Debatte um Äußerungen von PEN-Präsident Deniz Yücel zum Ukrainekrieg

Fünf ehemalige Präsident/innen des PEN haben ihren Nachfolger Deniz Yücel in einem Brief dazu aufgefordert, zurückzutreten, da er auf der Eröffnungsveranstaltung der 22. Lit.Cologne am 15. März 2022 mit seinen öffentlichen Äußerungen zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gegen die Charta des PEN verstoßen habe.

Ausgewählte Beiträge, Interviews und Stellungnahmen zur Debatte

19.03.2022, 19 Uhr – buchmesse_popup in Leipzig: Nein zu Putins Krieg – Ukraine-Podium

Im Rahmen der buchmesse_popup in Leipzig findet ein Ukraine-Podium statt, das gemeinsam mit dem PEN entwickelt wurde. Unter dem Titel „Nein zu Putins Krieg“ sprechen die Autor*innen Marjana Gaponenko (Ukraine), Michail Schischkin (Russland), Volha Hapeyeva (Belarus) und Karl Schlögel (Historiker, Deutschland). Die Moderation übernimmt Cornelia Zetzsche (Bayerischer Rundfunk). Zur Veranstaltung begrüßt Deniz Yücel (Präsident des PEN-Zentrums Deutschland).

Das Literaturhaus Berlin wird den Abend auf literaturkanal.tv streamen.

Die buchmesse_popup ist eine Initiative der beiden Verleger Gunnar Cynybulk (Kanon Verlag) und Leif Greinus (Voland & Quist). Unterstützt werden sie unter anderem von den Aufbau Verlagen, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Klett-Cotta, Suhrkamp/Insel, Verbrecher Verlag und Wagenbach, die auch auf der buchmesse_popup vertreten sein werden.

Die über 60 Veranstaltungen finden vom 18. bis 20. März 2022 statt – in den Cammerspielen und der Halle D des Werk 2 sowie in der Suedbrause.

Lesungsprogramm und Informationen zum Kartenverkauf der buchmesse_popup

Spendenaufruf für ukrainische Kolleginnen und Kollegen

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des PEN,

wir sind alle entsetzt über den Krieg in der Ukraine, erschüttert von den Bilder und Nachrichten, die uns in den letzen Tagen erreichen. Ein ganzes Land mitten in Europa wird von einem russischen Aggressor in den Abgrund gerissen. Betroffen ist die gesamte ukrainische Bevölkerung, insbesondere auch kritische Schriftstellerinnen, Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Kulturaktivisten, die in akuter Gefahr sind. Wir bitten Sie/Euch daher, unsere ukrainischen Kollegen mit einer Spende zu unterstützen. Wir werden alle mit dem Verwendungszweck „Ukraine“ eingehenden Spenden zur Unterstützung ukrainischer Kolleginnen und Kollegen verwenden.

Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt, IBAN: DE 03 5085 0150 0000 7301 14, Verwendungszweck: Ukraine
Bis 200.- € reicht der Überweisungsbeleg, bei höheren Spenden wird von unser Geschäftsstelle eine Spendenquittung versandt.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Deniz Yücel          Joachim Helfer          Ralf Nestmeyer
Präsident              Schatzmeister           Vizepräsident

The enemy is Putin, not Pushkin

Press release from PEN-Germany on solidarity with Ukraine, insufficient sanctions and false boycott calls. The enemy is Putin, not Pushkin.

Russian autocrat Vladimir Putin has his troops invade Ukraine. All those who die in this criminal war of aggression are Putin’s victims: both Ukrainian civilians and Ukrainian soldiers who defend their country’s freedom against totalitarianism and arbitrariness. The often deceived and always poorly equipped Russian soldiers who die fighting for Putin’s power fantasies and paranoia are also victims of this violation of international law.

