Literarisches Leben

Das deutsche PEN-Zentrum schafft Platz für Literatur seiner Mitglieder und veröffentlicht an dieser Stelle Gedichte, Aphorismen und kleine Erzählungen. Weiterlesen


Babylonians speaking

Writers-in-Exile V. l. n. r.: Aleksei Bobrovnikov, Umar Abdul Nasser, Yirgalem Fisseha Mebrahtu, Jiyar Jahanfard, Yassin al-Haj Saleh und Fatuma Nurye Yimam

Lesungen der Exilschriftstellerinnen und -schriftsteller, denen der deutsche PEN mit seinem Writers-in-Exile-Programm Zuflucht in Deutschland bietet, zum Ansehen und Zuhören. Weiterlesen


Online-Lesung des deutschen PEN für die Demokratiebewegung in Hongkong

Am 9.9.2020 lasen Mitglieder, Freundinnen und Freunde des deutschen PEN im Literaturhaus Darmstadt Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie aus eigenen Werken, um auf die Lage der Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie der Menschenrechte in Hongkong aufmerksam zu machen. Mit der Lesung im Literaturhaus Darmstadt beteiligte sich das PEN-Zentrum Deutschland an einer weltweiten Aktion, zu der das internationale literaturfestival berlin [ilb] aufgerufen hatte. Weiterlesen


PEN-Mitglieder lesen literarische Texte in Zeiten der Pandemie | Alle Beiträge zum Ansehen und Zuhören

Literatur kann in diesen Zeiten Halt bieten. Weltweit fallen Auftrittsmöglichkeiten weg und so möchte das PEN-Zentrum Deutschland ein Zeichen gegen Einsamkeit und für die Freiheit des Wortes und die Literatur setzen. Weiterlesen


Demokratie der Phantasie! Ein Manifest

Die Charta des PEN International beginnt mit der Feststellung, dass Literatur keine Grenzen kennt. Gemeint sind damit sowohl die wirklichen als auch, nicht weniger wichtig, die nur eingebildeten Grenzen. Weiterlesen


Claudia Gabler erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN, 04.02.2020

Claudia Gabler
(Foto: © Barbara Ruda)

Der deutsche PEN zeichnet die Autorin Claudia Gabler mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. „Auf einmalige und frappante Weise gelingt Claudia Gabler in ihrem Gedichtzyklus Glaziale Reste eine Neuschöpfung und Komposition der äußeren und inneren Wirklichkeiten. Ihre Sprache ist zugleich streng und anarchistisch, die stets überraschenden und faszinierenden Bilder erzeugen eine komplexe, eindrückliche Welt aus oszillierenden Seinszuständen. Perspektiven der Wahrnehmung und des Bewusstseins durchdringen und überlagern sich, heutige Sprechakte werden gekonnt umspielt und reflektiert, der Literaturkanon schwingt leise und wie selbstverständlich mit. Die Verse sind beseelt von feiner Ironie und einem bisweilen robusten, bodenständigen Humor“, so die Einschätzung der Jury, der Uta-Maria Heim, Barbara Krohn und Hans Thill angehören.

Die vollständige Begründung der Jury können Sie über folgenden Link nachlesen bit.ly/3bbUpQO.


Zwei Autorinnen im Transit: Lesung eines literarischen Briefwechsels

Terézia Mora und Şehbal Şenyurt Arınlı
Foto: Christian Thiel

Obwohl sie sich zuvor nie begegnet waren, wussten sie bereits viel übereinander: die bekannte, mit Literaturpreisen überhäufte Terézia Mora und die vor einem Jahr in Deutschland angekommene, in der deutschen Literaturszene noch unbekannte Şehbal Şenyurt Arınlı, die als erste Frau hinter der Kamera in der Türkei gilt und Journalistin sowie Stipendiatin des PEN-Exilprogramms ist. Mehrere Monate lang schickten sie einander Texte, in denen es um ihren Alltag geht, ihre Ängste und Verunsicherungen, ihre Träume und Visionen für die Zukunft. Am 28. November 2019 standen sie sich zum ersten Mal in der Akademie der Künste in Berlin gegenüber, lasen aus ihren Briefen und ließen sich vom ehemaligen PEN-Präsidenten, dem Schriftsteller Gert Heidenreich, zu ihren Texten befragen. Weiterlesen →

 


Dorothea Grünzweig erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN, 01.01.2018

Dorothea Grünzweig
(Foto: privat)

Der deutsche PEN zeichnet die Lyrikerin Dorothea Grünzweig mit dem Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. „Es ist die Unschärfe der Wirklichkeit, von der Dorothea Grünzweig in ihrer hochpoetischen, rhythmischen Sprache berichtet. Durch die Feinheit der Sprachbilder gelingt es ihr, uns Tod, Trauer, Verlassenheit und die wuchernde Natur neu sehen zu lassen“, so die Einschätzung der Jury, der Nora Bossong, Hans Thill und Herbert Wiesner angehören. Weiterlesen

 


