Klaus Engert – Schatzmeister

Selbständiger Buchautor, Gutachter und Imker.
Geboren 1964 in Würzburg, lebt in Darmstadt und Freiburg.
Studium der Betriebswirtschaftslehre in Würzburg, Köln und Bologna,
Promotion zum Dr. rer.pol. über Kunst, Kultur und Kreativität als Standortfaktor in Mailand.

Zunächst bei der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln beschäftigt, dann Referent des Intendanten und zwanzig Jahre lang als Kaufmännischer Direktor an den Stadttheatern in Nordhausen, Augsburg und Freiburg sowie am Nationaltheater Mannheim verantwortlich; in dieser Zeit langjähriges Mitglied im Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins.

Er widmete sich bereits im Studium u.a. bei Umberto Eco an der Universität Bologna der italienischen Sprache, Geschichte und Kunstgeschichte. Als Autor ist Klaus Rudolf Engert insbesondere durch seine Dante-Biographie 2019 und seine Boccaccio-Biographie 2022 in Erscheinung getreten, im März 2024 wird seine Petrarca-Biographie erscheinen.

Gabriele Gillen

Gabriele Gillen – Beisitzerin

Journalistin, Buchautorin und Dramaturgin. Absolventin der Kölner Schule – Institut für Publizistik. Studium der Politik- und Theaterwissenschaften, Studium Fotografie und Film. Nach einem Zeitungsvolontariat Redakteurin bei der Westfälischen Rundschau, anschließend Redakteurin für Politik und Kultur beim Westdeutschen Rundfunk. Journalistenpreis der IG Druck und Papier, „Freigeist“-Auszeichnung der FDP für den Essay Der Preis der Lüge oder: Die Schatten der Geschichte. – Projekte, Regieassistenz oder Dramaturgie beim Hoffmanns Comic Teater, am Schauspielhaus Köln, am Theater an der Ruhr in Mülheim, beim Theater am Rand im Oderbruch. Diverse Gesprächsreihen.

Veröffentlichungen u.a.:

Unna unter dem Nazi-Regime in: Faschismus in Deutschland. Ursachen und Folgen (Bund-Verlag); Anschluss verpasst. Armut in Deutschland (Dietz-Verlag, gemeinsam mit Michael Möller); Tanz auf dem Vulkan. Geschichten über Gewalt (Dietz-Verlag); Hartz IV – Eine Abrechnung (Rowohlt); Wir hatten die Wahl. Erste Rückblicke auf unsere neue Regierung (Rowohlt); Froschköniginnen. Einblicke in ein artgerechtes Frauenleben (Rowohlt), Frauen. Das Universalkompendium (Booklett), Schwarzbuch Deutschland. Handbuch der vermissten Informationen (Rowohlt, gemeinsam mit Walter van Rossum); Robert Blum. Es ist 5 Uhr und um 6 werde ich erschossen (Bibliothek der frühen Demokratinnen und Demokraten, Kiepenheuer).

Mitarbeit an der Rowohlt-Anthologie Und das ist erst der Anfang. Deutschland und die Flüchtlinge; Autorin in diversen weiteren Anthologien; Autorin von Bühnenstücken, zum Beispiel: Stupid White Men oder Optimismus ist nur ein Mangel an Information – Ein Theaterabend für Heiner Müller.

Margit Hähner – Beisitzerin

Margit Hähner, geboren und aufgewachsen in Leverkusen, lebt in Köln. Studium der Germanistik und Katholischen Theologie an der Universität zu Köln. Mehrere Romane im Bereich Unterhaltungsliteratur sowie zahlreiche Beiträge (Kurzgeschichten, Satiren, Lyrik) in Anthologien. In jungen Jahren war sie Diözesanvorsitzende eines großen kath. Jugendverbands, im Anschluss dort auch Referentin für Öffentlichkeitsarbeit auf Bundesebene, später Vorsitzende des VS Köln und NRW. Mitglied u.a. in “Literaturszene Köln e.V.” und in der Jury “Kinder- und Jugendaufnahmen” des PdSK (Preis der deutschen Schallplattenkritik).

Josef Haslinger – Ehrenpräsident

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt in Wien und Leipzig. Von 1996 bis 2021 lehrte Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.
1995 erschien sein Roman ›Opernball‹, 2000 ›Das Vaterspiel‹, 2006 ›Zugvögel‹, 2007 ›Phi Phi Island‹.
Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Preis der Stadt Wien, den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und den Rheingau Literaturpreis. 2010 war er Mainzer Stadtschreiber.
Von 2013 bis 2017 war er Präsident des deutschen PEN. 2022 übernahm er das Amt für weitere fünf Monate übergangsweise.

