Umar Abdul Nassers Lyrik machte ihn zur Zielscheibe

Als Künstler in einer Welt, in der der Islamische Stast alles Künstlerische zerstört, musste Umar Abdul Nasser stets um sein Leben fürchten. Diese harte Zeit war jedoch ebenso fruchtbar: Der Writers in Exile-Stipendiat schafft durch seine poetische Texte, mithilfe von Bildern und Musik, welche ebenfalls seiner Kreativität entspringen, multimediale Kunstwerke. Abdul Nassers Arbeit wird vom IS allerdings als unvereinbar mit dem islamischen Recht angesehen.

In „Kultur am Mittag“ auf WDR 3 stellt Cornelia Wegerhoff den Poeten aus Mossul vor und spricht mit ihm über die Vergangenheit, ebenso wie über die Gegenwart.

Foto: Aleksandra Bielak

Umar Abdul Nasser ist ein irakischer Dichter und Filmemacher. Er lebte mehr als zwei Jahre lang versteckt vor dem IS, bevor er es schaffte, das Land 2016 für einen Stipendien-Aufenthalt bei ICORN in Breslau zu verlassen. Seine Gedichte reflektieren die Themen Frieden und Freiheit. Seit Juli 2019 ist Abdul Nasser Stipendiat des gemeinsamen Stipendienplatzes des PEN-Programms „Writers in Exile“ und des Vereins „Weimar – Stadt der Zuflucht“.

13.02.2020, 19:30 Uhr – Literarisches Erlebnis mit Umar Abdul Nasser in Dortmund

Lyrik, Musik und Bilder in einer Lesung vereint: PEN-Stipendiat Umar Abdul Nasser liest im Dortmunder Literaturhaus aus seinen Texten und untermalt diese multimedial. Seine Gedichte reflektieren die Themen Frieden und Freiheit.

Umar Abdul Nasser Foto: Aleksandra Bielak

Umar Abdul Nasser ist ein irakischer Dichter und Filmemacher. Er lebte mehr als zwei Jahre lang im Versteck vor dem IS, bevor er es schaffte, das Land für einen Stipendien-Aufenthalt bei ICORN in Breslau im Jahr 2016 zu verlassen. Die Arbeit von Umar wurde vom IS als unvereinbar mit dem islamischen Recht angesehen.  Seit Juli 2019 ist Abdul Nasser Stipendiat des gemeinsamen Stipendienplatzes des PEN-Programms „Writers in Exile“ und des Vereins „Weimar – Stadt der Zuflucht“.

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung der Fritz Hüser-Gesellschaft e.V. und des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt mit dem PEN-Zentrum Deutschland.