PEN DEUTSCHLAND — FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES
Aktuelle News: WRITERS-IN-EXILE
PEN-Vizepräsidentin Astrid Vehstedt bei Podiumsdiskussion zur Kunstfreiheit auf der Leipziger Buchmesse 2026
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Holger Mann nahm Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte des PEN Deutschland, am 20. März an einer Podiumsdiskussion im Leipziger Wahlkreisbüro der SPD teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt und widmete sich der Frage der Kunstfreiheit im Spannungsfeld von Politik und Literaturbetrieb. Neben Vehstedt diskutierten Nancy Faeser, ehemalige Bundesministerin des Innern und für…
Schon ein einziges Wort kann Dein Leben kosten: Die Realität der Freiheit des Wortes im Irak
Ein Beitrag von Mubeen Khishany, Writers-in-Exile-Stipendiat des PEN Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem Journalisten und Blogger Abdullah Majid Im Irak ist die Freiheit des Wortes nicht mehr nur eine Frage von Verfassungsbestimmungen oder politischen Parolen. Vielmehr hat sie sich zu einer täglichen, gefahrvollen Erfahrung entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sich ein klares Muster von Vergeltungsmaßnahmen herausgebildet, das von einflussreichen…
Aktuelle News: WRITERS-IN-PRISON
PEN Deutschland verurteilt Haftstrafe gegen Kamel Daoud
Pressemitteilung, Darmstadt, 23.4.2026. Ein algerisches Gericht hat den in Paris lebenden Schriftsteller Kamel Daoud in Abwesenheit zu einer dreijährigen Haftstrafe ohne Bewährung sowie einer hohen Geldbuße verurteilt. PEN Deutschland kritisiert dieses Urteil als massiven Angriff auf die Meinungs- und Kunstfreiheit. Grundlage der Gerichtsentscheidung ist der Roman Houris, mit dem Daoud das gesetzliche Sprechverbot über das „Schwarze Jahrzehnt“ im auslaufenden 20. Jahrhundert brach,…
Vom Schreiben in Diktaturen – SWR-Beitrag mit Kathrin Aehnlich und Najem Wali
Auf der Leipziger Buchmesse 2026 sprachen Najem Wali, PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter, und PEN-Schatzmeisterin Kathrin Aehnlich mit dem SWR über das Schreiben unter repressiven politischen Bedingungen. Im Zentrum stand die Frage, wie Literatur unter Zensur, Überwachung und Exil entstehen kann und welche Bedeutung ihr als Form des Widerstands zukommt. Kathrin Aehnlich berichtete von ihren Erfahrungen in der DDR berichtet, während Najem…
Aktuelle News: LITERARISCHES LEBEN
Präsentation von Najet Adouanis „Cold War, Hot Autumn“ im Bremer Sujet-Verlag
Von Andreas Rumler Zu einem kleinen literarischen Fest im trauten Kreis der PEN-Familie mit zahlreichen Gästen entwickelte sich die Vorstellung des neuen Buchs unserer ehemaligen PEN-Stipendiatin Najet Adouani, zu der Madjid Mohit und sein mehrfach preisgekrönter Sujet-Verlag (u. a. Kesten-Preisträger) in Bremen in die Bornstraße eingeladen hatte. Der Verlag hatte ihr Kreuzberger Tagebuch „Cold War, Hot Autumn“ in einer aufwändig…
Zur Situation von Flüchtlingen in Europa: Die Finissage der Ausstellung
Von Andreas Rumler PEN-Kollegen in Bremen Standing for freedom/ Poser pour la liberté am 15. April 2026 in Bremen Was bedeutet es, als Flüchtling das eigene Land verlassen zu müssen? Wie steht es um die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit und das Exil in Europa? Darum geht es in der Foto-Ausstellung: „Standing for Freedom – Poser pour la liberté“. Das CaNoFF (Campus…
Aktuelle News: PEN DEUTSCHLAND
Cold War, Hot Autumn (Najet Adouani) – Lesung und Gespräch im Sujet Verlag in Bremen
Die PEN-Mitglieder Sabine Schiffner und Andreas Rumler stellen im Sujet-Verlag des Kesten-Preisträgers Madjid Mohit in Bremen das neue Buch der ehemaligen Writers-in-Exile-Stipendiatin Najet Adouani vor: Lesung und Gespräch im Sujet Verlag: „Cold War, Hot Autumn“ – Am Mittwoch, dem 22. April 2026 um 18:30 Uhr Das Werk der tunesischen Autorin Najed Adouani wurde aus dem Englischen von der PEN-Kollegin Christa…
Pressemeldung von PEN Deutschland: Unsere Regionalgruppe Rheinland zum Fall Jacques Tilly
Narrenfreiheit ist Meinungsfreiheit Darmstadt, 9.4.26. Wir erklären uns solidarisch mit dem Düsseldorfer Satiriker und Wagenbauer Jacques Tilly, der von einem Moskauer Gericht für seine Kritik an Präsident Putin zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Mit einem Verfahren, das jeglicher Rechtsstaatlichkeit entbehrt, soll ein Kritiker eingeschüchtert werden. Dass eine Diktatur versucht, auf die Ausübung der Meinungsfreiheit in Deutschland Einfluss zu nehmen,…

