Christoph Hein – Ehrenpräsident

  • geb. 1944 in Schlesien
  • Studium der Philosophie und Logik in Leipzig und Berlin
  • arbeitete mehrere Jahre an der Berliner Volksbühne
  • seit 1979 freischaffend
  • Autor von Theaterstücken, Romanen, Erzählungen und Essays

Tobias Kiwitt – Beisitzer

Tobias Kiwitt, geboren 1979 in Schwelm/Westfalen, Studium der Rechtswissenschaften in Bochum und Dundee, Rechtsanwalt, Journalist, Autor, Mediator und Aktivist für die Rechte von Autorinnen und Autoren. Vorstand des Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA), aktives Mitglied von Amnesty International, Initiator des Selma Meerbaum-Literaturpreises, Gründer des Aktionsbündnis für faire Verlage (Fairlag), Geschäftsführer der Mandelzweig Projekthilfe e.V., Autor und Herausgeber von Gedichten, Erzählungen, dramatischer Literatur, juristischer Sachliteratur und des Menschenrechte-Lesebuchs: „Wer die Wahrheit spricht, muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten.“ (Edition Roesner).

Uli Rothfuss – Beisitzer

Uli Rothfuss, Professor für Kulturwissenschaft, Rektor der Akademie Faber-Castell in Stein/Nürnberg; lehrt Literarisches Schreiben (Essay, Kulturjournalismus), Studienleiter des Studiengangs Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus (berufsbegleitend); Präsident der Europäischen Autorenvereinigung Die KOGGE; über 20 Buchveröffentlichungen, Prosa, Theaterstücke, Essay, kulturjournalistisch tätig. Mitglied im International Institute for the Human Rights, Strasbourg.
Wahrnehmung der Aufgabe des Beauftragten für das writers-for-peace comitee des Internationalen PEN.

www.uli-rothfuss.de.

Andreas Rumler – Beisitzer & Freundeskreis-Beauftragter

Andreas Rumler, Autor und Journalist, geboren 1955 in Bremen, Studium in München und Tübingen: Germanistik, Politik und Geschichte. Examen als Gymnasiallehrer. Volontariat bei der Deutschen Welle in Köln. Dort vorübergehend als Redakteur tätig, anschließend freier Autor u. a. für die Kölner Sender DW, DLF und WDR sowie als Lehrer. Aktiv im Vorstand der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar.
Veröffentlichungen von Gedichten, Erzählungen, Hörspielen sowie Sachbüchern zu Themen der Literatur und Kultur, zuletzt: „Exil als geistige Lebensform. Brecht und Feuchtwanger. Ein Arbeitsbündnis“. Berlin 2016., sowie „Bremen. Der Schlüssel zur Welt. Populäre Irrtümer und andere Wahrheiten“, Essen 2022.

Najem Wali

Najem Wali – Vizepräsident

Najem Wali ist Vizepräsident PEN-Zentrum und Writers in Prison Beauftragter und Kurator von „Westfälische Friedengespräche“.
Geboren im irakischen Basra wurde er als anders Denkender inhaftiert und gefoltert. Er flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. 1988 Abschluss des Germanistik Studiums in Hamburg und anschließend Studium der spanischen Literatur in der Universität Complutense Madrid. Er war lange Zeit Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen Tageszeitung Al-Hayat und schreibt regelmäßig u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter allgemeiner Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung, die TAZ und den Spiegel. Er veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungen. Im Carl Hanser Verlag erschien zuletzt sein Roman Bagdad Marlboro, für den er den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2014 erhielt, sowie Bagdad. Erinnerungen an eine Weltstadt (2015), als auch „Saras Stunde“ (2018).
2018 schriebt er zusammen mit der deutschen Schriftstellerin Sybille Lewitscharoff „Abraham trifft Ibrahim (Suhrkamp, Berlin, 2018). Zuletzt erschien sein Roman „Soad und das Militär“ (Secession Verlag, 2021). Najem Walis Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt.
Heute lebt Wali als freier Schriftsteller und Journalist Berlin.
www.najemwali.com

Astrid Vehstedt

Astrid Vehstedt – Vizepräsidentin

Astrid Vehstedt ist Vizepräsidentin und Writers in Exile Beauftragte.
Geboren in Hamburg. Preisträgerin von „jugend musiziert“ (Violine), Teilnahme am 1. Kammermusikfest Lockenhaus unter Leitung von Gidon Kremer. Regie-Studium an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Götz Friedrich, Diplomabschluss mit Auszeichnung. Germanistik bei Walter Höllerer, TU Berlin. Engagements am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel bei Gérard Mortier, dem Royal Opera House Covent Garden und dem Théâtre du Châtelet, Paris. 1989 Gründung und Leitung des ensemble interculturel für zeitgenössisches Musiktheater in Brüssel. Erstaufführung von Jakob Lenz (Wolfgang Rihm), TV-Aufzeichnung   BRTN. Uraufführung Missa e Combattimento -Scenes from a Holy War, vertont von Judith Weir (Chester Music) für die damalige Kulturhauptstadt Antwerpen. Arbeitete mit Walter Jens und Heiner Müller. Zusammenarbeit mit der Fondation Auschwitz, Brüssel.

Veröffentlichungen: zahlreiche Programmheftbeiträge, Essays, Libretti, der Kriminalroman Sonutarium Labyrinth oder, als Abstecher in die Reiseliteratur, Wo Berlin am schönsten ist (Ellert&Richter) Beiträge zu Anthologien u.a. beim VerlagBerlinBrandenburg und der Zeitschrift mare. Arbeitet international  als Schriftstellerin, Regisseurin und Bühnenbildnerin. Zu ihren gesamtkünstlerischen Arbeiten mit Text, Inszenierung und Bühnenbild zählen Missa e Combattimento, Spiel im Sand (Oper Halle 2017), Breaking News (Halle, Steintorvarieté 2018 IMPULS-Festival). Sie realisierte den Dokumentarfilm Bei uns nichts Neues gemeinsam mit Shimon Lev (Berlin-Tel Aviv 2014/2019). Seit 2017 Literatur- und Theaterarbeit in Bagdad und Basra (Irak).

Persönliche Webseite

Michael C.J. Landgraf

Michael C. J. Landgraf – Generalsekretär

Schreibt in vielen Genres: Prosa und Lyrik, Romane und Sachbücher, Reiseführer sowie Kinder- und Jugendliteratur. Er ist Studienleiter in der Lehrerfortbildung, Museumsleiter sowie Lehrbeauftragter an der Universität Mainz und der KPH Wien.
Er war Landesvorsitzender des Schriftstellerverbands VS Rheinland-Pfalz und ist Jurysprecher sowie Moderator von Schreibwettbewerben und Kulturveranstaltungen.
Politisch ist er als Stadtrat in Neustadt an der Weinstraße sowie als Kulturbotschafter für seine Heimatstadt aktiv.
Er wurde vielfach, auch international ausgezeichnet.

Als Generalsekretär ist Michael Landgraf zuständig für die Organisation der Vollversammlungen und Buchmessen, er ist Vorstand der Stiftung „Freiheit des Wortes“, Jury-Mitglied des Hermann Kesten-Preises, Mitglied in der Deutschen Literaturkonferenz und im Deutschen Kulturrat.

Mehr Infos unter www.michael-landgraf.de

Miguel Ángel Serrano

José F. A. Oliver – Präsident

José F.A. Oliver, andalusischer Herkunft, wurde 1961 in Hausach (Schwarzwald/Deutschland) geboren, wo der Lyriker, Essayist und Übersetzer arbeitet und lebt. Ausgezeichnet u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (1997), dem Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg (2007), dem Tarabya-Stipendium des Goethe-Instituts in Istanbul (2013), dem Basler Lyrikpreis (2015), der Liliencron-Dozentur an der Universität Kiel (2019) und dem Heinrich-Böll-Preis 2021. Es folgten 2022 die Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Hausach und das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Weitere Poetik-Dozenturen am M.I.T. (Cambridge / USA), an der TU Dresden und an der LMU München und an der Universität Bayreuth.
Am Literaturhaus Stuttgart hat er das dortige Literaturpädagogische Zentrum LPZ und die Schreibwerkstatt-Programme für Kinder und Jugendliche und Lehrer*innen mitentwickelt. In Heilbronn das Konzept „Wortstatt Heilbronn“ mitentworfen. Auch das Grundkonzept für das Weltenschreiber-Projekts der Robert Bosch Stiftung.

Publikationen (Auswahl Deutschland): Fahrtenschreiber. Gedichte. Suhrkamp. Frankfurt a.M. 2010; sorpresa, unverhofft – Lorca, 13 Einschreibungen. hochroth. Berlin 2015; 21 Gedichte aus Istanbul, 4 Briefe und 10 Fotow:orte. Matthes & Seitz, Berlin 2016 und wundgewähr. Gedichte. ebda. 2018 und (gemeinsam mit Mikael Vogel) Zum Bleiben, wie zum Wandern – Hölderlin, theurer Freund. 20 Gedichte und ein verzweifeltes Lied. SCHILER&MÜCKE Verlag. Tübingen/Berlin 2020.

In den USA:
sandscript. Selected Poetry 1987 – 2018. White Pine Press. Buffalo, New York 2018.

Oliver übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche, aus dem Deutschen ins Spanische und aus dem Englischen. U. a. Federico García Lorca, Mario Martín Gijón, Erika Martínez, Carmen Camacho, Joachim Sartorius, Raphael Urweider, Anja Utler, Albert Ostermeier, Ilija Trojanow.

José Oliver ist Kurator des von ihm und Gisela Scherer initiierten Literaturfestivals Hausacher LeseLenz (www.leselenz.eu)

www.oliverjose.com