Poesie und Krieg “ Als der Tod kam in meine Stadt“, 10.12.2016

Krieg und Lyrik – wie geht das zusammen? Literaturkritiker Denis Scheck führte am 2. Februar 2017 durch einen poetischen Abend in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters eröffnete. Writers-in-Exile Beauftragte und PEN-Vizepräsidentin Franziska Sperr stellte das Writers-in-Exile Programm des PEN vor. Lyriker Hans Thill sprach über Aktualität und Geschichte des Kriegsgedichts. „Krieg-erfahrene“ Autoren (Yamen Hussein/Syrien, Najet Adouani/Tunesien, Sergej Lebedew/Russland, Enoh Meyomesse/Kamerun und Maynat Kurbanova /Tschetschenien), die im Writers-in-Exile Programm Stipendiaten waren oder sind, präsentierten ihre Gedichte und/oder sprachen darüber, wie sich für sie Krieg anfühlt und wie nahe der Krieg ihnen kam. Die deutsche Übersetzung der Texte las die Schauspielerin Helene Grass. Michael Riessler (Klarinette) und Jean-Luis Matinier (Akkordeon) sorgten für ungewöhnliche Musik. Weiterlesen


Julian Amankwaa
Foto: Jonas Säverin

Kandidat des deutschen PEN-Zentrums auf der Shortlist für den PEN International/New Voices Award 2016

Der vom deutschen PEN nominierte junge Autor Julian Amankwaa aus Leipzig (Jg.1991) hat es auf die Shortlist des internationalen NEW VOICES AWARD für Nachwuchsautoren geschafft. Sein Prosa-Text „Viertel-Neger“ konnte nun auch die internationale Jury überzeugen, der u.a. Laia Jufres und John Ralston Saul angehören.

Zu Julian Amankwaas Text gelangen Sie über diesen Link.

 


NEW VOICES AWARD für Nachwuchsautoren / Deutscher PEN nominiert junge Autoren für internationalen Literaturförderpreis, 23.05.2016

Das deutsche PEN-Zentrum schickt auch in diesem Jahr zwei deutsche Beiträge beim NEW VOICES AWARD des Internationalen PEN ins Rennen. Die diesjährigen Wettbewerbssieger sind Annegret Liepold aus München (Jg.1990) mit der Erzählung „Schwäne“ und Julian Amankwaa aus Leipzig (Jg.1991) mit dem Prosatext „Viertel-Neger“. Junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 bis 29 Jahren konnten sich mit einem kurzen Prosatext oder Gedichten beteiligen. Weiterlesen


Daniel Falb erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN, 08.03.2016

Daniel Falb © Privat

Der Lyriker Daniel Falb (*1977) erhält den erstmals vom deutschen PEN-Zentrum ausgeschriebenen Kurt Sigel-Preis für Lyrik. Unter mehr als 1100 Einsendungen ragt die seine heraus, weil sie Maßstäbe für die Qualität politisch und gesellschaftlich relevanter Poesie heute setzt, so die Einschätzung der Jury, der Dorothea von Törne, Hans Thill und Herbert Wiesner angehörten. Weiterlesen

 

 


Quebec-Erklärung des Internationalen PEN zu literarischem Übersetzen, zu Übersetzerinnen und Übersetzern (Übersetzung: Karin Clark), 2015

1. Das literarische Übersetzen ist Kunst und Passion zugleich. Die Übersetzung mit ihrem Streben nach Aufgeschlossenheit ist ein Schlüssel zur Welt und stärkt den Dialog zwischen den Kulturen. Sie fördert Frieden und Freiheit und bietet Schutz gegen Ungerechtigkeit, Intoleranz und Zensur. Weiterlesen

Girona-Manifest (Übersetzung: Michael Guggenheimer) PEN International, 2014

Das Manifest von Girona bestätigt die grundlegenden Prinzipien der Sprachrechte PEN
International vereinigt die Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Welt. Vor fünfzehn Jahren wurde die „Allgemeine Erklärung der Sprachrechte“ zum ersten Mal in Barcelona
vom Translation and Linguistic Rights Komitee des PEN International veröffentlicht. Heute
verabschiedet dasselbe Komitee an seiner Versammlung in Girona ein Manifest, das die
zehn grundlegenden Prinzipien der „Allgemeinen Erklärung der Sprachrechte“ bestätigt.

08.10.2014 – 20.05.2015 – PEN Autorinnen und Autoren begegnen dem Maler Felix Nussbaum

Titelbild: Felix Nussbaum „Masken und Katze“ (Maler mit Maske und Katze), 1935. © VG Bild-Kunst Bonn 2014

Acht Autorinnen und Autoren des PEN-Zentrums Deutschland werden im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück zu Gast sein, um sich dem Thema „Menschen und Masken“ zu stellen. Die Werke des Malers Felix Nussbaum (1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz), bei denen Porträts, Selbstporträts und das Motiv der Maske eine bedeutende Rolle spielen, bilden den Hintergrund für diese außergewöhnliche Veranstaltungsreihe. Weiterlesen