The German PEN Center welcomes measures to weaken Russia’s war economy and isolate the Putin regime internationally. If, however, certain banks are exempt from the shut-out from the SWIFT system in order not to jeopardize gas supplies from Russia or to avoid losses for German banks, a fatal and false message is sent: Europe stands in solidarity as long as it does not cost us too dearly.

In view of such inconsistent measures – or the German governments agonizingly slow response to Ukraine’s urgent calls for help with more than words – demands to boycott books by Russian authors or no longer to perform their plays seem even more like symbolic substitute acts. A blanket boycott would also hit the courageous colleagues in Russia who oppose Putin’s unscrupulous tyranny and this war.

If we allow ourselves to be carried away by such reflexes, by generalizations and hostility against Russians, madness has triumphed, reason and humanity have lost. PEN President Deniz Yücel declared: „The enemy is Putin, not Pushkin, Tolstoy or Akhmatova. PEN stands with all people in all countries who want to live in peace, freedom and dignity.“

Press contact:
Felix Hille, PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

„Der Feind heißt Putin, nicht Puschkin“

Pressemitteilung, Darmstadt, 6. März.2022. Es herrscht Krieg in Europa. Der russische Autokrat Wladimir Putin lässt seine Truppen die Ukraine überfallen. Alle, die in diesem verbrecherischen Angriffskrieg zu Tode kommen, sind Putins Opfer: sowohl die ukrainischen Zivilist:innen, als auch die ukrainischen Soldat:innen, die die Freiheit ihres Landes gegen Totalitarismus und Willkür verteidigen. Und auch die oft getäuschten und stets schlecht ausgerüsteten russischen Soldat:innen, die im Kampf für Putins Machtphantasien und Bedrohungsparanoia sterben, sind Opfer dieses Völkerrechtsbruchs.

Darum begrüßt das deutsche PEN-Zentrum Maßnahmen, die geeignet sind, die russische Kriegswirtschaft zu schwächen und das Putin-Regime international zu ächten. Doch wenn vom Ausschluss aus dem SWIFT-System bestimmte Banken ausgenommen werden, um Gaslieferungen aus Russland nicht zu gefährden oder die Verluste deutscher Banken zu mindern, lautet die fatale wie falsche Botschaft: Europa ist solidarisch, solange es uns nicht zu viel kostet.

Angesichts solch inkonsequenten Maßnahmen – oder der lange Zeit insbesondere von der Bundesregierung verweigerten praktischen Hilfe an die Ukraine – wirken Forderungen, Bücher russischer Autor:innen zu boykottieren oder ihre Stücke nicht mehr aufzuführen, erst recht nach symbolischen Ersatzhandlungen. Ein pauschaler Boykott beträfe zudem die mutigen Kolleginnen und Kollegen in Russland, die Putins skrupelloser Gewaltherrschaft und diesem Krieg widersprechen.

Wenn wir uns zu solchen Reflexen, zu Pauschalisierungen und Anfeindungen gegen Russinnen und Russen hinreißen lassen, hat der Wahnsinn gesiegt, die Vernunft und die Menschlichkeit verloren. PEN-Präsident Deniz Yücel erklärte: „Der Feind heißt Putin, nicht Puschkin, Tolstoi oder Achmatowa. Der PEN steht an der Seite aller Menschen in allen Ländern, die in Frieden, Freiheit und Würde leben wollen.“

 

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille [at] pen-deutschland [dot] de

#SkipPutin. Sprechen Sie mit den Russen

Als Schriftsteller wenden wir uns an alle, die Russisch sprechen. An Menschen aller Nationalitäten. An Muttersprachler. An all jene, für die Russisch eine zweite oder dritte Sprache ist. Das spielt jetzt keine Rolle.

Heute wird die russische Sprache vom russischen Staat benutzt, um Hass zu schüren und den schändlichen Krieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen.

Amtliche Medien verheimlichen das Ausmaß der Aggression. Das russische Volk wird seit vielen Jahren mit Lügen abgespeist. Die unabhängigen Informationsquellen sind fast vollständig zerstört worden. Die Opposition ist zum Schweigen gebracht worden. Die staatliche Propagandamaschine arbeitet mit aller Kraft.

