Literarisches Leben

Deutscher PEN schreibt Lyrikpreis aus, 04.07.2017

Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 aus. Er wird an eine/n Lyriker/in für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit € 4.000 dotiert. Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der sich als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden sowie von Büchern in hessischer Mundart, die er teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustrierte, einen Namen gemacht hat. Kurt Sigel ist seit 1974 Mitglied im deutschen PEN.

Einsendeschluss für den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2018 ist der 1. Oktober 2017. Die Ausschreibungsbedingungen finden sich auf der Homepage des PEN unter www.pen-deutschland.de. Weiterlesen

Poesie und Krieg „Als der Tod kam in meine Stadt“, 02.02.2017

Krieg und Lyrik – wie geht das zusammen? Literaturkritiker Denis Scheck führte am 2. Februar 2017 durch einen poetischen Abend in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters eröffnete. Writers-in-Exile Beauftragte und PEN-Vizepräsidentin Franziska Sperr stellte das Writers-in-Exile Programm des PEN vor. Lyriker Hans Thill sprach über Aktualität und Geschichte des Kriegsgedichts. „Krieg-erfahrene“ Autoren (Yamen Hussein/Syrien, Najet Adouani/Tunesien, Sergej Lebedew/Russland, Enoh Meyomesse/Kamerun und Maynat Kurbanova /Tschetschenien), die im Writers-in-Exile Programm Stipendiaten waren oder sind, präsentierten ihre Gedichte und/oder sprachen darüber, wie sich für sie Krieg anfühlt und wie nahe der Krieg ihnen kam. Die deutsche Übersetzung der Texte las die Schauspielerin Helene Grass. Michael Riessler (Klarinette) und Jean-Luis Matinier (Akkordeon) sorgten für ungewöhnliche Musik. Weiterlesen

NEW VOICES AWARD für Nachwuchsautoren / Deutscher PEN nominiert junge Autoren für internationalen Literaturförderpreis, 23.05.2016

Das deutsche PEN-Zentrum schickt auch in diesem Jahr zwei deutsche Beiträge beim NEW VOICES AWARD des Internationalen PEN ins Rennen. Die diesjährigen Wettbewerbssieger sind Annegret Liepold aus München (Jg.1990) mit der Erzählung „Schwäne“ und Julian Amankwaa aus Leipzig (Jg.1991) mit dem Prosatext „Viertel-Neger“. Junge Autorinnen und Autoren zwischen 18 bis 29 Jahren konnten sich mit einem kurzen Prosatext oder Gedichten beteiligen. Weiterlesen

Daniel Falb erhält Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN, 08.03.2016

Daniel Falb © Privat

Der Lyriker Daniel Falb (*1977) erhält den erstmals vom deutschen PEN-Zentrum ausgeschriebenen Kurt Sigel-Preis für Lyrik. Unter mehr als 1100 Einsendungen ragt die seine heraus, weil sie Maßstäbe für die Qualität politisch und gesellschaftlich relevanter Poesie heute setzt, so die Einschätzung der Jury, der Dorothea von Törne, Hans Thill und Herbert Wiesner angehörten. Weiterlesen

Quebec-Erklärung des Internationalen PEN zu literarischem Übersetzen, zu Übersetzerinnen und Übersetzern (Übersetzung: Karin Clark), 2015

1. Das literarische Übersetzen ist Kunst und Passion zugleich. Die Übersetzung mit ihrem Streben nach Aufgeschlossenheit ist ein Schlüssel zur Welt und stärkt den Dialog zwischen den Kulturen. Sie fördert Frieden und Freiheit und bietet Schutz gegen Ungerechtigkeit, Intoleranz und Zensur. Weiterlesen

Girona-Manifest (Übersetzung: Michael Guggenheimer) PEN International, 2014

Das Manifest von Girona bestätigt die grundlegenden Prinzipien der Sprachrechte PEN
International vereinigt die Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Welt. Vor fünfzehn Jahren wurde die „Allgemeine Erklärung der Sprachrechte“ zum ersten Mal in Barcelona
vom Translation and Linguistic Rights Komitee des PEN International veröffentlicht. Heute
verabschiedet dasselbe Komitee an seiner Versammlung in Girona ein Manifest, das die
zehn grundlegenden Prinzipien der „Allgemeinen Erklärung der Sprachrechte“ bestätigt.

08.10.2014 – 20.05.2015 – PEN Autorinnen und Autoren begegnen dem Maler Felix Nussbaum

Titelbild: Felix Nussbaum „Masken und Katze“ (Maler mit Maske und Katze), 1935. © VG Bild-Kunst Bonn 2014

Acht Autorinnen und Autoren des PEN-Zentrums Deutschland werden im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück zu Gast sein, um sich dem Thema „Menschen und Masken“ zu stellen. Die Werke des Malers Felix Nussbaum (1904 Osnabrück – 1944 Auschwitz), bei denen Porträts, Selbstporträts und das Motiv der Maske eine bedeutende Rolle spielen, bilden den Hintergrund für diese außergewöhnliche Veranstaltungsreihe. Weiterlesen