26.04.2018 - 29.04.2018; 18:00 Uhr – PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“, forderte der Schriftsteller und Dramatiker Günther Weisenborn 1958 in seiner „Göttinger Kantate“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN, die vom 26.4.-29.4. in Göttingen stattfindet. Von Selbstjustiz in Bangladesch über das Recht auf freie Meinungsäußerung und den Umgang mit der Neuen Rechten bis hin zu Lichtenbergs Erben und Satire heute: Mit zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen bietet die PEN-Jahrestagung ein vielfältiges Rahmenprogramm, das Sie unter bit.ly/2GzjV6Z nachlesen können.

Das Programm für PEN-Mitglieder mitsamt den Informationen zur Mitgliederversammlung in der Alten Mensa (Adam-von-Trott-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen) finden Sie unter bit.ly/2JmuwQC.

Alle angebotenen Zimmer für den Tagungszeitraum können Sie online hier buchen.

Das Tagungsbüro finden Sie in der Alten Mensa (Raum Taberna, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen).

Öffnungszeiten des Tagungsbüros:

Freitag,                        27. April,                             8.30 – 18.00 Uhr

Samstag,                     28. April,                             8.30 – 16.00 Uhr

Telefonnummer des Tagungsbüros: 0551-39-26357

Treffen „Writers-in-Prison/Writers-in-Exile“ am 28. April von 14 bis 15 Uhr:

Alte Mensa (Emmy-Noether-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen)

Treffen des Freundeskreises am 28. April um 15 bis 16 Uhr:

Alte Mensa (Hannah-Vogt-Saal, Wilhelmsplatz 3, 37037 Göttingen)

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind. PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Die PEN-Jahrestagung 2018 in Göttingen wird gefördert von:

 

 

20.10.2017, 17:00 Uhr – Write Your Story – Literaturworkshop mit Yamen Hussein in arabischer Sprache für junge Erwachsene

Yamen Hussein
Foto: © Roland Baege

Unter Anleitung des syrischen Writers-in-Exile Stipendiaten Yamen Hussein beschäftigen sich die Workshop-Teilnehmer an vier Nachmittagen in der Münchner Stadtbibliothek Hasenberg arabischer Literatur und lernen, wie man selbst literarische Texte schreibt. Eigene Gedanken, Erlebnisse und Ideen werden so zu Gedichten oder Erzählungen. Die besten Texte werden ins Deutsche übersetzt und in einer Lesung präsentiert.

Der syrische Dichter und Journalist Yamen Hussein wurde 1984 in Homs geboren. Er verfasste zahlreiche regimekritische Artikel, durch die er schon früh ins Visier der syrischen Sicherheitsbehörden geriet. Wiederholt protestierte er gegen die Missachtung der Menschenrechte während des Bürgerkrieges. Er musste die Universität verlassen, wurde schließlich vom syrischen Geheimdienst verfolgt, bedroht und mehrmals verhaftet. Seit Dezember 2014 lebt er als Stipendiat des Writers-in-Exile Programms in München.

Wann:
Freitag, 20.10., 17.00 Uhr
Freitag, 3.11., 17.00 Uhr
Freitag, 17.11., 17.00 Uhr
Freitag, 1.12., 17.00 Uhr

Dauer:
jeweils ca. 2 Stunden

Anmeldung: write.story.ar [at] gmail [dot] com