Moderator Alf Mentzer (re.)
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Der ehemalige PEN-Präsident Gert Heidenreich las die deutsche Übersetzung der bengalischen Texte. Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Der ehemalige PEN-Präsident Gert Heidenreich las die deutsche Übersetzung der bengalischen Texte.
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Literaturkritiker Herbert Wiesner während seiner Laudatio auf die Lyrikerin Dorothea Grünzweig, Kurt Sigel-Lyrikpreisträgerin 2018 Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Literaturkritiker Herbert Wiesner während seiner Laudatio auf die Lyrikerin Dorothea Grünzweig, Kurt Sigel-Lyrikpreisträgerin 2018
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Die Lyrikerin Dorothea Grünzweig erhielt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Die Lyrikerin Dorothea Grünzweig erhielt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018
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V. l. n. r.: Literaturkritiker Ulrich Greiner, PEN-Präsidentin Regula Venske, Autorin und Verlegerin Zoë Beck und Historiker Ulrich Sieg während der Podiumsdiskussion "Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Neue Rechte" in der Göttinger Paulinerkirche Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

V. l. n. r.: Literaturkritiker Ulrich Greiner, PEN-Präsidentin Regula Venske, Autorin und Verlegerin Zoë Beck und Historiker Ulrich Sieg während der Podiumsdiskussion „Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Neue Rechte“ in der Göttinger Paulinerkirche
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Literaturkritiker Ulrich Greiner und PEN-Präsidentin Regula Venske Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Literaturkritiker Ulrich Greiner und PEN-Präsidentin Regula Venske
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PEN-Präsidentin Regula Venske Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

PEN-Präsidentin Regula Venske
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Historiker Ulrich Sieg Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Historiker Ulrich Sieg
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Autorin und Verlegerin Zoë Beck
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Literaturkritiker Ulrich Greiner Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Literaturkritiker Ulrich Greiner
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Matinee „Deutsche Meckerköppe – Lichtenbergs Erbe und Satire heute“ im Alten Rathaus V. l. n. r.: Susanne Fischer, Matthias Biskupek, Frank Schäfer, Angela Krauß Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Matinee „Deutsche Meckerköppe – Lichtenbergs Erbe und Satire heute“ im Alten Rathaus
V. l. n. r.: Susanne Fischer, Matthias Biskupek, Frank Schäfer und Angela Krauß
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Publizist Frank Schäfer
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Autorin Susanne Fischer
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Moderator Matthias Biskupek
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Autorin Angela Krauß Foto: © PEN-Zentrum Deutschland

Autorin Angela Krauß
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„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende“. Meinungsfreiheit und der Umgang mit der Neuen Rechten: Ergebnisse der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Göttingen

Pressemitteilung, Göttingen, 28. April 2018

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende“. Meinungsfreiheit und der Umgang mit der Neuen Rechten: Ergebnisse der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Göttingen

Die Tagung stand unter dem Motto „Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“ (Günther Weisenborn), ein Aufruf, den die über 120 in Göttingen anwesenden Mitglieder in intensiven und konstruktiven Debatten ernst nahmen. Unter dem Titel „Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Neue Rechte“ fand am Freitagabend die Podiumsdiskussion mit den PEN-Mitgliedern Zoë Beck und Ulrich Greiner sowie dem Historiker Ulrich Sieg und PEN-Präsidentin Regula Venske in der voll besetzten Göttinger Paulinerkirche statt. Damit wurde das derzeit gesellschaftlich intensiv behandelte Streitthema aufgegriffen. Die Veranstaltung „Auf der Flucht vor der Machete“ befasste sich wiederum nicht nur mit dem bedrückenden Thema der Selbstjustiz in Bangladesch, sondern behandelte damit die ureigene Arbeit des PEN, verfolgten Autorinnen und Autoren Hilfestellung zu bieten. Das Rahmenprogramm bot wiederum eine Lesung mit verfolgten Autoren an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule sowie eine Ausstellung zur Geschichte und Bedeutung des PEN seit der Wiedergründung in Göttingen 1948.

Zu den verabschiedeten Erklärungen gehörte die Aufforderung an die Bundesregierung, sich entschieden von dem durch die USA, Russland, China und NATO angeheizten neuerlichen Wettrüsten zu distanzieren. Anstatt die Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen, sollte in Konfliktvermeidung, die Beseitigung von Kriegsfolgen und Entwicklungshilfe investiert werden.

Desgleichen rief der deutsche PEN die Bundesregierung dazu auf, in der anstehenden juristischen Aufarbeitung illegaler deutscher Waffenexporte transparent und in vollem Umfang mit der Justiz zusammenzuarbeiten.

Die Mitgliederversammlung forderte zudem, dass Provenienzforschung und Restitutionsplanung Teil des öffentlich sichtbaren Konzepts im zu eröffnenden Humboldt-Forum sein sollen. Um das zu gewährleisten, sollte der internationale Beirat erweitert und in seinen Funktionen gestärkt werden.

Der deutsche PEN appelliert an die Fraktionen von CDU/CSU und SPD, von ihrem Zugriffsrecht Gebrauch zu machen, um zu verhindern, dass die AfD den Vorsitz des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Deutschen Bundestag übernimmt.

