Yassin al-Haj Saleh

Der syrische Schriftsteller und Dissident Yassin al-Haj Saleh. Foto: Maurice Weiss / Ostkreuz Yassin al-Haj Saleh Foto: Maurice Weiss / Ostkreuz

„Das Exil ist für mich ein Teil meines schweren Gepäcks aus Folter, Gefängnis, Abwesenheit, Verlust und Vergessensein.“ Weiterlesen

Aleksei Bobrovnikov

Der Print- und Fernsehjournalist Aleksei Bobrovnikov wurde 1979 in Kiew (Ukraine) geboren. Er veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und Essays in verschiedenen ukrainischen Verlagen und Wochenmagazinen. Portraits der Writers-in-Exile-Stipendiaten am 28.4.2018 im Hotelzimmer 250 des Romantikhotel Gebhards im Rahmen der PEN-Jahrestagung 2018 vom 26. bis 29.4.2018 in Göttingen. Foto: Stefanie Silber Aleksei Bobrovnikov Foto: Stefanie Silber

„Das Leben im Exil ist eine Mischung aus neuen Erfahrungen und alter Verbitterung, aber nicht ohne Hoffnung.“ Weiterlesen

Aslı Erdoğan

Die türkische Journalistin und Schriftstellerin Aslı Erdoğan. Foto: Bernd Hartung Aslı Erdoğan Foto: Bernd Hartung

„Wenn im Gefängnis ein neuer Morgen heraufzog, der nichts anders versprach als wieder Schläge, wieder Demütigungen, wieder Qual, nichts als die Wiederholung des Tages davor, das endlose Gekrächze aus dem Lautsprecher, das Durchzählen und Schlüsselgeklirr, kamen wir im Hof zusammen, ein paar Frauen, bald nass vom Regen, der von oben durch den elektrischen Stacheldraht tropfte, rückten an einer Mauer ganz nah aneinander, und ohne zu reden rauchten wir die erste Zigarette des Tages.“ Weiterlesen

Yirgalem Fisseha Mebrahtu

Yirgalem Fisseha Mebrahtu Foto: Stefanie Silber

„Ich hoffe, dass ich Gelegenheit bekomme, Erfahrungen auszutauschen, gegen alle Widerstände zu kämpfen, die reale Situation meines Volkes und meines Heimatlandes aufzuzeigen und auch für die Freiheit des Verfalls zu kämpfen.“ Weiterlesen

Sajjad Jahan Fard

Der kurdische Schriftsteller, Forscher und Übersetzer Sajjad Jahan Fard, der mit kurdischem Namen Jiyar Kirmanshani heißt, wurde 1985 im Dorf Niyan, in der ostkurdischen Provinz Kermanshah (Iran), geboren. Portraits der Writers-in-Exile-Stipendiaten am 28.4.2018 im Hotelzimmer 250 des Romantikhotel Gebhards im Rahmen der PEN-Jahrestagung 2018 vom 26. bis 29.4.2018 in Göttingen. Foto: Stefanie Silber Foto: Stefanie Silber

„Bevor ich nach Deutschland kam, hatte ich vor allem Angst, sogar vor meinem Schatten. Seit ich jedoch in Deutschland lebe, spüre ich Ruhe in mir […].“ Weiterlesen

Tomislav Kezharovski

Tomislav Kezharovski Foto: Stefanie Silber

„Sie haben mich beleidigt, sie haben mich bedroht, sie haben mich ins Gefängnis gebracht…. Hier bin ich, gesund und am Leben. Gib niemals den investigativen Journalismus auf. Korrupte Politiker mögen mächtiger sein als wir Journalisten, aber wir sind zahlreicher und viel wichtiger als sie.“ Weiterlesen

Şehbal Şenyurt Arınlı

Şehbal Şenyurt Arınlı, türkische Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und Dokumentarfilmerin, wurde 1962 in Giresun/Türkei geboren. Portraits der Writers-in-Exile-Stipendiaten am 28.4.2018 im Hotelzimmer 250 des Romantikhotel Gebhards im Rahmen der PEN-Jahrestagung 2018 vom 26. bis 29.4.2018 in Göttingen. Foto: Stefanie Silber Şehbal Şenyurt Arınlı Foto: Stefanie Silber

„Es gibt keinerlei Problem für mich mit der Integration in die deutschen/europäischen Werte; im Gegenteil: Weil ich diese Werte in meinem Land erkämpfen, in meinem Land sehen möchte, bin ich ja nun hier gelandet. Die Frage ist jedoch; Wird Deutschland mich akzeptieren? Umso mehr mein Land Türkei, aus dem ich kam, in zunehmend verzweifelte politische Umstände gerät, gerät auch meine Idee der ›Rückkehr‹ zunehmend ins Hintertreffen. Ich hoffe, dass die Residenz hier mit jedem Jahr wieder meine Zweifel und Sorgen zerstreut und Rückkehrhoffnung bestärken, erneuern wird.“ Weiterlesen

Fatuma Yimam

Fatuma Nurye Yimam wurde 1991 in Äthiopien geboren. Die Journalistin, Autorin und Aktivistin studierte von 2008 bis 2010 Marketing Management am Royal University College in Addis Abeba (Diplom) und anschließend ein Jahr Journalistik und Kommunikation an der Unity University. 2011 begann Yimam eine umfangreichen Recherche zu illegalen Migrationsrouten, die von Äthiopien in den Sudan oder nach Dschibuti führen. Portraits der Writers-in-Exile-Stipendiaten am 28.4.2018 im Hotelzimmer 250 des Romantikhotel Gebhards im Rahmen der PEN-Jahrestagung 2018 vom 26. bis 29.4.2018 in Göttingen. Foto: Stefanie Silber Foto: Stefanie Silber

„In jener kleinen Stadt, in einer Zeit, in der es nicht wie heute in jedem Haus einen Fernseher und ein Handy gab, war es das deutsche Radio, das als bedeutende Quelle der Information diente. Dass sich Menschen versammeln, um gebannt dem Radio zuzuhören, habe ich in meinem Leben nur beim deutschen Radio erlebt. Würden die Leute öffentlich aufgefordert werden, einer Rede des äthiopischen Premierministers zu folgen, würden sie nicht in dieser Weise zuhören. Wenn man den Wahrheitsgehalt einer Information klären wollte, glaubte man sie nur, wenn gesagt wurde, dass das deutsche Radio darüber berichtet hatte.“ Weiterlesen

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Förderung «Writers in Exile» München
Landeshauptstadt München Kulturreferat