Gerade jetzt ist es wichtig, den russischen Bürgerinnen und Bürgern die Wahrheit über die russische Aggression gegen die Ukraine zu offenbaren. Über das Leiden und die Verluste des ukrainischen Volkes. Über Zivilisten, die angegriffen und getötet werden. Über die Gefahr für den gesamten europäischen Kontinent. Und möglicherweise – angesichts der nuklearen Bedrohung – für die gesamte Menschheit.

Sie haben eine gemeinsame Sprache.

Das ist wichtig.

Bitte nutzen Sie alle Kommunikationsmittel. Telefon. Messenger. Email. Erreichen Sie die Menschen, die Sie kennen. Erreichen Sie Menschen, die Sie nicht kennen. Sprechen Sie die Wahrheit aus. Wladimir Putin ist blind und taub, vielleicht hören die Menschen in Russland auf diejenigen, die ihre Sprache sprechen.

Dieser ungerechte Krieg muss gestoppt werden.

#SkipPutin. Sprechen Sie mit den Russen

Владимир Сорокин \ Vladimir Sorokin
Светлана Алексиевич \ Svetlana Alexievich
Людмила Улицкая \ Lyudmila Ulitskaya
Дмитрий Глуховский \ Dmitry Glukhovsky
Виктор Шендерович \ Victor Shenderovich
Мария Степанова \ Maria Stepanova
Сергей Лебедев \ Sergei Lebedev
Лиза Александрова-Зорина \ Liza Alexandrova-Zorina
Саша Филипенко \ Sascha Filipenko
Алиса Ганиева \ Alisa Ganieva
Виктор Мартинович \ Viktar Martinowich
Максим Осипов \ Maxim Osipov
Александр Генис \ Alexander Genis
Лев Рубинштейн \ Lev Rubinstein
Александр Иличевский \ Alexander Ilichevsky
Михаил Шишкин \ Mikhail Shishkin

International supporters: Amir Hassan Cheheltan / J.M. Coetzee / Mathias Énard / Nuruddin Farah / Christoph Hein / Elfriede Jelinek / Pankaj Mishra / Herta Müller / Ilija Trojanow et al.

 

Grafik: PEN

#SkipPutin. Talk to the Russians

As writers we are appealing to everyone who speaks the Russian language today. To the people of all nationalities. To those who are native speakers. To those for whom Russian is the second or the third language. It does not matter now.

Today the Russian language is being used by the Russian state to ignite hatred and justify the shameful war against Ukraine.

Russian people have been fed lies for many years. The independent sources of the information have been almost entirely destroyed. The opposition leaders – silenced. The state propaganda machine is working with all its might.

But now it is сritical to reveal to the Russian citizens the full truth about the Russian aggression against Ukraine. About the suffering and losses of the Ukrainian nation. About civilians being targeted and killed. About the danger to the whole European continent. And possibly – to the whole of humanity, given the fact of the nuclear threat.

You share their language.

It matters.

Please, use all possible means of communication. Phones. Messengers. Emails. Reach the people you know. Reach the people you don`t know. Tell the truth. If Vladimir Putin is blind and deaf, maybe the Russians will listen to those who speak the same language.

This wrongful war should be stopped.

#SkipPutinTalkToTheRussians
Владимир Сорокин \ Vladimir Sorokin
Светлана Алексиевич \Svetlana Alexievich
Людмила Улицкая \ Lyudmila Ulitskaya
Дмитрий Глуховский \ Dmitry Glukhovsky
Виктор Шендерович \Victor Shenderovich
Мария Степанова \ Maria Stepanova
Сергей Лебедев \ Sergei Lebedev
Лиза Александрова-Зорина \ Liza Alexandrova-Zorina
Саша Филипенко \ Sascha Filipenko
Алиса Ганиева \ Alisa Ganieva
Виктор Мартинович \ Viktar Martinowich
Максим Осипов \ Maxim Osipov
Александр Генис \ Alexander Genis
Лев Рубинштейн \ Lev Rubinstein
Александр Иличевский \Alexander Ilichevsky
Михаил Шишкин\ Mikhail Shishkin

 

International supporters: Amir Hassan Cheheltan / J.M. Coetzee / Mathias Énard / Nuruddin Farah / Christoph Hein / Elfriede Jelinek / Pankaj Mishra / Herta Müller / Ilija Trojanow et al.

 

Grafik: PEN

Solidarität mit der Ukraine

„Wir alle sind Menschen des Wortes. Ich denke, bei allem, was uns auch sonst vielleicht auch unterscheidet, sind wir uns darin einig, dass wir auf die Kraft des besseren Arguments vertrauen und Gewalt verabscheuen.“ – PEN-Präsident Deniz Yücel

3-sat-Kulturzeit-Beitrag über den Ukraine-Krieg, Boykott vs. Diplomatie sowie die Solidaritätslesung unter Beteiligung des PEN im Maxim Gorki Theater in Berlin

Der PEN für die Ukraine

Solidarität mit der Ukraine: PEN-Mitglieder lesen Texte Aleksei Bobrownikows

Als Zeichen der Solidarität lesen PEN-Mitglieder aus dem unveröffentlichten Roman des ukrainischen Schriftstellers, Journalisten und ehemaligen Writers-in-Exile-Stipendiaten des PEN, Aleksei Bobrownikow.

 

„Der Angriffskrieg des russischen Machthabers Wladimir Putin gegen die Ukraine verleiht diesem bisher unveröffentlichten Werk eine besondere Aktualität. Um ein Zeichen zu setzen, baten wir kurz nach Kriegsbeginn PEN-Mitglieder Passagen aus dem Manuskript zu lesen und als Video einzureichen. Die Resonanz war sehr groß“, erklärt Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftrage des PEN-Zentrums.

In dem Roman „Grauzone“ beschreibt Aleksei Bobrownikow die gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Ost-Ukraine, auch „Graue Zone“ genannt und entlarvt ein weit verzweigtes Schmuggel- und Geldwäschenetz, das die Warlords im Donbas finanzierten. Zugleich taucht dieses umfangreiche Werk tief in die Geschichte der Ukraine ein.

Infolge seiner Recherchen in den Jahren 20214/2015 erhielt Bobrownikow mehrere Todesdrohungen und flüchtete 2016 nach Deutschland. Von Januar 2017 bis Februar 2018 war er Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und von 2018 bis 2021 Stipendiat des Writers-in-Exile Programms, ein Stipendienprogramm für verfolgte Autorinnen und Autoren, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert wird. Seit 1999 sind mehr als sechzig Literatinnen und Literaten Fellows dieses Exil-Programmes gewesen.

Die einzelnen Videos können Sie auch auf unserem Vimeo-Kanal abrufen.

Berichte und Interviews zur Solidarität mit der Ukraine, unzureichenden Sanktionen und falschen Boykottaufrufen

Das deutsche PEN-Zentrum begrüßt Maßnahmen, die geeignet sind, die russische Kriegswirtschaft zu schwächen und das Putin-Regime international zu ächten. Doch wenn vom Ausschluss aus dem SWIFT-System bestimmte Banken ausgenommen werden, um Gaslieferungen aus Russland nicht zu gefährden oder die Verluste deutscher Banken zu mindern, lautet die fatale wie falsche Botschaft: Europa ist solidarisch, solange es uns nicht zu viel kostet.

Angesichts solch inkonsequenten Maßnahmen – oder der lange Zeit insbesondere von der Bundesregierung verweigerten praktischen Hilfe an die Ukraine – wirken Forderungen, Bücher russischer Autor:innen zu boykottieren oder ihre Stücke nicht mehr aufzuführen, erst recht nach symbolischen Ersatzhandlungen. Ein pauschaler Boykott beträfe zudem die mutigen Kolleginnen und Kollegen in Russland, die Putins skrupelloser Gewaltherrschaft und diesem Krieg widersprechen.

Zur Pressemitteilung des deutschen PEN (6.3.2022)

 

Offener Brief des PEN: 1000 Autoren verurteilen Russlands Einmarsch in die Ukraine

Über 1000 Autorinnen und Autoren weltweit, unter ihnen Nobelpreisträger und weitere international bekannte Schriftsteller, solidarisieren sich in einem offenen Brief des PEN International mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine und fordern ein sofortiges Ende des Blutvergießens.

Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören neben zahlreichen Mitgliedern des deutschen PEN-Zentrums die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Paul Auster, Swetlana Alexijewitsch, Can Dündar, Siri Hustvedt, Margaret Atwood, Joyce Carol Oates, Orhan Pamuk, Maria Ressa, Salman Rushdie, Olga Tokarczuk sowie für das deutsche PEN-Präsidium Vizepräsident Ralf Nestmeyer.

Zur deutschen Übersetzung

Berichte und Interviews

„Sprachlos die Sprache verteidigen. Lesen für die Ukraine

In Solidarität mit der Ukraine hatte das Maxim Gorki Theater am 26.2.22 kurzfristig eine Veranstaltung in das Programm genommen. Berliner Autorinnen und Autoren lasen Texte ukrainischer, belarusischer und russischer Kolleginnen und Kollegen.

Mit: Nora Bossong, Max Czollek, Julia Franck, Durs Grünbein, Yurij Gurzhy, PEN-Präsidiumsmitglied Joachim Helfer, Dmitrij Kapitelman, Enis Maci, Herta Müller, Karl Schlögel, Uljana Wolf und PEN-Präsident Deniz Yücel

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des PEN,

wir sind alle entsetzt über den Krieg in der Ukraine, erschüttert von den Bilder und Nachrichten, die uns in den letzen Tagen erreichen. Ein ganzes Land mitten in Europa wird von einem russischen Aggressor in den Abgrund gerissen. Betroffen ist die gesamte ukrainische Bevölkerung, insbesondere auch kritische Schriftstellerinnen, Journalisten, Wissenschaftlerinnen und Kulturaktivisten, die in akuter Gefahr sind. Wir bitten Sie/Euch daher, unsere ukrainischen Kollegen mit einer Spende zu unterstützen. Wir werden alle mit dem Verwendungszweck „Ukraine“ eingehenden Spenden zur Unterstützung ukrainischer Kolleginnen und Kollegen verwenden.

Spendenkonto: Sparkasse Darmstadt, IBAN: DE 03 5085 0150 0000 7301 14, Verwendungszweck: Ukraine
Bis 200.- € reicht der Überweisungsbeleg, bei höheren Spenden wird von unser Geschäftsstelle eine Spendenquittung versandt.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Deniz Yücel          Joachim Helfer          Ralf Nestmeyer
Präsident              Schatzmeister           Vizepräsident

„Ich glaube nämlich nicht, dass Wladimir Putin die Öffentlichkeit im Westen völlig egal ist“

Foto: Urban Zintel

„Es geht um einen Angriffskrieg auf ein Land mit 44 Millionen Einwohnern. Und jetzt, wo es um etwas geht, glaube ich, dass das Wort von Schriftstellerinnen und Schriftstellern über Ländergrenzen hinweg ein gewisses Gewicht hat im Sinne einer weltweiten Öffentlichkeit.“

PEN-Präsident Deniz Yücel im Interview mit Cornelius Pollmer in der Süddeutschen Zeitung über den offenen Brief von über 1000 Autorinnen und Autoren gegen den Krieg in der Urkaine und was solche Erklärungen bewirken können (Abo).