Die Autorinnen und Autoren sind darüber hinaus besorgt über das abnehmende Angebot und die sich verringernde Sichtbarkeit der Sendeplätze für literarische Themen. Sie werden sich mit dieser Frage eingehend befassen.

Neu im Präsidium des deutschen PEN ist der Nürnberger Historiker und Autor Ralf Nestmeyer, den die Mitgliederversammlung zum neuen Vizepräsidenten und Writers-in-Prison-Beauftragten wählten. Damit löste er Sascha Feuchert ab, der das Amt seit 2012 mit sehr großem Engagement und Erfolg geführt hat.

Mit der Matinee „Deutsche Meckerköppe – Lichtenbergs Erbe und Satire heute“ geht am Sonntag die diesjährige Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland zu Ende.

Der Wortlaut der Resolutionen ist in Kürze auf der Homepage des deutschen PEN unter www.pen-deutschland.de zu finden.

Wie kürzlich bekannt gegeben wurde, steht der Umzug der PEN-Geschäftsstelle bevor. Das PEN-Zentrum behält seinen Sitz in Darmstadt und bedankt sich für das Engagement der Stadt, die es ermöglicht hat, das Haus am Fiedlerweg 20 auf der Mathildenhöhe Anfang nächsten Jahres zu beziehen.

 Die Jahrestagung 2019 wird vom 9. bis 12. Mai in Chemnitz stattfinden.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Carlos Collado Seidel
Generalsekretär

Pressekontakt:

Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 / 23120
Mobil: 0157 / 31382637
E-Mail: presse [at] pen-deutschland [dot] de

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

26.04.2018 - 29.04.2018; 18:00 Uhr – PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet. Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das Sie unter bit.ly/2GzjV6Z nachlesen können.

Das Programm für PEN-Mitglieder mitsamt den Informationen zur Mitgliederversammlung in der Alten Mensa (Adam-von-Trott-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen) finden Sie unter bit.ly/2JmuwQC.

Alle angebotenen Zimmer für den Tagungszeitraum können Sie online hier buchen.

Das Tagungsbüro finden Sie in der Alten Mensa (Raum Taberna, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen).

Öffnungszeiten des Tagungsbüros:

Freitag,                        27. April,                             8.30 – 18.00 Uhr

Samstag,                     28. April,                             8.30 – 16.00 Uhr

Telefonnummer des Tagungsbüros: 0551-39-26357

Treffen „Writers-in-Prison/Writers-in-Exile“ am 28. April von 14 bis 15 Uhr:

Alte Mensa (Emmy-Noether-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen)

Treffen des Freundeskreises am 28. April um 15 bis 16 Uhr:

Alte Mensa (Hannah-Vogt-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen)

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

 

 

26.04.2018, 19:30 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“

Arpita Roychoudhury Foto: Privat

Unter Gesprächsführung von hr2-Moderator Alf Mentzer findet im Rahmen der diesjährigen PEN-Jahrestagung in Göttingen die Diskussionsrunde „Auf der Flucht vor der Machete. Selbstjustiz in Bangladesch“ mit der Writers-in-Exile Beauftragten Franziska Sperr, den beiden Writers-in-Exile Stipendiaten Arpita Roychoudhury und Zobaen Sondhi sowie Dr. Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik statt. Der Autor und Sprecher Gert Heidenreich trägt die deutsche Übersetzung der bengalischen Texte vor.

Zobaen Sondhi
Foto: © Roland Baege

Direkt im Anschluss (ohne Pause) findet die Verleihung des Kurt Sigel-Lyrikpreises an die Dichterin Dorothea Grünzweig statt.

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Franziska Sperr
Foto: Brigitte Corell

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute:

Christian Wagner Foto: © Stiftung Wissenschaft und Politik

Christian Wagner
Foto: © Stiftung Wissenschaft und Politik

Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

 

 

 

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

 

26.04.2018, 19:30 Uhr – PEN-Jahrestagung in Göttingen: Verleihung des Kurt Sigel-Lyrikpreises 2018 an Dorothea Grünzweig

Dorothea Grünzweig
(Foto: privat)

Der deutsche PEN zeichnet im Rahmen seiner diesjährigen Jahrestagung die Lyrikerin Dorothea Grünzweig mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. „Es ist die Unschärfe der Wirklichkeit, von der Dorothea Grünzweig in ihrer hochpoetischen, rhythmischen Sprache berichtet. Durch die Feinheit der Sprachbilder gelingt es ihr, uns Tod, Trauer, Verlassenheit und die wuchernde Natur neu sehen zu lassen“, so die Einschätzung der Jury, der Nora Bossong, Hans Thill und Herbert Wiesner angehören.

Stifter des mit 4.000 € dotierten Preises, den der deutsche PEN alle zwei Jahre ausschreibt, ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden und von Büchern in hessischer Mundart, teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustriert, einen Namen gemacht hat.

Die Laudatio hält der Literaturkritiker Herbert Wiesner.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet.

Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das sich unter http://bit.ly/2oQuJ4Y nachlesen lässt; der Eintritt zu den öffentlichen Veranstaltungen ist frei.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von: